Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

VRalive

Gesünder altern durch VR – die neue „Physiotherapie fürs Gehirn“

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VRalive

Gesünder altern durch VR – die neue „Physiotherapie fürs Gehirn“

Investment Kennzahlen

Erklärungen zu Rendite und Multiple
 -  %
angestrebte Rendite pro Jahr
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angestrebter Multiple
31.10.2031
Laufzeit bis / Start Rückzahlung
Rendite individuell berechnen

Beschreibung

Beschreibung

Kurzbeschreibung

Deutschland altert, und unser Pflegesystem stößt an Grenzen: bis 2035 fehlen über 500.000 Pflegekräfte, während Einsamkeit, Inaktivität und Demenz die Problemlage bei Seniorinnen und Senioren verschärfen. Frühe Aktivierung, eine Art “Physiotherapie fürs Gehirn“, könnte gegensteuern – doch bisher gibt es nur Unterhaltung (ohne Wirknachweis) oder digitale Therapieangebote (verschreibungspflichtig, nicht präventiv, oft zu spät).

VRalive schließt diese Lücke – als Deutschlands erste VR-Intervention für die Pflege – erstattungsfähig als digitale Pflegeanwendung (DiPA). Wirksame, ergebnisorientierte und motivierende Prävention kommt direkt zu Seniorinnen und Senioren nach Hause – komplett kostenlos, weil die Pflegekassen bundesweit ab Pflegegrad 1 und ohne Rezept 40 € pro Person & Monat übernehmen. Bei 4,9 Mio. Berechtigten entsteht ein vom Gesetzgeber langfristig gestütztes Geschäftsmodell mit wiederkehrenden Umsätzen.

Pflegeanbieter setzen ab 2027 die VRalive DiPA mit minimalem personellem Einsatz ein und können dafür zusätzlich 30 € pro Nutzer und Monat bei den Pflegekassen abrechnen - ein Anreiz, der sie zu aktiven Multiplikatoren macht.

Hinter der VRalive DiPA stehen über 5 Jahre Entwicklung und 1,7 Mio. € investierte Mittel. Eine erste Studie mit 84 Teilnehmern – gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und durchgeführt in Zusammenarbeit mit der AWO und der Technischen Universität Braunschweig – bestätigte bereits die Akzeptanz sowie Usability in Pflegeheimen und lieferte dort erste Wirkungsnachweise. Dank zahlreicher, bereits bestehender LOIs mit Pflegeanbietern haben wir Zugang zu mehr als 11.000 Early-Access-Kunden in der Häuslichkeit - also dort, wo die DiPA abrechenbar sein wird.

Profitieren Sie jetzt von dieser Pionierarbeit, die es uns ermöglicht, landesweit pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren zu erreichen und unsere Leistungen als DiPA abzurechnen - ohne Preisdiskussionen mit Endverbrauchern. Jetzt zu investieren, bedeutet eine absolute Pole Position für Sie im Bereich der digitalen Pflege und die Chance, einer wachsenden und doch stark vernachlässigten Zielgruppe durch gesundheitsförderliche VR-Anwendungen den Zugang zu mehr Vitalität, Mobilität und Lebensfreude zu ermöglichen.

Mit dem Kapital aus dieser Finanzierungsrunde erreichen wir die vorläufige Kostenübernahme durch die Pflegekassen (vorläufige DiPA-Listung) – unser Sprungbrett zur Skalierung.

Grafik: schematische Darstellung Produkt + B2B2C-Geldfluss Pflegekasse → VRalive → Pflegepartner.

Team

Unser interdisziplinäres Gründerteam arbeitet größtenteils seit 2017 zusammen und hat die digitalen VRalive-Interventionen aus einem Forschungsprojekt (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) heraus zu einem marktreifen Produkt entwickelt – über Jahre weitgehend ohne externes Kapital. Diese Resilienz, Lernfreude und die Mischung aus fundierter Erfahrung in Extented Reality (XR)-Entwicklung, Pflegeforschung, Software, Design und Healthcare-Regulatorik machen uns zu einem starken Team.

