Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Timber Structures 3.0

Patentierte Holz-Klebetechnologie: Bauen wie mit Beton, mit der Klimabilanz von Holz

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4 Investoren
231.660 € investiert
1.500.000 € Fundingmaximum
69 Tage übrig

Timber Structures 3.0

Patentierte Holz-Klebetechnologie: Bauen wie mit Beton, mit der Klimabilanz von Holz

Investment Kennzahlen

Erklärungen zum Unternehmensprofil und Zinssatz – inkl. Renditerechner.
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30.06.2031
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Beschreibung

Beschreibung

Kurzbeschreibung

In Beton denken, mit Holz bauen: TS3 steht für die Revolution am Bau. Die in bereits über 60 Projekten mit über 50.000 m² Geschossdeckenfläche eingesetzte TS3-Technologie hebt die bisherigen konstruktiven Grenzen des Holzbaus auf und erschließt Marktsegmente, die bislang weitgehend Beton vorbehalten waren.

Der Bausektor verursacht rund 40 % der globalen CO₂-Emissionen. Holz hingegen speichert CO₂. Doch vor allem bei großen Gebäuden ist der Holzbau stark eingeschränkt: Tragkonstruktionen aus Balken und tragenden Wänden begrenzen Nutzungsflexibilität, architektonische Gestaltungsfreiheit und Wirtschaftlichkeit bei Holzbauten. Bei Betonbauten ist das nicht notwendig. Somit bleibt der Holzbau eine Nische und bei rund 80% (!) des Baumarktes nicht wirklich wettbewerbsfähig, trotz der enormen Nachhaltigkeitsvorteile.

Strukturelles Kleben hat bereits die Luftfahrt, die Automobilindustrie und den modernen Leichtbau revolutioniert. Jetzt ist der Holzbau an der Reihe: TS3 löst das Tragwerks-Problem des Holzbaus mit einer patentierten Holz-Klebeverbindungstechnologie, wodurch großflächige Geschossdecken aus Holz entstehen. Dadurch entfällt die einschränkende Holztragkonstruktion aus Balken und tragenden Wänden. Es entstehen nachhaltige, flexible, wirtschaftliche Holzbauten. Mit einerseits allen Flächen- und Raumnutzungsvorteilen von Betonbauten, und andererseits den Vorteilen von Holzbau: Schneller und effizienter Bau, natürliches und angenehmeres Raumklima, geringere Betriebskosten und nicht zuletzt die stark überlegene Nachhaltigkeit. Der Holzbau wird in diesem riesigen Segment erstmals wettbewerbsfähig.

Wir haben auf Basis dieser Technologie schon über 60 Projekte realisiert. Mit unserem Geschäftsmodell auf Basis von Dienstleistungs- und Lizenzerlösen haben wir schon mehr als CHF 4 Mio. Umsatz erzielt. Die Technologie ist baustellenerprobt und die stark wachsende Projekt-Pipeline reicht bis 2028.

 

2 der über 60 mit der TS3-Technologie umgesetzten Projekte, in Flühli (links) und Frenkendorf (rechts)
 

Mit der aktuellen Finanzierungsrunde werden wir unsere Expansion über die Schweiz hinaus in den DACH- und weiteren EU-Raum beschleunigen. Die aktuelle Pipeline soll bereits 2027 zur Selbstfinanzierung führen.

Investieren Sie jetzt in die Schlüsseltechnologie, die nachhaltiges und flexibles Bauen ohne Kompromisse ermöglicht.

Team

Das TS3 Team verfügt über tiefe Expertise in allen für das Unternehmen relevanten Themenfeldern, ist in ein unterstützendes Holzbau-Ökosystem des TS3-Gründers eingebettet und wird vom Verwaltungsrat mit Unternehmensentwicklungserfahrung unterstützt.

Sven Bill

Geschäftsführer

Sven ist diplomierter Holzbautechniker mit über 25 Jahren Branchen- und Führungserfahrung. Seit 2022 leitet er TS3 mit Weitblick, tiefem Marktverständnis und einem ausgeprägten Gespür für den Menschen. Dank seiner starken Vernetzung in der Holzbaubranche, die er unter anderem als Host des Holzbau-Podcasts kontinuierlich erweitert, profitiert TS3 von wertvollen Impulsen und einem breiten Netzwerk. Seine Begeisterung für TS3 und den Holzbau wirken inspirierend, sowohl innerhalb des Teams als auch gegenüber Kunden, Partnern und weiteren Stakeholdern von TS3. Darüber hinaus engagiert sich Sven auf Gemeindeebene aktiv für die nachhaltige Pflege und Entwicklung des Waldes.

