Gesetzlicher Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und Abs. 3 Vermögensanlagengesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.
Investment Kennzahlen
Erklärungen zum Unternehmensprofil und Zinssatz – inkl. Renditerechner.Beschreibung
Beschreibung
- Kurzbeschreibung
- Team
- Produkt und Kundennutzen
- Innovation und Technologie
- Markt und Zielgruppe
- Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale
- Geschäftsmodell und Vertrieb
- Bisherige Erfolge
- Ziele und Kapitalverwendung
- Top Gründe für eine Investition
- Risikomanagement
- Über osteolabs
- FAQ
- Due Diligence Datenraum
Kurzbeschreibung

Osteoporose gehört zu den großen, aber oft unterschätzten Volkskrankheiten. In Deutschland sind rund 6 Mio. Menschen betroffen, mehrheitlich Frauen. Die jährlichen Gesundheitskosten, vor allem durch Knochenfrakturen, lagen 2025 bei rund 11 Mrd. EUR. Weltweit sind über 200 Mio. Personen an Osteoporose erkrankt, hinzu kommen noch rund 800 Mio. Menschen, die an anderen metabolischen Knochenerkrankungen leiden.
Knochenschwund entwickelt sich schleichend und wird häufig erst erkannt, wenn bereits Frakturen oder andere schwerwiegende Folgen auftreten. Bestehende Diagnoseverfahren stoßen vor allem bei der Früherkennung an Grenzen. Das limitiert effiziente Prävention und frühe therapeutische Intervention. Die Folgen sind weitreichend und können mit einer stark verminderten Lebensqualität einhergehen.
Osteolabs adressiert dieses Problem mit seiner eigens entwickelten und patentgeschützten Calcium Isotope Marker (CIM)-Technologie: eine strahlenfreie Testmethode auf Basis von Urin- oder Blutproben zur Beurteilung der Knochen-Calciumbilanz. Klinisch validiert, ermöglicht diese Testmethode bei Osteoporose aber auch bei anderen metabolischen Knochenerkrankungen (z. B. Knochenmetastasen) eine frühe Risikoeinschätzung sowie ein wirksames Therapiemonitoring.
Mit dem CE-markierten OsteoTest™ ist osteolabs bereits am Markt und erzielt in Deutschland und Großbritannien jährliche Umsätze im sechsstelligen Euro-Bereich – bei attraktiven Bruttomargen von 75 %. Stand heute wurden rund 7.000 kommerzielle Patientenproben erfolgreich analysiert. Zudem wurden erste Partnerschaften mit führenden Gesundheitsanbietern zur Vermarktung des OsteoTests in der Schweiz und Österreich abgeschlossen.
Neben Osteoporose eröffnet die CIM-Technologie weiteres Potenzial in angrenzenden Krankheitsfeldern. In den letzten Monaten wurden positive klinische Ergebnisse für weitere Testformate erzielt, insbesondere im Bereich Knochenmetastasen. Die Einführung erster zusätzlicher Testformate für Brust- und Prostatakrebspatienten ist ab 2027 geplant.
Mit dem eingeworbenen Kapital will osteolabs die internationale Skalierung beschleunigen, den Vertrieb ausbauen, weitere Partnerschaften erschließen und die Entwicklung zusätzlicher Testformate vorantreiben. Ziel ist es, Ende 2028 bis Anfang 2029 den Break-even zu erreichen.
Investieren Sie jetzt in Osteolabs und werden Sie jetzt Teil der Skalierung unserer neuartigen Testmethode – für Millionen Betroffene.
Team

Das Osteolabs-Team besteht aus Forschern, Ärzten, Labormanagern, Unternehmern sowie Technik- und Finanzexperten, die in ihren Bereichen über weitreichende jahrelange Expertise verfügen. Diese Kombination stellt osteolabs perfekt auf, um den OsteoTest™ nicht nur klinisch weiterzuentwickeln, sondern auch erfolgreich in regulierte Gesundheitsmärkte zu bringen. Ergänzt wird das Kernteam durch ein Netzwerk aus klinischen, wissenschaftlichen und regulatorischen Fachspezialisten.
