Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Investment Kennzahlen
Erklärungen zu Rendite und MultipleBeschreibung
Beschreibung
Kurzbeschreibung
Rund 3,5 Mrd. Menschen leben in Risikogebieten; jährlich gibt es ca. 282 Mio. Infektionen und über 600.000 Todesfälle. Und es werden immer mehr: Experten sagen voraus, dass durch die Klimaerwärmung auch die Anopheles-Mosquitos in Europa wieder heimisch werden und Malaria in Europa wieder endemisch wird.
Doch herkömmliche Malaria-Schnelltests und Mikroskopie sind bei niedriger Erregerkonzentration zu unsensitiv. Dadurch bleiben insbesondere Infektionen ohne Symptome sowie Infektionen bei Schwangeren und Kindern unerkannt. Asymptomatische Träger verbreiten Malaria über einen Mosquitostich weiter und verhindern die Ausrottung.
Zendia adressiert mit dem InfectoTest® eine zentrale diagnostische Lücke bei Malaria und richtet sich an internationale Organisationen, nationale Malaria-Kontrollprogramme und die pränatale Versorgung. Unsere patentierte Point-of-Care-Technologie bietet eine 100-fach höhere Empfindlichkeit als übliche Schnelltests oder Mikroskopie, liefert automatisierte Ergebnisse in 10 Minuten und ist für die Anwendung durch Laien konzipiert. Das System kombiniert das Verbrauchsmaterial Probenröhrchen mit einem diagnostischen Gerät.

Unser skalierbares Rasierklingen-Geschäftsmodell erzielt wiederkehrende Umsätze mit den Einwegtests bei 70 % Marge. Bei 120 Mio. Tests wird ein Umsatz von rund 100 Mio. € prognostiziert.
Klinische Validierungen in Uganda, Mali und Angola zeigten 95-100 % Sensitivität und Spezifität. Zudem bestehen Kontakte/LOIs u.a. mit WHO, FIND und nationalen Malariakontrollprogrammen. 3,3 Mio. € Fördermittel haben wir erhalten, weitere 2,3 Mio. € sind beantragt.
Mit den Mitteln aus dieser Finanzierungsrunde werden die Prototypenentwicklung und die Valididierung bis Ende 2027 umgesetzt. Nächste Meilensteine sind klinische Studien, EU-IVDR/CE, WHO-Prequalifizierung und der Markteintritt über Ruanda. Der vielversprechende Investment Case: großer ungelöster Markt, patentierte Technologie, klinische Validierung und skalierbares Geschäftsmodell.
Als Unternehmen kämpfen wir unermüdlich für unsere innovative Malaria-Diagnostik, um jährlich 500.000 kleine Kinder zu retten, gesunden Neugeborenen einen fairen Start ins Leben zu geben und Malaria Dorf für Dorf auszurotten.
Mit Deinem Investment können wir einen rasant wachsenden Markt erschließen und Millionen Leben retten. Werde Teil des Erfolgs von Zendia!

Team
Dr. Guido Böse
Geschäftsführer
Dr. Nathalia Lima
CSO
Dr. Marta Machado
Klinische Validierung
Dr. Marco Schwarzer
Regulatorik
Zendias Reise begann mit dem Nobelpreisträger Prof. Dr. Manfred Eigen und seiner Frau Dr. Ruthild Oswatitsch-Eigen als Investor und Business Angel.
Inzwischen haben wir für eine weltweite Kommerzialisierung unserer herausstehenden Malaria-Diagnostik ein Netzwerk aus erfahrenen Beratern:

Prof. Marcel Tanner war Direktor des Schweizer Tropeninstitutes, Leiter der WHO-Gruppe für Malaria Elimination und des wissenschaftlichen Beirats der FIND Diagnostics Organisation und ist High Representative der EDCTP. Er öffnet uns die Türen zur internationalen Malaria Community. Leon Du Plessis als Vizepräsident des Medizintechnik-Untenehmens Diatron sowie Donald Coetzee als Leiter von Abbott Diagnsotics Africa bringen die Expertise und das Netzwerk in diagnostischen Unternehmen ein. Horst Wodak und Michael Schäfer sind mit ihren Firmen Lensation und UPT Optik Wodak GmbH unsere erfahrenen Zulieferer für Spritzguss der Teströhrchen und die mikroskopische Optik.
Produkt und Kundennutzen
InfectoTest® ist das erste hochsensitive Diagnostiksystem zur zuverlässigen Erkennung von Malariainfektionen direkt am Point-of-Care.
Das System besteht aus dem Einweg-Test InfectoTube und den Geräten InfectoMixer und InfectoScope. Die patentierte Technologie bietet eine bis zu 100-fach höhere Sensitivität als die übliche Diagnostik, liefert automatisierte Ergebnisse in rund 10 Minuten und ist für Laien konzipiert. Der Fokus liegt zunächst auf der tödlichsten Malariaform, Malaria tropica. Klinische Validierungen erfolgten bereits in Uganda, Mali und Angola.