Christian Dörig

Ingenieur, Zulassung

Christian ist diplomierter Holzbauingenieur mit 20 Jahren Erfahrung in Holztragwerksplanung in der Schweiz und Norwegen und seit 6 Jahren für TS3 tätig. Er versteht die Wirkung der Technologie und das statische Bemessungskonzept von TS3 wie kein anderer. Mit großem Engagement unterstützt er den Vertrieb und vermittelt Partnern, Architekten, Bauingenieuren sowie ausführenden Holzbauunternehmen in Schulungen fundiertes Wissen und Begeisterung für TS3 und das Potenzial des modernen Holzbaus. Darüber hinaus verantwortet er den europäischen Zulassungsprozess (ETA) und bringt wichtige Impulse für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie.

Thomas Roos

F&E

Thomas startete seine berufliche Laufbahn vor 30 Jahren mit einer Zimmermannslehre und entdeckte früh seine Leidenschaft für präzises Arbeiten im Labor sowie für Forschungs- und Entwicklungsprozesse im Bereich Holzklebstoffe. Über viele Jahre hinweg arbeitete er an der Schnittstelle zwischen Anwendung und F&E-Abteilungen bei weltweit führenden Holzklebstoff-Herstellern. Seit 2023 leitet er die F&E Aktivitäten von TS3. Dank seiner breiten Erfahrung kennt Thomas sowohl die Prozesse und Herausforderungen auf der Baustelle als auch das enorme Potenzial moderner Klebetechnologien. Mit seinem praxisnahen und zugleich innovationsgetriebenen Ansatz hat er die Robustheit und Baustellentauglichkeit der TS3-Technologie auf ein neues, exzellentes Niveau gehoben. Auch privat lebt er seine Begeisterung für Holz und Klebetechnologie: In seiner eigenen Werkstatt entwickelt und fertigt er Designmöbel mit viel Präzision und Leidenschaft.

Stefan Zöllig

Gründer, Verwaltungsrat

Stefan ist Gründer von TS3 und gründete zuvor mit Timbatec eines der führenden Holzbauingenieurunternehmen der Schweiz mit heute über 70 Mitarbeitenden. Nach der erfolgreichen Übergabe der operativen Führung konzentriert er sich auf Strategie und Netzwerkpflege und hat mittlerweile weitere Startups wie Timber Finance, Timbase und Scrimber zur Förderung des Holzbau-Ökosystems gegründet, wodurch Synergien für TS3 entstehen. Stefan ist visionärer Innovator, international vernetzter Förderer des Holzbaus und gefragter Referent in Fachverbänden und auf Konferenzen und in seiner Rolle als Verwaltungsrat ein wichtiger Ratgeber für TS3.

Franz Wirnsperger

Verwaltungsratspräsident & Co-Investor

Franz ist promovierter Organisationsentwicklungsexperte mit mehr als 35 Jahren internationaler Führungserfahrung, schwergewichtig in der Bauzulieferindustrie. Als ehemaliger CFO einer weltweit führenden Unternehmensgruppe im Bereich der Befestigungstechnik und als Investor, Berater und Verwaltungsrat von mehreren Klein- und mittelständischen Unternehmen kennt er sowohl die Welt der Großkonzerne als auch die Welt der KMUs. Er vertritt eine private TS3-Aktionärsgruppe aus Venture-Investoren (Alea Partners), ist der strategische Kopf und Architekt des Geschäftsmodells von TS3 und ergänzt in seiner Rolle als Verwaltungsrat mit seiner fundierten Unternehmens-entwicklungserfahrung das TS3 Team ideal.

 

Produkt und Kundennutzen

Heute werden im DACH-Raum nur rund 20 % der Gebäude in Holzbauweise realisiert – vor allem Einfamilienhäuser und Spezialbauten. Bei mehrstöckigen Gebäuden stößt der klassische Holzbau jedoch schnell an Grenzen. Der Grund ist nicht die Tragfähigkeit von Holz, denn Holz ist ähnlich leistungsfähig wie Beton. Die Einschränkung liegt vielmehr im herkömmlichen Holz-Deckensystem.

Stahlbetondecken bilden eine durchgehende, steife Fläche. Dadurch können sie Lasten in alle Richtungen tragen. Gebäude in Massivbauweise kommen deshalb mit wenigen Stützen und tragenden Wänden aus. Das ermöglicht große Spannweiten, flexible Grundrisse und eine freie Nutzung der Flächen.