Irina Shiyanov

Gründerin | Geschäftsführung / Strategie

Irina verantwortet Strategie, Finanzierung und Partnerschaften. Als Expertin für Fördermittelprojekte konzipiert sie die Forschungsprojekte und konnte so bislang 1,7 Mio. € Fördermittel akquirieren. Die studierte Biotechnologin (B.Sc.,TU Braunschweig) forschte u. a. am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und an der Medizinischen Hochschule Hannover. 2017 gründete sie aus der Universität heraus die VirtuaLounge – eine der ersten VR-Eventlocations Deutschlands, die bis heute besteht. 2018 ging sie mit kommerziell erhältlichen VR-Anwendungen ehrenamtlich in Pflegeheime – aufgrund der positiven Resonanz sowie der vielen technischen Hürden in der Nutzung, entstand die Idee zu VRalive.

David Zais

Gründer | Geschäftsführung / Operations

David verantwortet Operations und IT-Unternehmensprozesse, IT-Infrastruktur und Informationssicherheit. Seine Expertise im financial modelling kann er optimal in der Kapitalakquise einbringen. Der Maschinenbauer (B.Sc., Leibniz Universität Hannover) lehrte Technische Mechanik und C-Programmierung, erstellte CAD-Modelle (u. a. für Bosch) und ist selbstständiger Webentwickler. Seit 2017 hat er die VirtuaLounge in Braunschweig als Mitgründer, IT- & Eventmanager mit aufgebaut.

Adalbert Pakura

Gründer | Regulatorik

Adalbert verantwortet Regulatorik, Compliance und Erstattungsstrategie. In seiner Zeit bei der RetroBrain R&D GmbH verantwortete er als Geschäftsführer u.A. die Medizinproduktzertifizierung, die Kostenübernahme durch gesetzliche Pflegekassen sowie den Roll-Out in über 200 Pflegeheime. Die therapeutischen Videospiele der „MemoreBox“, einer Videospielkonsole für Seniorinnen und Senioren, wurden - als erste Videospiele überhaupt - von Pflegekassen erstattet. Die gesammelten Erfahrungen und etablierten Netzwerke aus diesem Prozess verhelfen nun der VRalive GmbH zu einer Art Blaupause und „unfair Advantage“ im Markt.

Henry Bechthold

Gründer | Softwareentwicklung

Henry verantwortet die Produkttechnologie hinter der VRalive DiPA – eine vollständig inhouse entwickelte Plattform mit Tablet-Fernsteuerung, automatischer Kopplung, Offline-Fähigkeit und höchsten Datenschutz-Standards. Der Informatiker (B.Sc., TU Braunschweig) war schon als Lead Unity Developer der VirtuaLounge (2020–2023) tätig, entwickelte die VR-Anwendungen für die Forschungsprojekte VRalive, VIN (Virtuell invertierte Neurotherapie) sowie NeuroVR-Plus und legte so das technische Fundament des heutigen Produkts. Erfahrung mit neuronalen Netzen (Bachelorarbeit bei IAV) und Systemadministration runden sein Profil ab.

Matthias Hüttmann

Gründer | 3D-Design

Matthias verantwortet Konzept und Design und gestaltet die immersiven, nutzerzentrierten VR-Erlebnisse mit Fokus auf Wirkung, Spaß und einfache Bedienbarkeit für Seniorinnen und Senioren. Er studierte Industrie- & Kommunikationsdesign (BA) und Transformation Design (MA) an der HBK Braunschweig und kombiniert Kreativität mit technischem Verständnis. 2018 gewann er beim Next Reality Contest den ersten Preis für seine selbst entwickelte Virtual Reality Anwendung. Seit 2021 war er bei VirtuaLounge als Game-Designer zunächst im Forschungsprojekt VRalive tätig, wo er Spiel- und Bedienkonzepte sowie die visuelle Sprache von Anfang an mitprägte. Er sucht immer wieder den direkten Draht und das Feedback der Seniorinnen und Senioren, um eine zielgruppengerechte Entwicklung zu gewährleisten.

 

Ergänzt wird das Gründerteam durch weitere Schlüsselpersonen: Frederik Wockenfuß (Product Owner) und Jennifer Brylka (Information Security) sowie ein wachsendes Team aus Entwicklung, Wissenschaft und Pflegepraxis – flankiert von engen Forschungspartnern (u. a. Charité, TU Braunschweig, Unimedizin Göttingen, Uni Potsdam).

Produkt und Kundennutzen

Die VRalive DiPA – eine Art digitales Pflegehilfsmittel – ist ein VR-Gesamtsystem für die Pflege, welches bald schon flächendeckend von den Pflegekassen erstattet werden soll: Wir entwickeln die gesamte Software – die VR-Anwendungen (Inhalte & Übungen), die Tablet-Fernsteuerungs-App und die zentrale Inhalts- und Geräteverwaltung – und liefern sie einsatzfertig auf handelsüblichen VR-Brillen und Tablets. Über die zentrale Geräteverwaltung managen wir die Brillen aus der Ferne, spielen Updates auf und erheben Nutzungsdaten.

