Volker Korrmann

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    Klimaanpassung durch Meerwasserkühlung

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    IrrigationNets
    07 Oct,2020 AT 07:54 am
    Hallo Herr S.,vielen Dank für die konstruktiven Fragen, die ich hiermit gerne beantworte:1: Das Salz wird praktisch ständig vom nachlaufenden Wasser von den Netzen abgelöst und landet dann unter den Netzen.Selbst durch mehrfache Trocknung absichtlich salzverkrustete Netze konnten wir auf diese Weise mit übersättigter Salzlösung komplett ausspülen.2: Die Netze bestehen aus HDPE3: Wir haben durch das Abtauen der Pole ein paar hundert Milliarden Tonnen zu viel neues Süßwasser in den Meeren. Das ist so viel, das bereits jetzt die Meeresspiegel mit massiv steigender Geschwindigkeit steigen. Noch sind es nur wenige Zentimeter pro Jahr. Das wird jedoch sehr schnell sehr viel mehr werden.Leider haben wir auch schon längst kein natürliches Klima mehr. Das wurde durch 1500 Mrd. Tonnen CO2 verursacht, welche wir in den letzten 50 Jahren ausgestoßen haben (Quelle: Global Carbon Project / Statista 2020)Zudem vernichten wir seit über 30 Jahren jährlich so um die 12 Mio. Hektar NETTO Wald Vernichtung jährlich. Neue Zahlen von 2019-20 gibt es leider noch nicht. Mit den kaputten deutschen Wäldern, Gigafeuer mit sogar brennenden Wolken in Australien und Kalifornien und einem verbrennenden Feuchtgebiet in Brasilien (Pantanal) und den anderen über 70.000 Brandrohdungen in Brasilien, werden wir in letzter Zeit vermutlich mehr als 5 mal so viel vernichtet haben. IrrigationNets kann da nur einen ganz kleinen Beitrag dagegen leisten und einen kleinen Teil der Feuchtigkeitsleistung ersetzen, den sonst die Bäume übernommen haben.4. Bis zu 50 km von der Küste entfernt finden wir in vielen Gegenden bereits versalzenes Grundwasser. Da alle Farmer etwas produzieren wollen wird zu viel Grundwasser entnommen. Das sackt ab und je nach vorhandener Geologie fließt dann das Meerwasser nach. Suchen sie doch hierzu mal nach „Saltwater Introusion“… An Standorten in bis zu 2 km von der Küste wird man direkt Meerwasser entnehmen. An allen anderen Standorten geht es um die Nutzung von versalzten Grundwasser.5. Unsere Testanlage in Kaisersesch hat auch zwei schwere Stürme ohne Probleme überstanden, da die Netze nur einen sehr geringen Windwiderstand bieten. Die Art der Landwirtschaft können wir den Farmern leider nicht vorschreiben. Wir beraten jedoch zu einem wassersparenden Anbau gerade unter extremen Wetterbedingungen. Aus diesem Grunde empfehlen wir die Kombination mit Permakultur sowie im dahinter liegenden offenen Feldbau mit Agro-Forstwirtschaft. Bei der Agro-Forstwirtschaft werden auf engen Raum über 100 verschiedene Pflanzensorten kombiniert. Das ist high tech Natur mit low tech Bewirtschaftung. Hierzu kann ich Ihnen gerne weiteres Material zukommen lassen.Permakultur und Agro-Forstwirtschaft sind übrigens immer grundsätzlich Biologischer Anbau, da Gifte und Kunstdünger nicht zu Wurmfarmen, Terra Preta, Insektenhotels und aktiven Mikroorganismen passen um nur einige wenige wichtige Punkt zu nennen. Beste GrüßeVolker Korrmann
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    IrrigationNets
    11 Mar,2020 AT 13:18 pm