Holzdecken bestehen dagegen aus einzelnen vorgefertigten Elementen.  Ihre Größe ist durch den Transport begrenzt. Weil diese Elemente keine durchgehende Tragfläche bilden, braucht es zusätzliche Balken, Stützen und tragende Wände. Diese Tragstruktur schränkt die Nutzung der Räume ein, reduziert die verfügbare Raumhöhe und erschwert die Installation der Haustechnik. Gleichzeitig steigen Planungsaufwand und Baukosten. Dadurch ist Holz im größten Teil des Marktes für mehrstöckige Gebäude bisher kaum wettbewerbsfähig gegenüber Stahlbeton.

Die TS3-Technologie löst dieses zentrale Problem. Die patentierte Klebetechnologie verbindet einzelne Holzdeckenelemente biegesteif zu einer großen, tragfähigen Fläche. Dadurch entstehen Holzdecken mit ähnlicher Flächentragwirkung wie Stahlbetondecken.

Damit ermöglicht TS3:

  • Holzdecken ohne Balken, mit wenigen Stützen und tragenden Wänden, wie im Massivbau
  • flexible Grundrisse und effiziente Raumhöhennutzung wie im Massivbau
  • einfachere Planung des Deckensystems als im Massivbau
  • flexible Integration der Haustechnik
  • effiziente Baukosten auf dem Niveau des Massivbaus
  • mehrgeschossige Gebäude in Holzbauweise, die erstmals breit wettbewerbsfähig werden

TS3 schafft damit die Grundlage für eine neue Generation des Holzbaus: mehrstöckig, flexibel, wirtschaftlich und klimafreundlich.

 

 

Kundennutzen

Bauherren und Investoren profitieren von vergleichbaren Baukosten, kürzerer Bauzeit, früherer Nutzung und damit besseren Renditen verglichen mit der Massivbauweise – bei deutlich besserer Klimabilanz.

Architekten gewinnen mehr Gestaltungsfreiheit im Holzbau, weil klassische Einschränkungen auf die Grundrissgestaltung durch tragende Wände und Balken entfallen. Sie können dadurch auch komplexe oder unregelmäßige Gebäudeformen wirtschaftlich im Holzbau realisieren.

Bauingenieure können bewährte statische Konzepte aus dem Massivbau auf den Holzbau übertragen und durch die einfache Anwendung sogar Planungsaufwand im Vergleich zu Massivbauten reduzieren. Das umfassende TS3-Engineering und Bemessungskonzept in Verbindung mit dem erprobten Qualitätssicherungsprozess von TS3, sorgt für die notwendige Sicherheit für den Bauingenieur.

Gebäudenutzer profitieren von einem angenehmen Raumklima, hoher Aufenthaltsqualität und den niedrigeren Betriebskosten eines Holzbaus.

Anrainer/Anlieger profitieren von kürzeren, leiseren, saubereren und emissionsärmeren Baustellen.

Innovation und Technologie

Strukturelles Kleben hat bereits die Luftfahrt, die Automobilindustrie und den modernen Leichtbau revolutioniert. Es wird dort nicht nur zur Herstellung leistungsfähiger Bauteile eingesetzt, sondern vor allem zur strukturellen Verbindung von Tragstrukturen. Auch im Betonbau sind geklebte Verbindungen längst etabliert, um eine durchgehende Tragwirkung über Bauteilstösse hinweg sicherzustellen.

TS3 überträgt dieses bewährte Prinzip erstmals auf den Holzbau. Während Kleben bislang vor allem dazu diente, einzelne Lamellen (Bretter) zu Brettschichtholzträgern oder Brettsperrholz-Elementen (CLT) zu verbinden, ermöglicht TS3 erstmals die strukturelle stirnseitige Verklebung bereits bestehender Massivholzelemente.

 

Dadurch entstehen Holzdecken mit durchgängiger Tragwirkung über die Elementstösse hinweg, die den hohen Anforderungen von Büro-, Gewerbe- und Industriebauten gerecht werden. Dies eröffnet völlig neue Möglichkeiten für den Holzbau: grossflächige, punktgestützte Deckensysteme ohne Unterzüge oder tragende Wände – ein Konstruktionsprinzip, das bislang dem Betonbau vorbehalten war.