 

Betreutes Virtual Reality

Betreuungskräfte vor Ort bei den Seniorinnen und Senioren starten die gesundheitsförderlichen Sessions per Knopfdruck am Tablet: Unsere Zielgruppen erleben sofort gamifizierte kognitive und körperliche Aktivierung – etwa Federball, Gartenarbeit oder Reisen in andere Länder. Durch das Reaktivieren von Erinnerungen, die Mobilisierung des Oberkörpers und das Erleben von Neuem wirkt die VRalive DiPA wie eine „Physiotherapie fürs Gehirn“. Auf dem Tablet lässt sich in Echtzeit verfolgen, was in der Brille geschieht, sodass eine Kommunikation über das Erlebte jederzeit möglich ist.

Dieser Nutzen ist evidenzbasiert: In unserer Machbarkeitsstudie mit rund 80 Seniorinnen und Senioren zeigten sich signifikante Verbesserungen in Proaktivität, Flexibilität und Gruppenfähigkeit – bei durchweg hoher Akzeptanz und sichtbarer Begeisterung der Teilnehmer. Dabei basiert unsere Arbeit auf bestehenden Erkenntnissen aus der Wissenschaft, z.B. dass Virtual Reality Anwendungen besonders immersiv und motivierend wirken und bestimmte Gestaltungselemente in Videospielen positive Auswirkungen auf das menschliche Gehirn haben. Videospiele haben im Gegensatz zu anderen Medien wie Videos oder Text die einzigartige Fähigkeit, auf menschlichen Input zu reagieren und sich den Fähigkeiten und Fertigkeiten der Spielenden anzupassen. Als Kulturtechnik ist das interaktive Videospiel für uns also die perfekte Symbiose aus Freude und Motivation bei gleichzeitiger nachweislich positiver Wirkung.

  

 

Kunden & Nutzen

  • Seniorinnen und Senioren: mehr Lebensqualität, Aktivierung und Selbstständigkeit – kostenlos und einfach zu nutzen.

  • Pflegeanbieter (Betreuungsdienste, Alltagsbegleiter): einfaches Aktivierungstool und zugleich neue, wiederkehrende Einnahmequelle – die VR-Aktivierung wird als ergänzende Erstattungsleistung direkt mit der Pflegekasse abgerechnet (separat von der Erstattung, die VRalive erhält). Seniorinnen und Senioren bleiben länger ambulante Kunden, und der Dienst hebt sich vom Wettbewerb ab (Imagegewinn) bzw. kann den Angehörigen seiner Kunden die evidenzbasierte Aktivierung transparent nachweisen und den Fortschritt der Seniorinnen und Senioren tracken.

  • Angehörige: Bessere Stimmung der Seniorinnen und Senioren und erhöhte Selbstständigkeit sorgen für Entlastung bei Angehörigen und nahestehenden Menschen.

  • Pflegekassen: Skalierbare, messbare Prävention zur Verzögerung von Pflegebedürftigkeit.

 

Merkmale

Unsere hauseigene Tablet-Fernsteuerung macht VRalive so einfach bedienbar wie ein Fernseher – eine hohe, in der Praxis nachgewiesene Nutzerfreundlichkeit, die selbst technikferne Personen erreicht. Die immersive Erfahrung aktiviert dabei alle drei Gesundheitsdimensionen zugleich – körperlich, kognitiv und emotional – während die Freude am Spiel bei allen Altersklassen Motivation schafft und die Nutzerinnen und Nutzer langfristig dabeibleiben lässt. So entsteht nachhaltige Wirkung, die sich dank objektiver Messung von Teilnahme und Fortschritt nicht nur erleben, sondern auch belegen lässt.

 

Produktlinien & Ausblick

Das Kernprodukt wird die erstattungsfähige Digitale Pflegeanwendung zum Einsatz in der ambulanten Versorgung, also im eigenen Zuhause von Seniorinnen und Senioren ab Pflegegrad 1.  Geplante Erweiterungen für andere Settings sind u.a. Präventionsangebote in stationären Einrichtungen, B2C Verkäufe an Angehörige sowie der Einsatz in Physiotherapie/Reha (Forschungsprojekt "XR-SelfWalk" läuft).