    Hallo Jörg, das war lediglich der etwas unübsichtlichen Auswahl im Editor geschuldet. Südafrika ist definitiv ein sehr geeignetes Gebiet. Hier gab es sogar schon ein Treffen mit einem potentiellen Kunden. Der hat sogar einen ganzen Fluss mit Salzwasser und im letzten Sommer fast seine komplette Ernte an Macadamia Nüssen aufgrund einer Hitzewelle verloren. Da haben nämlich die Bäume ihre Blüten abgeworfen. Das ist auch etwas, was wir mit unseren Anlagen verhindern können. Auch für die weit von der Küste entfernten Nationalparks könnten große Anlagen die Situation verbessern, da die Feuchtigkeit ja vom Wind sehr viel weiter getragen wird.Hier erinnere ich mich an einen Beitrag in den Nachrichten, dass die inzwischen in den Nationalparks zufüttern müssen um nicht alle Tiere zu verlieren. Beste Grüße,Volker Korrmann
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    IrrigationNets
    06 Mar,2020 AT 08:26 am
    Hallo Wilfried,vielen Dank für die guten Fragen.1. welche Schutzrechte haben \"Sie\" auf ihre Kühlungs- und BefeuchtungsanlageWir haben im Rahmen der Crowdfunding Aktion ein neues Gebrauchsmuster mit 15 monatiger Aussetzung von der Veröffentlichung beantragt. Innerhalb eines Jahres können wir dieses Gebrauchsmuster in ein internationales Patent umwandeln. Trotzdem hat man sich mit dem Datum der Einreichung die Priorität gesichert. Aufgrund von der Aussetzung von der Veröffentlichung kann jetzt für das kommende Jahr niemand unsere Schutzaspekte nachschlagen und versuchen diese zu umgehen. 2. Wo bleibt das Meersalz genau?Diese Frage ist immer eine Einzelfallentscheidung. In Paraguay, wo es sehr große versalzene Grundwasservorkommen gibt, würden wir das stark salzhaltige Restwasser in einen Schluckbrunnen geben. Ein Geologe hat uns bestätigt, dass die Vorkommen dort so gewaltig sind, dass das selbst bei 100 großen Anlagen kein Problem wäre und der Salzgehalt insg. nur minimal steigt. Das gleiche gilt auch für Standorte am Meer, wo die Sole dann in das Meer zurückgeleitet wird. Die Entsalzungsanlagen, welche in Chile und den VAE das Meer schädigen sindum ein tausendfaches größer als unsere Anlagen. Zudem sind die Abwässer der Umkehrosmoseanlagen noch mit chemischen Zusätzen verunreinigt. Bei uns ist das nicht der Fall.In Ägypten gibt es auch einen Standort, wo wir einem Hotel und dem Meer sehr gut helfen könnten. Es ist ein Tauchhotel und hat ein Riff sowieeinen sehr großen Flachwasserbereich mit Korallen und einen sehr langen Steg durch dieses Gebiet. Leider sind 95% der Korallen bereits durch zu warmes Wasser gebleicht. Hier könnte unsere Anlage immer ca. nur 5 - 10 % des Wassers verdunsten und das gekühlte Wasser in diese \"warme Badewanne\" zurückleiten. Nicht nur das wir den Bereich kühlen würden, was für die Korallen sehr wichtig ist.Versuche haben gezeigt, das wir dabei den Sauerstoffanteil auf nahezu den Maximalwert erhöhen, was allen Wasserbewohnern und Planzen ebenfalls sehr zu Gute kommt. Ein leicht erhöhter Salzgehalt ist dabei kein Problem für die Wasserwelt. Wie überall kommt es hier auf die Menge und die Konzentration an.In späteren Anlagen wollen wir auch das Salz abscheiden und das Salz produzieren und verkaufen. Dafür braucht man dann jedoch auch extrem große Mengen um das wirtschaftlich gestalten zu können. Die Netze versalzen dabei nicht und das Salz sammelt sich immer unter den Netzen wo wir es abführen können. Auch wenn wir unsere Anlagen noch nicht mit so hohen Konzentrationen fahren werden, haben wir das in Kleinstanlagen bereits erfolgreich getestet. 