Mit dieser weltweit einzigartigen Innovation begründet TS3 die dritte Generation des Holzbaus (TS3 = Timber Structures 3.0). Die Technologie erschliesst neue Dimensionen hinsichtlich Tragfähigkeit, Materialeffizienz, Wirtschaftlichkeit und architektonischer Freiheit und ermöglicht Holztragwerke, die bisher nicht realisierbar waren.

  

Die Technologie – die Art und der Prozess der Verbindung - ist durch 6 Patente in der Schweiz, der EU und den USA geschützt.

Unsere Kerninnovation besteht im patentierten Prozess der Verklebung. Die Massivholzelemente (CLT) werden im CLT-Werk nach TS3-Vorgaben mit spezifischer Lammellenlagenanordnung produziert. Die Stirnseite der Elemente wird nach TS3 Vorgaben zugeschnitten und vorbehandelt, um dem Kleber maximale Angriffsfläche zu geben und für den Transport zu schützen. Anschließend werden die Elemente verpackt und auf die Baustelle transportiert. Vor Ort werden die Deckenelemente gemäß TS3-Vorgaben vormontiert und anschließend vom TS3 Anwendungsteam oder einem geschulten und zertifizierten Holzbaupartner gemäß dem TS3-Verfahrensprozess und mit einem spezifischen TS3-Kleber verklebt.

Mit dem von TS3 entwickelten Vorbereitungs- und Vergussprozess können zudem anspruchsvolle Rahmenbedingungen (Temperatur- und Feuchtigkeitseinflüsse) zuverlässig beherrscht werden. Ein weiterer zentraler Bestandteil der Technologie ist der eigens entwickelte TS3-Qualitätssicherungsprozess. Die gesamte Technologie verfügt über eine Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik.

Die TS3 Technologie verfügt über einen sehr hohen Reifegrad: Mehr als 60 Projekte mit über 50.000 m² Geschossdeckenfläche wurden bereits erfolgreich realisiert.

Markt und Zielgruppe

TS3 adressiert einen sehr großen Teil des Baumarktes und die stark wachsende Nachfrage nach nachhaltigem und CO2-reduziertem Bauen. TS3 bedient diesen Trend optimal und positioniert sich als echter Gamechanger im modernen Holzbau.

 

Besonders stark ist der Mehrwert von TS3 überall dort, wo Nutzungsflexibilität gefragt ist. Dies inkludiert:

  • gewerblich genutzte Immobilien wie Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Bildungsbauten
  • Gesundheitsbauten
  • gemischt genutzte Objekte

Durch die punktgestützte Tragstruktur ermöglicht TS3 flexible Grundrisse und spätere Umnutzungen, ohne die Tragstruktur grundlegend verändern zu müssen. Damit adressiert TS3 einen zentralen Trend moderner Immobilienentwicklung.

 

Gleichzeitig eignet sich TS3 hervorragend für Aufstockungen und Nachverdichtungen, da die statische Flexibilität und das geringe Eigengewicht von Holz klare Vorteile gegenüber konventionellen Bauweisen bieten. Auch bei unregelmäßigen Gebäudeformen schafft TS3 große Vorteile und eröffnet neue architektonische Möglichkeiten – insbesondere im Wohnungsbau bei Mehrfamilienhäusern und Wohnüberbauungen.

 

Das gesamte Rohbauvolumen im DACH-Markt, dem unmittelbaren Fokus von TS3, beträgt rund 300 Milliarden Euro pro Jahr. Nur rund 20 % davon sind aktuell Holzbauten. Der TS3 Mehrwert ist etwa für die Hälfte des Rohbaumarktes – rund 150 Milliarden Euro – relevant. Ein Markt, der aufgrund der Tragwerksbeschränkungen aktuell nicht vom Holzbau bedient werden kann.

Zusätzlich zu mehrstöckigen Gebäuden kann die TS3-Technologie auch sehr gut für Sonderbauten und Sonderformen eingesetzt werden. Z.B. wurden bereits zahlreiche kleinere Projekte wie Überdachungen jeglicher Form realisiert.

 

Geografisch liegt der Fokus zunächst auf dem DACH-Raum. Danach ist eine Expansion in weitere europäische Märkte sowie in Regionen mit guter Produktionsinfrastruktur für CLT-Elemente geplant, insbesondere nach Nordamerika und Australien.