Innovation und Technologie

Virtual Reality zieht Nutzerinnen und Nutzer durch seine immersiven Eigenschaften, also das „Umgeben sein“ von einer anderen (digitalen) Realität, direkt in seinen Bann. Das Gehirn stellt sich schnell auf die neue Umgebung ein und Nutzerinnen und Nutzer vergessen innerhalb kürzester Zeit, dass ihre Umgebung gar nicht „echt“ ist und interagieren intuitiv mit virtuellen Objekten.

Die technische Komplexität im Pflegealltag die größte Hürde für Virtual Reality – und genau dort setzen wir an. Wir betreiben ein eigenes, durchgängig inhouse entwickeltes Software-Ökosystem – von den VR-Anwendungen über die Tablet-Fernsteuerung bis zur zentralen Inhalts- und Geräteverwaltung – konsequent ausgelegt auf Datenschutz und Datensicherheit.

 

Kerninnovationen

  • Tablet-Fernsteuerung (USP): verbindet sich vollautomatisch mit der Brille, ganz ohne WLAN-Setup und funktioniert somit zuverlässig offline. Das entbindet die Nutzerinnen und Nutzer von der Belastung, sich in komplizierten Menüs zurechtzufinden, während sie die VR-Brille tragen.
  • Niederschwellige Usability für eine technikferne Zielgruppe – validiert mit Seniorinnen und Senioren (Co-Creation) sowie Pflege- & Betreuungskräften.
  • Objektive Wirkungsmessung: Anders als Tablet-Apps, die Übungen nur empfehlen, verifiziert VRalive tatsächliche Bewegung und Engagement und misst Ergebnisse über die Zeit.

 

Schutz & Förderung

  • End-to-end inhouse entwickelte Software (hohe Eintrittsbarriere, kein Hardware-Lock-in).
  • ISO 27001 Zertifizierung in Arbeit, DSGVO-konform.
  • Ursprung als BMBF-Forschungsprojekt, 1,7 Mio. € Fördermittel.
  • Konzeptfreigabe des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits erhalten.

 

Organisation der Entwicklung

  • Agiles Inhouse-Team aus Software- und 3D-Entwicklung, eng verzahnt mit Pflege- und Forschungspartnern (u. a. TU Braunschweig).

Markt und Zielgruppe

Der Markt für häusliche Präventions- und Aktivierungslösungen wächst stark – getrieben von Alterung, steigendem Demenzrisiko und Fachkräftemangel. Zahler priorisieren zunehmend skalierbare, ergebnisorientierte Präventionsangebote, um Pflegebedürftigkeit zu verzögern und Kosten zu senken. Das deutsche DiPA-Framework ist ein starker Rückenwind des Gesetzgebers: Erstattung ohne Rezept, der Fast-Track noch in 2026. Wir werden die erste erstattungsfähige VR-DiPA für zu Hause.

 

Marktgröße

  • TAM: ca. 4,9 Mio. Menschen in Deutschland mit Pflegegrad, die zu Hause leben (DiPA-berechtigt). Insgesamt 6 Mio. Pflegebedürftige, ca. 80 % zu Hause.
  • SAM/SOM (Go-to-Market): 4.000 ambulante Betreuungsdienste mit je ca. 100 Klienten ( ca. 400.000 Seniorinnen und Senioren). Bei 40 €/Monat entspricht das 192 Mio. € jährliches Umsatzpotenzial in diesem Erstsegment.
  • Zukunftspotenzial: ca. 17.000 stationäre Einrichtungen

 

Geografie

Start Deutschland; Internationalisierung erst nach Erreichen der DiPA-Skalierung, da Erstattungsmodelle länderspezifisch sind.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

Der Markt für digitale Aktivierungs- und Unterstützungsangebote in der häuslichen Pflege entwickelt sich dynamisch: Die Zahl pflegebedürftiger Menschen steigt, Ressourcen in der Versorgung werden knapper, und gleichzeitig wächst der Anspruch, Interventionen wirksamalltagstauglich und nachvollziehbar umzusetzen. Entsprechend findet sich ein breites Spektrum an Lösungen – von Unterhaltungsangeboten über Tablet- und App-basierte Aktivierungstools bis hin zu Therapie. Viele dieser Ansätze adressieren wichtige Teilaspekte, unterscheiden sich aber deutlich in Intensität der Intervention, Einfachheit der Nutzung sowie in ihren Skalierungspfaden.