Dr. Michael Lutz
CEO
Prof. Dr. Anton Eisenhauer
Gründer & Chief Scientific Officer
Chris Brain
Managing Director UK
Kathrin Hagen
Prokuristin und Leiterin Administration & Personal
Produkt und Kundennutzen
Auf Basis der proprietären CIM-Technologie zur Ermittlung der Calcium-Knochenbilanz hat osteolabs den OsteoTest entwickelt, CE-markiert und als labordiagnostische Analyse erfolgreich auf dem Markt eingeführt. Rund 7.000 kommerzielle Patientenproben wurden vorrangig im Sinne einer frühzeitigen Risikoerkennung von Osteoporose sowie zum erfolgreichen Therapiemonitoring bisher analysiert.
Der wesentliche Kundennutzen besteht darin, dass der OsteoTest deutlich früher als andere Verfahren ein mögliches Risiko erkennt, aber auch schneller Veränderungen durch z.B. Therapie anzeigt. Die Testmethode ist strahlenfrei und kann je nach Variante auf Basis von Urin- oder Blutproben durchgeführt werden. Beim Urintest ist die Probenentnahme auch bequem von zu Hause möglich.
Aktuell bietet osteolabs drei Formen des OsteoTests an (zu Preisen zwischen 99-199 EUR pro Test in Deutschland):

- Den OsteoTest Home auf Urinbasis zur Ermittlung der Calcium-Knochenbilanz, zur einfachen Probenentnahme zu Hause
- Den OsteoTest Med auf Blutbasis zur genaueren Ermittlung der Calcium-Knochenbilanz
- Den OsteoTest Medplus auf Blut- und Urinbasis zur Bestimmung möglicher sekundärer osteoporotischer Effekte
Die Tests werden über verschiedene Kanäle nachgefragt, darunter Ärzte, Labore, Privatkliniken und Privatpersonen. Der typische Kunde ist weiblich und im Durchschnitt 59 Jahre alt. Damit adressiert osteolabs eine zentrale Risikogruppe, da das Osteoporose-Risiko insbesondere nach Eintritt der Menopause deutlich steigt.
In den letzten Jahren hat osteolabs darüber hinaus die CIM-Technologie auch zur erfolgreichen Entwicklung weiterer Testformate für verwandte metabolische Knochenerkrankungen eingesetzt. Ein besonderer Fokus lag hierbei auf dem frühen Nachweis und einer möglichen Therapiebegleitung bei Knochenmetastasen. Diese Erweiterungen könnten das Produktportfolio ab 2027 ergänzen und das Marktpotenzial der CIM-Technologie deutlich ausweiten.

Innovation und Technologie

Die technologische Basis von osteolabs ist die proprietäre Calcium Isotope Marker (CIM)-Technologie. Sie geht auf wissenschaftliche Arbeiten von Prof. Dr. Anton Eisenhauer am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel zurück und wurde von osteolabs konsequent zur klinischen Anwendung weiterentwickelt. Mit dem OsteoTest™ ist daraus ein CE-markiertes labordiagnostisches Testverfahren entstanden, das bereits kommerziell eingesetzt wird.
Die CIM-Technologie misst das Verhältnis stabiler, nicht radioaktiver Calcium-Isotope in Blut- oder Urinproben. Veränderungen dieses Verhältnisses können Hinweise darauf geben, ob Calcium vermehrt aus dem Knochen freigesetzt oder in den Knochen eingebaut wird. Dadurch wird die Knochen-Calciumbilanz messbar. Genau hier liegt der technologische Vorteil: osteolabs kann Veränderungen im Knochenstoffwechsel frühzeitig erfassen und damit bestehende Verfahren wie Bildgebung oder klassische Biomarker ergänzen, insbesondere bei Früherkennung und Therapiemonitoring.
Die Technologie ist durch Schutzrechte abgesichert. Neben den definierten Schwellenwerten sind auch wesentliche Verfahrensschritte der CIM-Technologie patentiert. osteolabs verfügt aktuell über eine weltweit exklusive Lizenzvereinbarung mit dem GEOMAR zu wirtschaftlich attraktiven Konditionen von 2 % Lizenzgebühr auf Nettoumsätze. Nach Abschluss der Finanzierungsrunde plant osteolabs, die Patente vom GEOMAR zu erwerben. Ein entsprechender Vorvertrag wurde bereits abgeschlossen.