TS3 adressiert somit folgende Kern-Zielgruppen:

  • Investoren, Immobilienentwickler und öffentliche Auftraggeber, welche zunehmend klimafreundliche und nachhaltigere Baukonzepte verlangen
  • Nachhaltigkeitsaffine Architekten, die im Kernmarkt der mehrstöckigen nutzungsflexiblen Gebäudetypen aktiv sind
  • Massivbauingenieure, die die Vorteile des Holzbaus kennen und bisher aufgrund der einfacheren Tragstruktur Massivbau bevorzugen
  • Innovative und wachstumsorientierte Holzbauingenieure und Holzbauunternehmen

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

TS3 verfügt über eine klare technologische Alleinstellung im Markt des modernen Holzbaus. Die patentierte Klebelösung ist derzeit einzigartig und ermöglicht eine Leistungsfähigkeit, die mit bestehenden mechanischen Verbindungssystemen bei weitem nicht erreicht werden kann. Der eigentliche Hauptwettbewerb von TS3 liegt daher nicht bei alternativen Lösungsanbietern oder beim traditionellen Holzbau, sondern vielmehr beim klassischen Massivbau mit Beton und Stahl und bei hybriden Baumethoden.

Die technologische Stärke von TS3 basiert auf langjähriger Forschung und tiefem Verfahrenswissen im Bereich des strukturellen Klebens im Holzbau. Besonders relevant ist dabei die Beherrschung der Umwelteinflüsse auf der Baustelle – ein Bereich, an den sich bislang niemand im konstruktiven Bauwesen herangewagt hat. Die Kombination aus hoher Tragfähigkeit, einfacher Anwendung und der Nutzung standardisierter, stark wachsender Baumaterialien wie CLT macht die Lösung besonders attraktiv.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Positionierung von TS3 und zeigt, wie TS3 die Vorteile von Massivbau und Holzbau zusammenführt:

Die Alleinstellungsmerkmale von TS3 werden durch einen breiten Patentschutz, Zulassungen sowie weiteres Innovations- und Patentierungspotenzial auf Basis eines sehr tiefen Prozesswissens und einer idealen Entwicklungsinfrastruktur langfristig abgesichert.

Geschäftsmodell und Vertrieb

Das Geschäftsmodell von TS3 basiert auf einer skalierbaren Kombination aus Dienstleistungs- und Lizenzerlösen. Die Engineering-Leistung und die Herstellung der Klebeverbindung auf der Baustelle wird an Holzbauunternehmen pro Laufmeter ausgeführter Klebeverbindung verrechnet. Zusätzlich erhält TS3 Lizenzerträge von CLT-Produktionspartnern, ebenfalls basierend auf den realisierten Laufmetern der TS3-Klebeverbindungen. Ergänzend generiert das Unternehmen Einnahmen aus Schulungen, Zertifizierungen sowie Qualitätssicherungsdienstleistungen auf der Baustelle.

Der Listenpreis liegt bei rund 1 CHF pro Laufmeter Klebeverbindung und pro Millimeter Deckendicke. Daraus ergeben sich je nach Gebäudetyp typischerweise Kosten von CHF 75,- pro Quadratmeter Deckenfläche. Eine TS3-Geschossdecke kostet daher mehr als eine herkömmliche Holzgeschossdecke. Gleichzeitig fallen jedoch die Kosten für ein gesamtes Tragwerk (Balken, tragende Wände) und Kosten für aufwendige mechanische Verbindungen weg, womit sich ein TS3-Gebäude kostenmäßig im Vergleich zum traditionellen Holzbau im Zielmarkt der mehrstöckigen Gebäude positiv vergleicht. Im Vergleich zum Massivbau punkten TS3-Gebäude mit vereinfachter Tragwerksplanung sowie mit allen zusätzlichen Vorteilen des Holzbaus, v.a. deutlich geringeren Fundamentkosten wegen dem niedrigen Gewicht, schnellerer Bauzeit und geringere Betriebskosten.

Marketing und Vertrieb erfolgen über mehrere Kanäle. Neben Social Media, Fachzeitschriften und einer eigenen Webseite setzt TS3 stark auf die direkte Ansprache von Bauherren, Investoren, Architekten und Bauingenieuren. Eine eigens entwickelte Software zur statischen Bemessung unterstützt Architekten und Planer bei der Integration der Technologie in Bauprojekte. Ergänzt wird dies durch Schulungen, Webinare, Baustellenevents und Live-Demonstrationen der Technologie.

Kundenbeziehungen werden langfristig über Partnerverträge, Zertifizierungen und gemeinsame Marketingaktivitäten aufgebaut und gefestigt. Zu den wichtigsten Partnern zählen führende CLT-Produzenten in der Schweiz, Österreich und Deutschland sowie ein Netzwerk von bereits rund 150 Architekten, Bauingenieuren und Holzbauunternehmen, die von TS3 geschult wurden und TS3 bereits in der Schweiz, Österreich und Luxemburg einsetzen. Die Zahl der Partner nimmt laufend zu.