 

XR-Ansätze (VR/360°-Technologie)

Im deutschsprachigen Raum existieren mehrere Anbieter mit XR-basierten Lösungen, die einzelne Aspekte des Wertversprechens adressieren – etwa Stress-, Angst- und Schmerzreduktion, 360°-Video-Inhalte oder virtuelle Erinnerungsreisen für Pflegeeinrichtungen. Weitere Anbieter setzen VR im Rehabilitationsbereich ein. Gemeinsam ist diesen Lösungen: Sie zeigen, dass XR im Gesundheitsmarkt zunehmend etabliert wird – decken aber nicht den DiPA-Skalierungspfad in der Häuslichkeit ab und sind primär auf den stationären Einrichtungsbereich ausgerichtet.

 

Digitale Aktivierungstools für die Häuslichkeit

Tablet- und App-basierte Lösungen bilden eine weitere Wettbewerbskategorie. Typische Modelle sind gerätegebundene Lizenzen, die über Pflege- und Betreuungsstrukturen oder Angehörige ausgerollt werden, sowie Freemium/Premium-Apps für kognitives Training (Gedächtnis, Aufmerksamkeit). Diese Lösungen liefern wertvolle Aktivierungsimpulse, stoßen jedoch an zwei strukturelle Grenzen:

  • Es fehlt eine großflächige, standardisierte Erstattung – damit kein klarer Skalierungspfad.
  • Die Interventionen sind weniger immersiv und motivierend und erzielen daher in der Regel kleinere und weniger steuerbare Effekte auf pflegerisch relevante Zielgrößen.

 

Differenzierung von VRalive

VRalive ist als standardisierte, wiederkehrende Intervention für die Häuslichkeit konzipiert, die sich in bestehende Abläufe integrieren lässt und auf zielgerichtete pflegerische Outcomes ausgerichtet ist (Mobilität, Kognition, Selbstständigkeit & Wohlbefinden). Der zentrale Unterschied liegt in der Kombination aus Immersion, einer Betreuungs- und Durchführungslogik und dem pflegerischen Mehrwert. Strategisch schafft der DiPA-Pfad zudem einen klaren Skalierungskanal und ein ökonomisches Anreizsystem: über die Erstattung können neben der Software auch ergänzende Unterstützungsleistungen von Pflege- bzw. Betreuungsdiensten abgebildet werden, sodass nicht nur VRalive wiederkehrende Erlöse erzielt, sondern auch die ausführenden Partner einen Anteil aus der Kostenerstattung erhalten. Dadurch entsteht ein gemeinsames, tragfähiges Incentive-Modell, das Implementierung und Wiederholung im Versorgungsalltag begünstigt.

Was uns einzigartig macht

Wir verfolgen seit über fünf Jahren einen konsequent evidenzbasierten Ansatz und haben uns dadurch einen echten Vorsprung auf dem Weg zur DiPA-Zulassung erarbeitet. Hinzu kommt ein tiefer regulatorischer Erfahrungsschatz aus früherer Pionierarbeit im Bereich Prävention in der stationären Pflege sowie eine langjährige VR-Expertise, die auf der frühen Gründung einer der ersten VR-Locations Deutschlands beruht. Diese Mischung aus Gaming, Wissenschaft und Regulatorik ist in dieser Form einzigartig – getragen von einer Resilienz, die unser Team über Jahre bewiesen hat. Während noch keine zugelassene VR-DiPA auf dem Markt ist, verfügen wir als First Mover bereits heute über ein großes Partnernetzwerk für den Rollout. Auch technisch setzen wir uns ab: Unser System funktioniert so einfach wie kein anderes – vollständig Plug & Play und Standalone. Anders als viele VR-Anbieter am Markt verlassen wir uns dabei nicht auf amerikanische MDM-Lösungen, sondern entwickeln unsere gesamte Geräteverwaltung zu 100 % inhouse.

 

Geschäftsmodell und Vertrieb

B2B2C, SaaS-ähnliches Modell: VRalive least die Hardware und stellt sie Betreuungsdiensten als DiPA ohne Upfront-Kosten bereit, sobald die vorläufige DiPA Listung erfolgreich geschafft ist. Die Abrechnung läuft dann über die Pflegekasse der Seniorinnen und Senioren als Kostenerstattung.

Wichtig: Beide Seiten rechnen separat mit der Pflegekasse ab. VRalive erhält 40 € pro Person/Monat (unser MRR-Fokus), der ambulante Pflegedienst zusätzlich 30 € pro Person/Monat. Für Nutzerinnen und Nutzer ist das Angebot kostenlos, für Partner eine neue Einnahmequelle – ein gemeinsamer Anreiz zur schnellen Skalierung.

