Oliver Schulte

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    ODeCon engineering UG
    15 Jun,2021 AT 15:27 pm

    Hallo Herr Ohr, herzlichen Dank für die interessanten Fragen. Hier die gewünschten Antworten: a) die NXG XII 600 von SLM ist eine Hochleistungsmaschine für das Pulverbett-Laserschmelzen. Diese Maschine gehört mit 12 gleichzeitig arbeitenden 1 kW-Lasern zu den schnellsten Maschinen dieser Gattung. Der Bauraum dieser Maschine ist mit 600x600x600 mm³ ähnlich groß wie bei unserer MeLT-V (600x450x450 mm³) und auch die Aufbauleistung liegt mit 1.000 cm³/h im Bereich unserer Maschinenleistung. Bei gleicher Leistungsfähigkeit benötigt die MeLT-V im Vergleich zur NXG einen um ca. 80% kleineren Aufstellplatz, nur 1/3 der Investitionskosten bei Highend-Austattung mit externem 12kW-Laser und 1/5 der Investitionskosten bei Standard-Ausstattung (6kW-Laser). Weiterhin sind durch das Prozessprinzip bei der MeLT-V additve Strukturen auf vorhandenen Bauteilen machbar (für eine NXG nahezu unmöglich), sowie beliebige Materialwechsel möglich. Und das sind nur einige der prozessbedingten Vorteile der MeLT-V. b) SLM hat derzeit keine vergleichbare Maschinen zur MeLT-V im Programm. Trumpf hat mit der TrueLaserCell 3000 eine EHLA-(LMD-) Maschine mit ähnlichem Bauraum aber deutlich geringeren Leistungsdaten als die MeLT-V. Trumpf ist das Unternehmen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit für eine Wettbewerbsmaschine, tritt aber Anfragen in dem Leistungsbereich aufgrund der guten Beziehungen derzeit an mich ab. Aussage von Herrn Dr. Bannmüller: Ein Maschinenkonzept, dass nicht mehrere 100x pro Jahr baugleich hergestellt wird, würde unsere globale Service-Organisation aufgrund der Schulungskosten sprengen. In der MeLT-V wird die sogenannte \"Deposition-Line\" von Trumpf als Ausstattungsvariante eingesetzt. c) Ich kenne Hermle aus der Herstellung von Präzisionskomponenten. Von Hermle kenne ich die MPA-Technologie, ein Hochgeschwindigkeits-Metallspritzen (https://www.youtube.com/watch?v=qM6iF4-9_LQ). Diese Technologie ist eine Oberflächenbeschichtung ähnlich der Galvanik-Beschichtung. Das Metallpulver wird plastisch verformt und in einer Art Kaltschweißen / Kleben mit der Oberfläche verbunden. Dieses Verfahren ist im 3D-Druck sehr ungenau, die Schichten nicht so widerstandfähig wie bei der von uns eingesetzten EHLA-Technologie. Aktuell haben wir eine Anfrage im Haus ein solches Metallspritz-Verfahren durch unsere Maschine zu ersetzen, weil dadurch die Haltbarkeit der Oberfläche (Werkzeugbau) signifikant verbessert wird. Ich hoffe, damit Ihre Fragen ausreichend beantwortet zu haben und stehe natürlich für weitergehende Infos zur Verfügung.

    Herzliche Grüße
    Oliver Schulte

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Optimist, Visionär, Maschinenflüsterer und -designer

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