Unser System richtet sich an internationale Organisation und Malariakontrollprogramme sowie Gesundheitszentren und die pränatale Versorgung in Endemiegebieten. Insbesondere niedrige Erregerkonzentrationen bei Schwangeren und asymptomatische Infektionen können damit direkt am Patienten nachgewiesen werden, was bisher nicht möglich war.
Der Vertrieb soll über Großmengen an internationale Organisationen wie Global Fund, UNICEF, WHO, President’s Malaria Initiative sowie länderspezifische Malariakontrollprogramme erfolgen. Geplant sind die abschließende Geräteentwicklung und Validierung, EU-IVDR/CE-Kennzeichnung, WHO-Prequalifizierung und anschließend der Markteintritt. Perspektivisch soll das Portfolio auf alle Malaria-Erkrankungen erweitert werden.
Innovation und Technologie
InfectoTest® basiert auf einer patentierten Point-of-Care-Technologie zur hochsensitiven Erkennung von Malariainfektionen. Die Technologie erreicht durch die Erkennung einzelner Parasiten eine bis zu 100-fach höhere Sensitivität als herkömmliche Schnelltests und Mikroskopie, liefert automatisierte Ergebnisse in rund 10 Minuten und ermöglicht die Anwendung sogar durch Laien. Damit können auch niedrige Erregerkonzentrationen und asymptomatische Infektionen erkannt und im Anschluss behandelt werden.
Die Technologie kombiniert die magnetische Anreicherung mit der spezifischen Fluoreszenzmarkierung der Parasiten. Dafür werden Parasiten aus den roten Blutkörperchen freigesetzt und von zwei spezifischen Antikörpern gebunden: einem Fängerantikörper mit einem Magnetbead und einem Färbeantikörper mit einem Fluoreszenzfarbstoff.


Die Technologie ist durch drei Patente geschützt. Dazu gehören ein Point-of-Care-Testsystem mit mobiler Verarbeitungseinheit, ein Schnelltest zum Nachweis von Pathogenen und Zellen sowie ein patentierter Probenbehälter mit Testsystem und Testverfahren. Verschiedene Teilpatente wurden in der EU, den USA, China und Indien erteilt.
Die hohe Sensitivität, Automatisierung und einfache Anwendung schaffen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber bestehenden Diagnostikverfahren. Die Technologieentwicklung erfolgt durch das Zendia-Team und spezialisierte externe Partner, u. a. für optische Systeme und die Serienproduktion der InfectoTubes.
Die Entwicklung wird durch 3,3 Mio. € bereits erhaltene Fördermittel des BMFTR unterstützt; weitere 2,3 Mio. € sind beantragt. Klinische Validierungen erfolgten in Uganda, Mali und Angola. Unser Netzwerk besteht u. a. aus WHO, FIND Diagnostics, EDCTP, Charité, Swiss TPH sowie afrikanischen Forschungsinstituten.
Markt und Zielgruppe
InfectoTest® als hochsensitiver Point-of-Care-Test adressiert den globalen Markt für Malaria-Diagnostik. Weltweit leben rund 3,5 Mrd. Menschen in Malaria-Risikogebieten. Der adressierbare Markt wird mit ca. 120 Mio. Tests jährlich beziffert. Davon entfallen rund 70 Mio. Tests auf den bestehenden diagnostischen Markt und 50 Mio. auf die erstmals mögliche Diagnostik niedriger Parasitenspiegel insbesondere bei Schwangeren und asymptomatischen Trägern.
Experten sagen zudem voraus, dass durch die Klimaerwärmung auch die Anopheles-Mosquitos in Europa wieder heimisch werden und Malaria in Europa wieder endemisch wird. Schon heute gibt es tausende Malaria-Fälle bei Reiserückkehrern sowie Infektionen nahe Flughäfen durch eingeflogene Mosquitos.