 

Drei Erlössäulen

  1. DiPA ambulant über die Pflegekasse – Fokus & Markteintritt, größter Skalierungshebel, sobald wir im Erprobungsjahr sind

  2. Präventionsprojekte in teil- & vollstationären Pflegeeinrichtungen: 5.000–10.000 € pro Einrichtung und Jahr.

  3. Zukunft: B2C (Privatpersonen ohne Pflegegrad) und Lizenzmodelle (z. B. Fernsteuerung, Physio/Reha).

 

Vertrieb

Multiplikatoren-Ansatz über ambulante Betreuungsdienste und Partnernetzwerke (LOIs mit Zugang zu 11.000+ Seniorinnen und Senioren). Pflegepartner sind incentiviert, Nutzerinnen und Nutzer beim DiPA-Antrag zu unterstützen, da sie diesen abrechnen können.

Bisherige Erfolge

  • Erste Produktversion auf dem Markt; Bisherige Kunden sind Selbstzahler, Senioren-WGs und Pflegeheime.
  • 1,7 Mio. € Fördermittel eingeworben (u. a. BMBF/BMFTR, inkl. Forschungsprojekt vor Gründung).
  • Machbarkeitsstudie mit 80 Seniorinnen und Senioren, bestätigt Akzeptanz, Usability und erste Wirksamkeitsansätze.
  • BfArM: Konzeptfreigabe für die DiPA erhalten; aktuell läuft die Studienvorbereitung, ISO-Zertifizierung und Aufbau des Qualitätsmanagementsystems.
  • 5 LOIs von Partnern gibt uns Zugang zu 11.000+ Early-Access-Kundinnen und Kunden
  • Pre-Seed-Runde 300 k € (2024, u. a. N-Bank); ~150 k € Umsatz aus Projekten & Verkäufen.

Ziele und Kapitalverwendung

Mit den Mitteln der aktuellen Finanzierungsrunde stellen wir unter anderem zusätzliches Personal ein, führen die ISO 27001-Zertifizierung durch und entwickeln das DiPA-Produkt so weit, dass wir alle technischen und organisatorischen Anforderungen für die Zulassung erfüllen. 2027 starten wir die RCT-Studie im DiPA-Erprobungsjahr.

 

Mittelverteilung zur Erfüllung der Erstattungs-Voraussetzungen

  • 50 % Produktentwicklung & Zertifizierung (u. a. ISO 27001, BSI-Zertifikat). Die Hürden der (vom Gesetzgeber geforderten) Zertifizierungen sind mit extrem hohen Kosten für Zertifizierer und Audits verbunden.
  • 30 % klinische Evidenz (DiPA-Vorstudie/Evidenzgenerierung). Der Gesetzgeber stellt hohe Anforderungen an die Evidenz, um als DiPA zertifiziert zu werden. Unsere bisherigen wissenschaftlichen Vorarbeiten und Studien aus dem stationären Bereich müssen jetzt auch in der Häuslichkeit nachgewiesen werden.
  • 20 % Marketing & Partnerschaften (Rollout mit Pflegediensten). Nachdem die Pflege jahrelang stiefmütterlich behandelt wurde und Seniorinnen und Senioren von vielen Digitalisierungsvorhaben ausgeschlossen waren, müssen wir Aufmerksamkeit für die Wirksamkeit und die Verfügbarkeit von digitalen Tools in der Pflege schaffen. Auch wenn das Bewusstsein hierfür langsam wächst, werden wir gerade auch im Vertrieb an Multiplikatoren und Partner entsprechende Budgets benötigen.

 

Zentraler Meilenstein

Vorläufige Kostenübernahme durch die Pflegekassen (vorläufige DiPA-Listung) – planmäßig 2027.

 

Skalierung

Multiplikatoren-Vertrieb über Betreuungsdienste, parallel erste Schritte im Bereich der teil- und vollstationären digitalen Prävention und B2C. Weitere Finanzierung: Anschluss-/Scale-Runde nach DiPA-Studie geplant.

Grafik: Pie-Chart 50/30/20.