Über GEOMAR und die BlueHealthTech-Initiative ist osteolabs seit kurzem an zwei Förderprogrammen beteiligt. Im Fokus stehen die Weiterentwicklung von CIM-basierten Algorithmen zur Frakturvorhersage sowie klinische Daten zum Einsatz der CIM-Technologie bei knochenmetastasierendem Prostatakrebs. Aus den Projekten erwartet osteolabs rund 80–100 T€ Fördermittel in den nächsten 24 Monaten.
Zusätzlich arbeitet osteolabs mit führenden klinischen Partnern in Europa zusammen, darunter University of Sheffield, KU Leuven, Great Ormond Street Hospital und UKSH. Die Kooperationen haben bereits wichtige wissenschaftliche Daten hervorgebracht, die veröffentlicht wurden oder kurz vor der Publikation stehen.

Markt und Zielgruppe

osteolabs adressiert zunächst den Markt für laborbezogene Osteoporose-Testung. Dieser beläuft sich nach Schätzungen auf rund 250-350 Mio. EUR weltweit. Im Fokus steht, den OsteoTest komplementär oder synergistisch zur Analyse derzeit verwendeter Laborparameter wie z.B. P1NP oder CTX vorrangig beim Therapiemonitoring einzusetzen.
Darüber hinaus eröffnet das Feld der frühen Risikoabschätzung ein neues Marktsegment im Wellbeing/Lifestylebereich, welches ebenfalls erhebliche kommerzielle Millionen-Potenzial verspricht. Mit der Möglichkeit einer synergistischen oder komplementären Verwendung des OsteoTests statt DXA würde sich hier ein Markt von rund 1 Mrd. EUR eröffnen.
Unter Berücksichtigung der Testung von weiteren metabolischen Knochenerkrankungen, die auch die mögliche Diagnostik von Knochenmetastasen umfasst, wird von einem Gesamt-TAM von rund 2-2.5 Mrd. EUR ausgegangen.
Wesentliche Kundensegmente sind Ärzte (vorrangig Orthopäden, Rheumatologen, Gynäkologen etc.), Labore, Privatkliniken aber auch Privatkunden. Während Privatkunden eher an einer Lifestyle-Fragestellung mittels OsteoTest Home interessiert sind, präferiert die medizinische Kundschaft den Einsatz des Med bzw. Medplus-Tests.
Geografisch liegt der aktuelle Schwerpunkt auf Deutschland und Großbritannien, wo osteolabs bereits eigene Vertriebsaktivitäten aufgebaut hat. In der Schweiz und Österreich wurden mit Labor Team und Biogena erste Partnerschaften zur Markterweiterung geschlossen. In der nächsten Internationalisierungsphase sollen weitere europäische Märkte mit bestehenden Kontakten erschlossen werden, darunter Benelux, Skandinavien, Osteuropa und die Türkei. Parallel prüft osteolabs Markteintrittsmöglichkeiten im Mittleren Osten.
Im nächsten Schritt ab Mitte/Ende 2027 erfolgt dann die Suche nach geeigneten Partnern für die großen europäischen Länder wie Frankreich, Italien und Spanien sowie für die USA.
Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale
osteolabs verfügt über ein klar differenziertes diagnostisches Verfahren und hat Stand heute daher keine direkten kommerziellen Wettbewerber, konkurriert aber indirekt mit bestehenden Methoden.
Der derzeitige Goldstandard der Osteoporosediagnostik ist DXA. Dabei wird mithilfe von Röntgenstrahlen mit unterschiedlichen Energien die Mineraldichte des Knochens an zwei Körperstellen gemessen, meist an der Lendenwirbelsäule und am Oberschenkelhals. Aus diesen Messwerten werden statistische Kennzahlen berechnet, die einen Vergleich mit gesunden Referenzgruppen ermöglichen. DXA hat nur eine begrenzte Sensitivität von etwa 61 % gegenüber 94-100% bei unserer CIM-Methode und deckt dabei auch keine Untersuchungen des gesamten Skeletts ab. Dies führt dazu, dass ein großer Teil der Fälle, die später zu einem Knochenbruch führen, mittels DXA nicht erkannt werden (sogenannte „DXA Blindspots“).