Im Fokus stehen internationale Organisationen wie Global Fund, UNICEF, WHO und President’s Malaria Initiative sowie nationale Malariakontrollprogramme und Gesundheitseinrichtungen. Wachstumstreiber sind die jährlich 282 Millionen Infektionen und die diagnostische Lücke bei asymptomatischen Infektionen, Schwangeren und Kindern.
Der Markteintritt soll zunächst über Ruanda erfolgen, anschließend über Länderzulassungen und internationalen B2B-Vertrieb.
Zentrale Meilensteine sind Prototypen, klinische Validierungen, EU-IVDR/CE-Zulassung, WHO-Prequalifizierung und Marktstart. Mittelfristig ist eine Portfolio-Diversifizierung geplant. Angestrebt werden Break-even nach 4,5 Jahren und bis zu 108 Mio. € Umsatz bis 2033.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale
InfectoTest® adressiert den Wettbewerb mit etablierten Malaria-Schnelltests (RDT) und Mikroskopie. Der entscheidende Unterschied: InfectoTest® ist als hochsensitives Point-of-Care-System konzipiert und erreicht eine bis zu 100-fach höhere Sensitivität als die übliche Diagnostik. Gleichzeitig liefert es automatisierte Ergebnisse in rund 10 Minuten und ist für Laien geeignet.
Damit schließt InfectoTest® eine wesentliche diagnostische Lücke: den zuverlässigen Nachweis von Infektionen mit niedriger Parasitendichte, insbesondere bei asymptomatischen Trägern und Schwangeren. InfectoTest® ermöglicht erstmals die hochsensitive Diagnostik direkt am Point-of-Care.

Das Geschäftsmodell basiert auf einem skalierbaren Verbrauchsmaterial-Modell: Die Geräte werden günstig abgegeben, während die Umsätze mit den Einweg-InfectoTubes für 0,80 Euro erzielt werden, was im Bereich von Schnelltests (0,30 Euro) und herkömmlicher Mikroskopie ($1) liegt. Dies verbindet eine einfache Anwendung mit einem skalierbaren Geschäftsmodell mit 70 % Marge.
Besonders geeignet ist die Lösung für Gesundheitseinrichtungen, Krankenhäuser, Malariakontrollprogramme und die pränatale Versorgung in Malaria-Endemiegebieten. Kunden profitieren von schneller, automatisierter und hochsensitiver Diagnostik.
Die Alleinstellungsmerkmale werden durch eine patentierte Technologie geschützt. Darunter befinden sich Patente für das Point-of-Care-Testsystem, einen Schnelltest zum Nachweis von Pathogenen sowie einen Probenbehälter mit Testsystem und Testverfahren. Die Patentstrategie soll auch künftig die technologische Differenzierung und Marktposition absichern.
Geschäftsmodell und Vertrieb
InfectoTest® wird Umsätze über den Verkauf der Einweg-InfectoTubes erzielen. Die Geräte InfectoMixer und InfectoScope sollen zu einem günstigen Preis abgegeben werden, während der Einweg-InfectoTube für 0,80 Euro mit einer hohen Marge von 70 % verkauft wird (Rasierklingen-Geschäftsmodell).

Marketing und Vertrieb sind als B2B-Strategie aufgebaut. Zielkunden für Großmengen sind insbesondere internationale Organisationen wie Global Fund, UNICEF, WHO und President’s Malaria Initiative sowie nationale Malariakontrollprogramme und Gesundheitseinrichtungen.
Der Markteintritt ist stufenweise geplant: Zunächst sollen Prototypen fertiggestellt und klinisch nach EU-IVDR-Richtlinie validiert werden. Als Pilotmarkt ist Ruanda vorgesehen. Anschließend folgen Länderzulassungen und die WHO-Prequalifizierung sowie der internationale Rollout.
Der Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen soll insbesondere über Kooperationen mit internationalen Organisationen, Malariakontrollprogrammen und lokalen Partnern erfolgen. Kontakte bzw. Letters of Intent bestehen bereits u.a. zu WHO, FIND Diagnostics, EDCTP und afrikanischen National Malaria Control Programmen. Für die weitere Kommerzialisierung verfügen wir zudem über ein Netzwerk mit erfahrenen Partnern aus Diagnostik, Optik und Medizintechnik.
Bisherige Erfolge
Seit der Gründung wurden wesentliche technologische und klinische Meilensteine in einer kompletten Neuentwicklung unserer Diagnostik erreicht. InfectoTest® basiert auf einer Point-of-Care-Technologie mit drei angemeldeten und teilweise erteilten Patenten.
Die Technologie wurde in klinischen Validierungsstudien in Uganda (2023), Mali (2024) und Angola (2025) erfolgreich untersucht. Dabei wurden eine klinische Sensitivität und Spezifität von 95–100 % nachgewiesen.