Top Gründe für eine Investition

  • Riesiger, strukturell unterversorgter Markt mit klarem politischem Rückenwind: 4,9 Mio. DiPA-berechtigte Seniorinnen und Senioren.
  • Verlässliche Regulatorik: Schnellere Zulassung wird durch die Einführung eines Erprobungsjahres Ende 2026 möglich. Der Gesetzgeber lässt digitale Produkte, die den regulatorischen Anforderungen genügen, in eine vorläufige Kostenübernahme mit echten Kunden eintreten. Während dieses sogenannten Erprobungsjahres können Umsätze erzielt werden, Vertriebswege getestet und echte Pflegebedürftige unterstützt werden. Parallel dazu muss über eine Studie final nachgewiesen werden, dass die Anwendungen in der Häuslichkeit Wirkung zeigen.
  • First Mover: auf dem Weg zur ersten erstattungsfähigen VR-DiPA schützen hohe Eintrittsbarrieren unseren Vorsprung.
  • Skalierbares B2B2C-Modell mit wiederkehrendem Umsatz und gemeinsamen Anreizen für Partner.
  • De-risked: 5 Jahre Entwicklung, 1,7 Mio. € Fördermittel, Studie, BfArM-Konzeptfreigabe, 11.000+ Early-Access-Kunden.
  • Erfahrenes Team, das Digital Health Anwendungen bereits in die Kostenübernahme geführt hat.

Risikomanagement

  • DiPA-Zulassung verzögert sich oder kommt nicht: Wir haben eine offizielle Konzeptfreigabe des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bereits erhalten und sind im Verfahren fortgeschritten, und das Timing ist dank des neu beschlossenen Erprobungsjahres günstig. Sollte die Zulassung dennoch ausbleiben, bleibt unser Geschäftsmodell auch über die Fallbacks B2C, stationäre Prävention sowie Physio- und Reha-Lizenzen tragfähig.
  • Abhängigkeit von einem Zahler (Pflegekassen): Unsere potenziellen Erlössäulen – DiPA in der Häuslichkeit, Prävention in Pflegeheimen, B2C-Vertrieb und Lizenzierung – reduzieren das Klumpenrisiko, das aus der Abhängigkeit von einem einzelnen Zahler entstehen könnte.
  • Hardware-Abhängigkeit (Nicht-EU-Hersteller): Unsere Software ist hardwareagnostisch und inhouse anpassbar, sodass wir nicht an einen einzelnen Hersteller gebunden sind; perspektivisch streben wir zudem Partnerschaften mit europäischen Hardware-Anbietern an.
  • Akzeptanz bei Seniorinnen und Senioren: Mit über 150 Testern konnten wir eine hohe Akzeptanz belegen; die Fernsteuerung senkt die Einstiegshürde, und der Spaßfaktor sorgt für eine hohe Adhärenz.
  • Nachahmer: Die hohen DiPA-Anforderungen, unsere Studien, das interdisziplinäre Team-Know-how, der First-Mover-Effekt und bestehende LOIs erschweren es Wettbewerbern erheblich, unser Angebot zu kopieren.
  • Datenschutz und Sicherheit: Wir arbeiten an der ISO-27001-Zertifizierung, sind DSGVO-konform und betreiben ein autarkes Offline-System.
  • Internationalisierung: Da die Erstattung länderspezifisch geregelt ist, entwickeln wir für jedes Zielland eine eigene Market-Access-Roadmap – vom Erstattungspfad über die Regulatorik und die Evidenz bis hin zum Vertrieb.

Über VRalive

VRalive wurde im September 2023 in Braunschweig als eigenständiges Unternehmen gegründet – hervorgegangen aus einem 2019 gestarteten, BMBF-geförderten Forschungsprojekt. Das Kernteam arbeitet bereits seit 2017 zusammen. Anstoß war die Erkenntnis, dass einfache, motivierende und wirksame Aktivierungsangebote für Seniorinnen und Senioren zu Hause fehlen.

Im Verlauf der Entwicklung wurden wir immer wieder durch unsere Nutzerinnen und Nutzer bestärkt – die Bilder, die uns die Seniorinnen und Senioren – inspiriert von der virtuellen Welt - gemalt haben, hängen nun in unserem Büro.

Das Team vereint XR-Entwicklung, Pflegeforschung, Software, Design und Healthcare-Regulatorik – inklusive Erfahrung, ein VR-Medizinprodukt in die Kostenübernahme zu führen.

Unsere Vision: lebenswertes Altern durch Digitalisierung. Mittelfristig werden wir die erste erstattungsfähige VR-DiPA, langfristig eine Plattform für XR-basierte Gesundheitslösungen in der Pflege.