Im Gegenzug dazu adressiert der OsteoTest hoch standardisiert und extrem sensitiv die Calcium-Knochenbilanz über das gesamte Skelett und ist damit in der Lage, eine deutlich frühere Risikoerkennung zu ermöglichen und ein hochqualitatives Therapiemonitoring in Echtzeit zu betreiben.
Zum anderen weist die CIM-Methode auch deutliche Vorteile gegenüber den teilweise eingesetzten Knochenumbaumarkern auf, die Auskunft über die Aktivität des Knochenstoffwechsels geben und vorwiegend bei der Überwachung des Therapieerfolgs verwendet werden. Knochenumbaumarker werden aber aktuell nur von erfahrenen Spezialisten erhoben und ausgewertet, da vor allem eine Standardisierung der Messverfahren nicht gegeben ist und auch eine bessere Datenbasis für ihren Einsatz gefordert wird. Diese Nachteile treffen für den OsteoTest nicht zu.
Neben dem Bereich Osteoporose konnten diese Vorteile auch bei der Früherkennung und Therapiemonitorierung anderer metabolischer Knochenerkrankungen wie z.B. Knochenmetastasen klinisch nachgewiesen werden. Durch fortlaufende wissenschaftliche Arbeiten und der Möglichkeit der Patentierung bzw. Publikation hat sich osteolabs in den letzten Jahren bereits ein deutliches Alleinstellungsmerkmal erarbeitet, welches nun ausgebaut werden soll.
Geschäftsmodell und Vertrieb
Aktuell wird der OsteoTest Home über einen eigenen Webshop, aber auch ausgewählte Partner (z.B. Biogena) an Privatpersonen und Gesundheitseinrichtungen im Wellbeing/Lifesystle-Bereich vertrieben.
Der Vertrieb des OsteoTest Med/Med plus erfolgt an 150+ Ärzte, Labore, Privatkliniken durch direkte Ansprache, aber auch Teilnahme an medizinischen Symposien bzw. Fachkonferenzen.
In allen Fällen versendet osteolabs die entsprechenden Probenentnahme-Gefäße je nach Wahl des Tests (Home, Med, Medplus) und analysiert dann zentral in seinem Labor in Kiel alle angefragten Proben innerhalb weniger Tage. Nach ärztlicher Durchsicht der Ergebnisse werden diese dann an den Arzt bzw. den Kunden gesendet. Bei den Partnerschaften in der Schweiz (mit Labor Team) und Österreich (Biogena) und in Zukunft auch in weiteren europäischen Ländern fungiert in der Regel der osteolabs-Partner als Intermediär zwischen den lokalen Ärzten/Kunden und osteolabs. Die Testpreise liegen in Deutschland je nach Variante zwischen 99 und 199 EUR. Durch das zentrale Labormodell erzielt osteolabs attraktive Bruttomargen von rund 75 %.
In der Zukunft ist geplant, dass je nach Probenvolumen und der Möglichkeit der Erstattung der Testkosten durch lokale Krankenkassen die Analysen bei den Partnern vor Ort durchgeführt werden. Hierzu erhalten diese von osteolabs eine entsprechende Lizenz gegen Gebühr. Darüber hinaus erfolgt eine Verpflichtung zum Kauf bestimmter wichtiger Reagenzien, was zusätzliche Einnahmen für osteolabs bedingen wird.

Bisherige Erfolge
Osteolabs hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von kritischen Meilensteinen erreicht, die finanzseitig durch mehrere Family Offices und andere Gesellschafter mit rund 6.7 Mio. EUR bisher unterstützt wurde.
Hierzu gehört neben der vollständigen technischen Entwicklung, klinische Validierung und CE-Markierung eines ersten CIM-basierten Diagnostiktests (OsteoTest) dessen erfolgreiche Markteinführung zunächst in Deutschland und UK mit aktuell rund 7.000 erfolgreich analysierten Patientenproben und 6-stelligen Jahresumsätzen. Mit dem Abschluss zweier Partnerschaften für die Schweiz und Österreich ist davon auszugehen, dass die Zahl erfolgreich analysierter Patientenproben in Zukunft weiter zunehmen wird.