Es bestehen Kontakte mit WHO, FIND Diagnostics, EDCTP, nationalen Malariakontrollprogrammen und afrikanischen Forschungsinstituten. Zudem bestehen Technologiekooperationen u. a. mit Lensation GmbH (Optik), UPT Optik Wodak GmbH (InfectoTube-Produktion) und weiteren Partnern aus Diagnostik und Medizintechnik.
Zendia hat bislang in drei Förderungen über in Summe 3,3 Mio. € nicht rückzahlbare Fördermittel erhalten; weitere 2,3 Mio. € sind beantragt. Für 2027 sind Prototypen und weitere Validierungen geplant. Nach der Markteinführung in 2029 soll der Break Even in 2030/31 erreicht werden.

Ziele und Kapitalverwendung
Das aktuelle Finanzierungsziel beträgt 900.000 €. Das Kapital soll für die Entwicklung der InfectoMixer- und InfectoScope-Prototypen sowie für die weitere klinische Validierung eingesetzt werden. Ziel ist es, bis Ende 2027 funktionsfähige Prototypen bereitzustellen und den nächsten Schritt in Richtung Marktreife zu erreichen.
Mittelfristig stehen weitere klinische Studien, die regulatorische Zulassung einschließlich EU-IVDR/CE-Kennzeichnung, die WHO-Prequalifizierung und der Markteintritt im Fokus. Als Pilotmarkt ist Ruanda vorgesehen, anschließend sollen weitere Länder erschlossen werden.
Für diese technologische Validierung, Zulassung und internationale Markterschließung ist eine weitere Finanzierung durch Fördermittel und Investoren erforderlich und geplant. Der Break-even soll in 2030/31 erreicht werden.
Die Skalierung erfolgt über das wiederkehrende Geschäft mit den Einweg-InfectoTubes, die über B2B-Vertrieb und internationale Organisationen in großen Stückzahlen vermarktet werden sollen. Ziel sind langfristig bis zu 120 Mio. Tests und rund 100 Mio. € Jahresumsatz.

Top Gründe für eine Investition
Großer globaler Bedarf: Malaria infiziert jährlich rund 282 Mio. Menschen und verursacht über 600.000 Todesfälle. Experten sagen zudem voraus, dass durch die Klimaerwärmung auch die Anopheles-Mosquitos in Europa wieder heimisch werden und Malaria in Europa wieder endemisch wird. InfectoTest® adressiert eine bislang ungelöste diagnostische Lücke.
Technologischer Vorsprung: Patentierte Point-of-Care-Technologie mit bis zu 100-fach höherer Sensitivität als etablierte Schnelltests und Mikroskopie sowie automatisiertem Ergebnis in nur 10 Minuten.
Klinisch validiert: Studien in Uganda, Mali und Angola zeigen 95–100 % Sensitivität und Spezifität.
Skalierbares Geschäftsmodell: Wiederkehrende Umsätze mit Einweg-InfectoTubes bei hoher Marge; langfristiges Potenzial von bis zu 120 Mio. Tests und rund 100 Mio. € Jahresumsatz.
Starker Entwicklungspfad: Internationale Partner und Fördermittel von bereits 3,3 Mio. € schaffen eine gute Basis für Prototypen, Zulassung, WHO-Prequalifizierung und den internationalen Markteintritt.

Risikomanagement
Technologisches Entwicklungsrisiko: Herstellung und Validierung der InfectoMixer-/InfectoScope-Prototypen notwendig.
Unsere Gegenmaßnahme: Weitere klinische Validierung aller Prototypen mit Patientenproben wie zuvor in Uganda, Mali und Angola.
Klinisches und regulatorisches Risiko: Für die Markteinführung sind weitere klinische Validierungen, EU-IVDR/CE-Zulassung und WHO-Prequalifizierung erforderlich.
Unsere Gegenmaßnahme: Genaue Leistungsfähigkeit erst aus Leistungsstudie nach EU-Richtlinie IVDR 2017/546.
Schutz des geistigen Eigentums: Technologievorsprung muss gegen Nachahmung geschützt werden.
Unsere Gegenmaßnahme: Drei Patente sichern zentrale Technologiekomponenten; weitere Schutzrechtsstrategie im Rahmen der Produktentwicklung.
Markteintritts- und Vertriebsrisiko: Der Zugang zu internationalen Märkten und Malariakontrollprogrammen erfordert Zulassungen und etablierte Vertriebspartner.
Unsere Gegenmaßnahme: Stufenweiser Markteintritt über einen Pilotmarkt in Ruanda, anschließend Länderzulassungen und B2B-Vertrieb mit internationalen Organisationen.
Finanzierungsrisiko: Die weitere Entwicklung bis zur Marktreife erfordert zusätzliches Kapital.
Unsere Gegenmaßnahme: Kombination aus Eigenkapital/Convertible Financing und öffentlichen Fördermitteln; bereits 3,3 Mio. € Fördermittel erhalten, weitere 2,3 Mio. € beantragt.
Über Zendia