FAQ

Es gibt noch keine DiPA – warum glaubt ihr, dass ihr das schafft?

Das Timing ist günstig, denn mit dem Erprobungsjahr gibt es erstmals einen sogenannten Fast-Track. Der pflegerische Nutzen ist durch unsere bisherigen Studien in Pflegeheimen plausibilisiert und lässt uns keinen Zweifel, dass die Wirkung auch vor Ort in der Häuslichkeit bei den Seniorinnen und Senioren gezeigt werden kann. Wir sind im Antrags-Verfahren zur DiPA bereits fortgeschritten und haben die Konzeptfreigabe des Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erhalten. Unser Konzept ist von Beginn an eng am DiPA-Leitfaden ausgerichtet, und wir bringen jahrelange Erfahrung mit dieser komplexen Zielgruppe mit.

 

DiGA war für viele enttäuschend – warum sollte DiPA anders laufen?

DiPAs sind deutlich niederschwelliger in die Versorgung zu bringen, da sie kein ärztliches Rezept (wie bei der DiGA) erfordern und auch nicht als Medizinprodukte zertifiziert sein müssen. Viele Probleme der DiGA lagen zudem an zu hohen Preisen, die Hersteller angesetzt haben, was zu rechtlichen Auseinandersetzungen führte. Bei der DiPA ist die Preisgestaltung nicht frei, sondern vom Gesetzgeber festgelegt, und unser Geschäftsmodell ist von Anfang an genau darauf ausgelegt.

 

Was, wenn die DiPA-Zulassung später oder gar nicht kommt?

Unser Geschäftsmodell trägt sich perspektivisch auch ohne DiPA-Zulassung: Der B2C-Vertrieb funktioniert unabhängig von der Kassenabrechnung, entsprechende Kundenanfragen liegen bereits vor – dies ist allerdings eine weitere finanzielle Belastung für die Familien und wir sind überzeugt, dass der größte Impact im Markt durch gesetzliche Kostenübernahme erzeugt werden kann. Ergänzend stehen uns Erstattungsmodelle in stationären Pflegeheimen als Optionen offen, diese Präventionsprojekte können wirtschaftlich tragfähig gestaltet werden, sind in der Skalierung allerdings weniger attraktiv als eine DiPA.  Auch der Einsatz in Physiotherapie und Reha stößt im Markt auf Interesse und die Fernsteuerung kann über ein Lizenzmodell vertrieben werden.

 

Was, wenn Seniorinnen und Senioren das Produkt nicht annehmen?

Wir haben das Produkt bereits mit über 150 Seniorinnen und Senioren getestet und dabei selbst Skeptiker begeistert. Die Tablet-Fernsteuerung senkt die Einstiegshürde für die Fachkräfte vor Ort, weil sichtbar wird, was in der Brille passiert und was die Seniorinnen und Senioren in der virtuellen Welt sehen können.

 

Abhängigkeit von Nicht-EU-Hardware?

Unsere Software lässt sich inhouse problemlos an andere Hersteller anpassen, sodass wir nicht von einem einzelnen Anbieter abhängig sind. Darüber hinaus werden künftig Partnerschaften mit europäischen VR-Herstellern angestrebt.

 

Warum kann euch nicht einfach jemand kopieren?

Ein Nachbau wird durch das Zusammenspiel mehrerer Faktoren erschwert: die hohen DiPA-Anforderungen und die dafür nötigen Studien, die seltene Kompetenzkombination in unserem Team, die hohen Markteintrittsbarrieren des deutschen Gesundheitssystems sowie unser First-Mover-Effekt und die bereits bestehenden Partnerschaften.

 

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Die ISO-27001-Zertifizierung ist in Arbeit, unser System ist DSGVO-konform und funktioniert vollständig autark im Offline-Betrieb.

Due Diligence Datenraum

Hier können Sie Zugriff auf den Due Diligence Datenraum des Unternehmens anfragen.

Für die Freigabe ist es erforderlich, dass Sie sich auf der FunderNation Plattform identifizieren. Die Identifikation können Sie hier durchführen.

Ihre Anfrage leiten wir an das Unternehmen weiter. Wird der Zugang bestätigt, erhalten Sie ein NDA zur Unterzeichnung. Nach unterschriebenem NDA stellen wir Ihnen den Zugang zum Datenraum zur Verfügung. Wird der Zugang abgelehnt, sollten Sie dies in Ihrer Investitionsentscheidung berücksichtigen.

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