Bisherige Erfolge

Seit der Gründung hat TS3 wesentliche technologische und kommerzielle Meilensteine erreicht. Die Entwicklung zeigt ein stark beschleunigtes Wachstum bei Projekten, Umsatz und Marktdurchdringung und hohe Dynamik in der Entwicklung der gesamten Organisation. Wesentliche hervorzuhebende Meilensteine sind der Abschluss von 27 Forschungsprojekten mit der ETH Zürich und der Berner Fachhochschule im Rahmen der Technologieentwicklung (2012-2019), die Erlangung einer Förderung vom Bundesamt für Umwelt über CHF 2.0 Mio. in 2017, die Erlangung einer Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt), sowie der Aufbau eines skalierbaren Geschäftsmodells und der Eintritt in eine starke Wachstumsphase ab 2023. Zusätzliche Sichtbarkeit erhielt TS3 durch Innovationspreise sowie internationale Fachauftritte, unter anderem am Internationalen Holzbauforum Innsbruck Ende 2023.

Bisher wurden über 60 Projekte mit über 50.000 m² Geschossdeckenfläche realisiert und Umsätze von über CHF 4 Mio. erzielt. Die aktuelle jährliche Wachstumsrate liegt bei rund 60 %, mit der bestehenden Projektpipeline (siehe Grafik) wird ab 2027 ein Wachstum von über 100 % erwartet.

Ziele und Kapitalverwendung

TS3 strebt eine Finanzierung in Höhe von 1,5 Mio. Euro an, um die nächste Wachstumsphase des Unternehmens gezielt zu beschleunigen. Rund 30 % des Kapitals werden zur Abdeckung operativer Aufwendungen bis zum Erreichen des Break-even / Selbstfinanzierung im Jahr 2027 eingesetzt. Weitere 30 % fließen in den Ausbau von Vertrieb und Geschäftsentwicklung, insbesondere zur beschleunigten Expansion im DACH-Raum und in neue Märkte. Zusätzlich sind 25 % für den Abschluss des laufenden ETA-Zulassungsprozesses vorgesehen. Weitere 10 % werden in die technologische Weiterentwicklung investiert, während 5 % als strategische Reserve dienen.

Das Geschäftsmodell ist auf Basis des Zusammenarbeitsmodells mit Partnern und bereits bestehender Partnerschaften außerhalb der Schweiz für die Skalierung vorbereitet. Durch die zusätzlichen finanziellen Mittel kann TS3 auf Basis des bestehenden Modells die Marktbearbeitung intensivieren und damit die Verbreitung der Technologie und das Wachstum weiter beschleunigen.

Top Gründe für eine Investition

  1. Einmalige Chance für die Erzielung von attraktiven Renditen durch die Lösung eines großen Nachhaltigkeitsproblems der Bauwirtschaft. TS3 erschließt dem Holzbau sehr große neue Potenziale, womit gleichzeitig ein erheblicher Beitrag zur Verbesserung der Ökobilanz und zur Lösung des Produktivitätsproblem der Bauwirtschaft geleistet wird.
  2. Optimaler Zeitpunkt zum Einstieg aufgrund der bereits getätigten Vorleistungen bei TS3. Das Chancen-Risikoprofil für ein Investment ist aufgrund des Reifegrades der Technologie, dem etablierten und skalierbaren Geschäftsmodell und der bereits vorhandenen Projektpipeline sehr attraktiv.
  3. Schlüsseltechnologie: Kleben im Holz ist DIE disruptive Basistechnologie und Wachstumstreiber des Holzbaumarktes. Ähnlich hat Kleben bereits andere Industrien revolutioniert (z.B. Flug- und Raumfahrtindustrie, Automobilindustrie, Elektronikindustrie etc.).
  4. Sehr kompetentes, erfahrenes und hochmotiviertes Team, das in ein attraktives Holzbau-Ökosystem in der Schweiz, einem der innovativsten Länder in der Branche, eingebunden ist. Auf Basis dieser Kompetenz und des Umfeldes besteht noch viel Innovationspotenzial über die bestehende Lösung hinaus.