Die Zendia GmbH wurde 2014 durch den Geschäftsführer Dr. Guido Böse mit dem Nobelpreisträger Prof. Manfred Eigen und seiner Frau Dr. Ruthild Oswatitsch-Eigen als Business Angel gegründet.
Heute steht hinter Zendia ein interdisziplinäres Team aus Experten für klinische Studien, Assay- und Geräteentwicklung, Regulatory Affairs sowie Kommerzialisierung und von einem internationalen Netzwerk aus Wissenschaft, Diagnostik und Medizintechnik.
Zendia entwickelt innovative Diagnostiklösungen mit dem Ziel, Malaria durch frühzeitige und zuverlässige Erkennung besser zu bekämpfen. Im Mittelpunkt steht InfectoTest®, eine patentierte Point-of-Care-Technologie, die insbesondere bislang nicht erkennbare Infektionen nachweisen soll.
Die Vision ist, mit hochsensitiver, schneller und einfach anwendbarer Diagnostik einen Beitrag zur Malariaelimination zu leisten. Nach klinischen Validierungen in Uganda, Mali und Angola liegt der Fokus nun auf der Prototypenentwicklung, weiterer Validierung, Zulassung und WHO-Prequalifizierung. Der Markteintritt soll zunächst über Ruanda und anschließend international erfolgen. Mittel- und langfristig ist die Skalierung der InfectoTest®-Technologie sowie die Erweiterung des Portfolios auf weitere Malariaerkrankungen geplant.
FAQ
Warum ist die Bekämpfung der Malaria so wichtig?
Malaria ist nach wie vor mit 282 Mio. symptomatischen Infektionen und 600.000 Toten jährlich eine riesige Bedrohung der Menschheit. Im Moment betrifft es vor allem endemische Gebiete in Afrika und dem östlichen Mittelmeerraum. Experten sagen voraus, dass durch die Klimaerwärmung auch die Anopheles-Mosquitos in Europa wieder heimisch werden und Malaria in Europa wieder endemisch wird. Das menschliche Immunsystem kann keinen vollständigen Immunschutz gegen Malaria aufbauen. So sind 75% der Todesopfer Kinder unter 5 Jahren. Ältere Menschen werden jährlich wieder von Mosquitos mit Malaria infiziert, sind aber teilimmun. Dies führt zu asymptomatischen Infektionen mit niedrigem Parasitenspiegel. Heißt: Die Träger haben selbst keine Symptome, können Malaria aber weiterverbreiten.

Warum wird eine neue Malaria-Diagnostik benötigt?
Die Standarddiagnostiken sind Schnellteststreifen und Mikroskopie von Blutausstrichen. Diese sind aber nicht sensitiv genug, um Malaria bei Schwangeren und asymtomatisch Infizierten zuverlässig zu diagnostizieren. Diese diagnostische Lücke führt zu zahllosen Fehlgeburten und einer halben Million unterentwickelten Babies mit niedrigem Geburtsgewicht. Asymptomatische Träger verbreiten nach einem Mosquitostich den Parasiten weiter. Dies verhindert die Elimination von Malaria.
Warum kann InfectoTest ® die diagnostische Lücke schließen?
InfectoTest ® ist 100-fach sensitiver als die Standard-Diagnostik und wird auch Malaria in Schwangeren und asymptomatischen Trägern direkt am Patienten diagnostizieren können.
Welchen Meilenstein hat Zendia schon erreicht?
Das innovative Kernstück von InfectoTest ® sind die Teströhrchen mit den Reagenzien für den diagnostischen Assay, die wir als MVP in Afrika klinisch validiert haben. Wir konnten eine 100-fach bessere Nachweisgrenze als Standard-Diagnostiken erreichen und die sehr gute Sensitivität und Spezifität von 95-100%.
Welchen Meilenstein wird Zendia mit den Investitionen als nächstes erreichen?
InfectoTest ® benötigt neben den Teströhrchen zwei kleine Geräte: den InfectoMixer zum Mischen der Probe und das InfectoScope zum magnetischen Anreichern und die Fluoreszenzmikroskopie. Als nächster Meilenstein muss die mikroskopische Optik in das automatisiertes Messgerät InfectoScope integriert werden. Prototypen müssen hergestellt und mit Patientenblut klinisch validiert werden.

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