3. Die AgroPV-Anlage erzeugt nach ihren Angaben ca 5% mehr Strom was sich für sich allein betrachtet nicht rechnet.Es ist richtig, dass die ca. 15% höheren Baukosten nicht von 5% zusätzlicher Stromproduktion getragen werden. Glücklicherweise gibt es hier noch mehr Aspekte. Der Solarinvestor erhält das Land zur kostenlosen Nutzung. Das Land ist zudem bereits geebnet und wird aktiv bewirtschaftet und somit bewacht, was insg. allein schon einmal einen Preisvorteil von ca. 15 % erbringen sollte.Auch das ist natürlich stark Länderabhängig.Weiterhin kann der Solarinvestor vom Farmer eine Beteiligung an den zusätzlichen Erträgen für seine Kühl- und Befeuchtungsleistung verlangen.4. Die kann sich der kleine Bauer kaum leisten, für den landwirtschaftlichen Investor kann es aber DER Schlüssel zum Erfolg auf ariden Standorten in Küsten\"nähe\" sein. Die von Ihnen genannten 2000 EPC-Firmen werden aber sehr schnell ihr Verfahren übernehmen teils verbessern, WENN SIE KEINE 3.)SCHUTZRECHTE HABEN: WIE STEHT ES DAMIT AKTUELL; 4.) IN WELCHEN LÄNDERN GIBT ES ERTEILTE SCHUTZRECHTE?Zum Geschäftsmodell: Es ist richtig, dass ein Bauer mit Problemen wegen versalzenen Grundwassers meist nicht große Investitionsmöglichkeiten hat.Genau aus diesem Grunde wollen wir die beiden Branchen Solar und Agrar mit einander verbinden. Der eine hat Geld und sucht Standorte.Der andere hat einen Standort, man kann das Land doppelt nutzen und beide profitieren von der Kooperation. Zu den Schutzrechten:Zum einen können wir diese Internationalen Schutzrechte noch beantragen. Weiterhin haben wir einen Erfahrungsvorsprung vor den Firmen, denn auch wenn wir das Thema hier stark vereinfacht darstellen und bewusst wichtige Details nicht offenlegen, ist das Thema in der Praxis bei weiten nichtso trivial, wie es auf den ersten Blick erscheint. Auch wir haben hier bei unseren Versuchen so einige Überraschungen erlebt, die ich nicht unvorbereitet in einem Großprojekt erleben möchte.Auch sollte es für die PV-Firmen nicht viel Sinn machen ein eigenes System zu entwickeln, da wir die Lizenzen für diese neue Form von Solarkraftwerkenzu sehr günstigen Konditionen vergeben werden. Wir wollen hier bei einem Markt von über 50 Mrd. $ nicht den maximalen Gewinn mit der Technologie erzielen,sondern so schnell wie möglich Weltweit über 10.000 Installationen erreichen. Nur so kann man gegen den Klimawandel noch etwas bewirken und was nützt einem in 30 Jahren das Geld, wenn die Gesellschaft an zu schnellen Klimaveränderungen zusammenbricht. Das bedeutet jedoch nicht, dass wirkeine Gewinne machen wollen. Wir wollen lieber an sehr vielen Projekten jeweils ein wenig verdienen, als an wenigen Projekten eine Menge. Auf diese Weise lassen sich insgesamt auch sehr große Gewinne erreichen und man vermeidet eine starke Konkurrenz. 5. Wann und wo stellen Sie Ihr Vorhaben persönlich vor mit Möglichkeit zu Q and A und Diskussion. Jederzeit auf dieser Plattform und wir können auch gerne ein persönliches Gespräch vereinbaren.6. Wo kann man Sie treffen Wir sind in Berlin ansässig. 7. Können Sie auch Dürregeplagten Landwirten in Deutschland helfen? Wir sind selbst betroffen mit unserer Weidewirtschaft!IrrigationNets ist nur eine Lösung für Standorte mit einer hohen Verfügbarkeit von versalzenen Wasser. Aber ich habe mich mehrere Jahre mit den Themen Landwirtschaft in Dürregebieten beschäftigt. Es gibt sehr viele gute, einfache und günstigeMaßnahmen, um sich an die neuen klimatischen Verhältnisse anzupassen. Hierzu kann ich Ihnen gerne ein Beratungsgespräch anbieten.

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