Über die CIM-Technologie wurde in der Zwischenzeit in über 15 wissenschaftlichen Publikationen in führenden Fachzeitschriften berichtet. Dies beinhaltet auch erfolgreiche erste Entwicklungsschritte weiterer Testverfahren für andere metabolische Knochenerkrankungen wie z.B. Knochenmetastasen bei Brustkrebspatientinnen, welche in 2027 lanciert werden.
Des Weiteren wurden die bisherigen Arbeiten und erzielten Innovationen in den vergangenen Jahren darüber hinaus mehrfach mit mehreren Preisen wie folgt ausgezeichnet:
- EARTO Innovation Award in 2020
- Innovations-Transfer-Preis der Prof. Dr. Werner-Petersen-Stiftung in 2020
- Innovationspreis der Stadt Kiel in 2023
- Dr. Winfried Demary-Preis des Bundesverbandes der Osteologen Deutschland e.V. in 2024
- EIC Accelerator Seal of Excellence in 2024
Ziele und Kapitalverwendung
Mit dem in der Finanzierungsrunde eingeworbenem Kapital sollen die folgenden Ziele erreicht werden:
- Primär soll zur Stärkung der Markenbekanntschaft der Aufbau eines ersten Außendiensts in Deutschland mit mindestens zwei Personen erfolgen und damit die bisherige Direktvermarktung aus der Kieler Zentrale aktiv unterstützen.Geplant sind hier Einstellungen in Ballungsräumen mit entsprechender Klientel und bereits bestehendem Interesse wie z.B. Bayern, NRW bzw. Hamburg
- Darüber hinaus soll zur Stärkung der Business Development-Aktivitäten und weiteren kommerziellen Skalierung in Europa eine Person mit entsprechender Expertise eingestellt werden
- In dem Zusammenhang ist auch geplant, dass der bereits zugelassene CE-markierte OsteoTest in die neue IVDR (In-Vitro Diagnostic Medical Device Regulation) -Richtlinie überführt wird, um damit eine unkomplizierte Skalierung auch im Hinblick auf einen späteren Technologietransfer zu ermöglichen
- Ähnliches ist für den BreastTest zur Früherkennung von Knochenmetastasen bei Brustkrebspatientinnen vorgesehen, der parallel zu einer ersten Vermarktung zentral aus Kiel ebenfalls unter IVDR vollständig klinisch validiert werden soll
- Weitere Mittel werden zum Patentkauf der bestehenden Schutzrechte aus dem GEOMAR benötigt sowie zur Anmeldung eines neuen Patents für eine neuartige und effiziente Methode der Probenvorbereitung, die wiederum den späteren Technologietransfer erleichtern sollte
Top Gründe für eine Investition

- Disruptive Technologie: osteolabs verfügt über eine proprietäre und validierte Technologie zur (Früh)Diagnostik in einem strukturell stark wachsendem Gesundheitsmarkt der metabolischen Knochenerkrankungen
- Markterprobtes Produkt: Der OsteoTest wurde seit Markteinführung über 7.000 mal kommerziell eingesetzt und erzielt dabei bereits 6-stellige Jahresumsätze bei Bruttomargen von 75 %
- Perfektes Timing: Nach erfolgreicher Produktentwicklung und Markteinführung in Deutschland und UK und ersten Partnerschaften für die Schweiz und Österreich wird die weitere Expansion in Europa primär angegangen
- Skalierbares Geschäftsmodell: Der aktuelle Business Case weist eine klare Skalierungslogik bzgl. weiterer Kommerzialisierung und Testentwicklung auf, die durch ein sehr erfahrenes Team umgesetzt wird
Risikomanagement
Der zukünftige Erfolg von osteolabs hängt von mehreren zentralen Einflussgrößen ab. Die wesentlichen Risiken sowie die vorgesehenen Gegenmaßnahmen lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Alle aufgeführten Risiken werden im Rahmen der laufenden Risikomanagement-Betrachtung regelmäßig bewertet. Ziel ist es, potenzielle Abweichungen frühzeitig zu erkennen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und die operative Umsetzung an den verfügbaren finanziellen und organisatorischen Ressourcen auszurichten.