Risikomanagement

Abhängigkeit von Baukonjunktur

  • Der Holzbauanteil steigt kontinuierlich und Holzbau ist daher weniger stark von Bauzyklen betroffen.
  • TS3 ist ein echter Gamechanger und v.a. bei rückläufigen Zyklen steigt die Bereitschaft, neues auszuprobieren, was TS3 in solchen Phasen in die Hände spielt

 

Abhängigkeit von CLT (Massivholzwerkstoff)-Technologie und Holzpreisschwankungen

  • CLT-Elemente stoßen beim traditionellen Holzbau aufgrund höheren Holzbedarfs teilweise auf Widerstand, sie setzten sich aber sehr rasch im Markt durch, da sie sehr einfach und vielseitig verwendbar und industriell fertigbar sind. Die Produktionskapazität für CLT steigt rasch und drückt damit gleichzeitig die Preise.
  • Die Preise der verwendeten CLT-Elemente schwanken aufgrund der höheren Wertschöpfungstiefe bei den Produzenten erfahrungsgemäß weniger stark als der Schnittholzpreis.
  • TS3 arbeitet zusätzlich an Lösungen, die Technologie auch bei Hybriddeckensystemen (Holz/Beton-Verbund) zum Einsatz zu bringen und diese zu zweiachsig tragenden Systemen mit weniger Holzverwendung zu machen.
  • Zusätzlich hat TS3 bereits Entwicklungsprojekte in der Schublade für den Einsatz der Technologie mit Holzdeckenlösungen, die weniger Holz verwenden (z.B. Hohlkastensysteme), die mittelfristig weiter vorangetrieben werden.

 

Abhängigkeit von Zulassungen für Expansion

  • TS3 braucht keine Zulassung in der Schweiz
  • TS3 besitzt eine Zulassung des Deutschen Institut für Bautechnik, die allerdings auf einen älteren Technologiestand basiert, mit der aber bereits in Österreich und Luxemburg gemäß aktuellem Stand der Technologie gebaut werden kann.
  • Ein ETA-Zulassungsprozess auf Basis des letzten Technologiestandes wurde bereits gestartet und es gibt keine technischen Hürden.
  • Es besteht viel Erfahrung aus dem DIBt Zulassungsprozess
  • Mit aktuellem technischen Entwicklungsstand von TS3 können die notwendigen Zulassungswerte für die volle Nutzung des Potenzials erreicht werden
  • Mit zusätzlichen finanziellen Mitteln aus der Finanzierungsrunde können die noch notwendigen Tests finanziert werden.

FAQ

Wie geht TS3 mit der langsamen Technologieadaption und den langen Sales-Zyklen in der Bauindustrie um?

  • Lange Sales-Zyklen haben auch Vorteile, da man langfristige Umsätze erzielt
  • TS3 ist schon am Markt und konnte die Zurückhaltung der Kunden bereits überwinden
  • TS3 verfügt bereits über eine große Projekt-Pipeline von über 200 Projekten und dies bisher fast nur in der Schweiz
  • Die konservative Branche hat auch Vorteile, da dadurch hohe Eintrittsbarrieren gegenüber zukünftigen Wettbewerbern bestehen

 

Wie grenzt sich TS3 gegenüber verbessertem klassischem CLT-Bau oder Hybridlösungen aus Holz und Beton ab?

  • Hybridlösungen (Holz + Betonbau) sind eher eine Übergangstechnologie, die die Vorteile des Holzbaus nur zu einem kleinen Teil nutzen kann. Bei der Kombination werden Träger benötigt und daher löst die Hybridtechnologie das konstruktive Effizienzproblem des Holzbaus bei mehrstöckigen Gebäuden nicht. CO2-Emissionen sind zwar niedriger als im reinen Betonbau, aber immer noch hoch.
  • Der CLT-Einsatz kann mit TS3 noch erheblich skaliert werden, da TS3 den Einsatz von CLT in den Geschossdecken – ein wesentliches Element bei einem Bauprojekt - deutlich erweitert.

 

Kann die Abhängigkeit von Partnern und Baufirmen beim Geschäftsmodell nicht auch ein Nachteil sein?

  • Der Baumarkt ist sehr groß. Es besteht kein Engpass an potenziellen Partnern und es werden nur wenige zur Skalierung benötigt
  • Die Alternative, überall mit eigenem Personal aufzutreten, wäre deutlich ineffizienter
  • TS3 integriert sich fast nahtlos in die bestehende Prozesskette  
  • Partner unterstützen so auch den Vertrieb und die Skalierung
  • Partner haben aufgrund der innovativen Technologie ein großes Interesse, mit TS3 zusammenzuarbeiten

 

Die Bauindustrie ist generell ein kapitalintensiver und riskanter Markt – es gibt zunehmend Insolvenzen im Baumarkt. Betrifft das auch TS3?

  • TS3 hat ein wenig kapitalintensives Geschäftsmodell
  • TS3 arbeitet nur mit den soliden Partnern mit sehr hoher Qualität zusammen
  • TS3 arbeitet auch mit Vorausbezahlung, dadurch besteht ein sehr geringes Forderungsausfallsrisiko
  • Insolvent werden die Unternehmen, die sich mit Projekten/Immobilien verschätzen oder Trends verpassen, insbesondere den Trend zum Holzbau und der industriellen Vorfertigung

 

Der Baumarkt leidet unter einem Fachkräftemangel. Wie betrifft das TS3?

  • Der Holzbau bietet dafür grundsätzlich eine Lösung. Er verwendet einen wesentlich höheren Grad an Vorfertigung
  • TS3 benötigt deutlich weniger Fachkräfte und diese auch für einen kürzeren Zeitraum, da schneller fertiggebaut werden kann
  • Ausführung der TS3-Bauweise ist hoch-standardisiert --> kann gut geschult und erlernt werden

 

Wo ist die Innovation? Holzbau gibt es ja schon...

  • Holzbaumarkt deckt aktuell nur ca. 15-20% des potenziellen Marktes ab (Schweiz) und der Anteil wächst ohne weitere Innovation aufgrund der konstruktiven Nachteile des konventionellen Holzbaus gegenüber dem Massivbau nur marginal
  • Die TS3-Technologie adressiert die Gründe, warum der Holzbau nicht noch viel stärker wachsen kann. Weiterentwicklung von TS2 (herkömmlicher Holzbau) auf TS3 erschließt diese Potenziale.

 

Wie begegnet TS3 möglichen Vorbehalten von Holzbauunternehmen, deren eigene Wertschöpfung durch die Technologie sinken könnte?

  • TS3 adressiert nicht die ca. 20 % des traditionellen Holzbau-Segments (TS2), sondern die übrigen 80 % des Marktes
  • Holzbauunternehmer behält seine Aufgaben und Marktsegmente
  • Innovative und vorausdenkende Holzbauunternehmer erkennen die Innovation von TS3 und das Potenzial für weiteres Wachstum.

 

TS3 hat schon eine lange Entwicklungszeit. Warum soll das Unternehmen jetzt erfolgreich sein?

  • Die Entwicklungszeit ist Historie und die Technologie ist jetzt reif und fertig entwickelt
  • TS3 ist bereits am Markt und hat über 60 Projekte umgesetzt
  • Jetzt geht es um die Beschleunigung und Skalierung
  • TS3 ist an der Schwelle zum Erfolg  

 

Bauindustrie / Widerstand gegen neue Bauweisen/Technologien:

  • TS3 kann bereits auf zahlreiche realisierte Projekte zur Überzeugung verweisen
  • Die TS3 Marktbearbeitung ist bewusst auf die Beeinflussung mehrerer Stakeholder (Investor/Entwickler, Architekt, Bauingenieur, Bauunternehmen) ausgerichtet, um dieses notwendige Umdenken in der Branche durch den Mehrwert von TS3 bei allen relevanten Stakeholdern kontinuierlich voranzubringen.

Über TS3

Die Idee für TS3 entstand bereits 2012 aus einem konkreten Bedürfnis heraus: Bei Wettbewerben und Bauprojekten stiess der klassische Holzbau immer wieder an konstruktive Grenzen. Daraus entwickelte sich die Vision, den Holzbau neu zu denken. Zwei Jahre später wurde die Timber Structures 3.0 AG gegründet.

Der Gründer Stefan Zöllig brachte langjährige Erfahrung in Beratung, Projektentwicklung und Netzwerkarbeit mit. Er verfolgt bis heute mit TS3 das Ziel, die Bauwelt nachhaltig zu verändern. Mit der entwickelten Technologie entstehen leistungsfähige, flexible und wirtschaftliche Holztragwerke, die neue architektonische Möglichkeiten schaffen. Wichtige Meilensteine waren unter anderem Innosuisse-Projekte, die DIBt-Zulassung sowie die kontinuierliche praxisnahe Weiterentwicklung der Technologie.

Langfristig verfolgt TS3 das Ziel, sich europaweit zu etablieren und die Technologie auch in Märkten wie Australien, den USA und Kanada zu positionieren.

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