Über osteolabs

osteolabs wurde 2018 als Spin-Off aus dem GEOMAR/Helmholtzzentrum Kiel gegründet. Ziel war es, die vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Anwendung der CIM-Technologie in eine marktfähige Lösung für die klinische Diagnostik zu überführen. Zu den wesentlichen Gründern zählen Prof. Dr. Anton Eisenhauer als Erfinder der Technologie sowie Dr. Michael Müller, Oberarzt am UKSH. Ergänzt wurden die Gründer Anfang 2019 durch zwei Business Angels, Dr. Michael Lutz und Dr. Sebastian Grömminger, die osteolabs bis heute an zentraler Stelle unterstützen.
Die Vision des Unternehmens war von Anbeginn klar: Die CIM-Technologie als universelle Plattform für die frühzeitige Risikoerkennung von Osteoporose und anderer metabolischer Knochenerkrankungen in die routinemäßige klinische Diagnostik zu bringen.
Dieser Ansatz ist auch in den mittel- und langfristigen Zielen der Gesellschaft verankert. Zunächst soll der OsteoTest als Routinetest erst in Europa und später weltweit betroffenen Patienten unkompliziert zur Verfügung gestellt werden. Im nächsten Schritt soll dann das Anwendungsgebiet auf weitere Testformate ausgedehnt werden, die ebenfalls auf der Isotopenanalyse von Calcium beruhen.
Langfristig sieht osteolabs zusätzliches Potenzial, dass die CIM-Technologie auch für andere Elemente z.B. Kupfer entwickelt und damit für frühzeitige primäre Krebsdiagnostik angewandt werden kann. Hierdurch ergäbe sich die Möglichkeit ein komplett neues Wissenschaftsfeld der Metallomics zu begründen mit ähnlichen Auswirkungen für die Biowissenschaften wie z.B. Genomics oder Proteomics.
FAQ
Wie unterscheidet sich der OsteoTest von etablierten Diagnoseverfahren wie DXA?
Der OsteoTest misst die Calcium-Knochenbilanz auf Basis der proprietären CIM-Technologie und kann Veränderungen im Knochenstoffwechsel frühzeitig erfassen. Während DXA vor allem die Knochendichte an ausgewählten Körperstellen misst, liefert der OsteoTest Informationen zur aktuellen Stoffwechselaktivität des gesamten Skeletts und eignet sich damit besonders für Früherkennung und Therapiemonitoring.
Ist die Technologie klinisch validiert und bereits marktfähig?
Ja. Der OsteoTest ist CE-markiert, klinisch validiert und bereits kommerziell im Einsatz. Bis heute wurden rund 7.000 kommerzielle Patientenproben analysiert. Zudem wurde die zugrunde liegende CIM-Technologie in mehreren wissenschaftlichen Publikationen beschrieben und durch klinische Kooperationen weiterentwickelt.
Wie verdient osteolabs Geld?
osteolabs erzielt Umsätze durch den Verkauf und die Analyse von OsteoTest-Varianten für Privatkunden, Ärzte, Labore und Gesundheitseinrichtungen. Die Tests werden aktuell zentral im Labor in Kiel analysiert. Perspektivisch sollen zusätzliche Erlöse durch Partnerlizenzen, Technologietransfers und den Verkauf relevanter Reagenzien entstehen.
Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Investition?
osteolabs hat die wesentlichen technologischen und regulatorischen Grundlagen geschaffen: Der OsteoTest ist entwickelt, CE-markiert und kommerziell eingeführt. Die nächsten Wachstumsschritte liegen nun in der Skalierung des Vertriebs, der Internationalisierung, der IVDR-Überführung und der Entwicklung weiterer Testformate. Die Finanzierung soll genau diese Phase beschleunigen.
Wie groß ist das Marktpotenzial?
osteolabs adressiert zunächst den Markt für laborbezogene Osteoporose-Testung mit einem geschätzten weltweiten Potenzial von rund 250–350 Mio. EUR. Durch Anwendungen in Früherkennung, Wellbeing und weiteren metabolischen Knochenerkrankungen wie Knochenmetastasen kann sich das adressierbare Marktpotenzial auf rund 2–2,5 Mrd. EUR erweitern.
Wie ist die Technologie geschützt?
Die CIM-Technologie ist durch Schutzrechte abgesichert. osteolabs verfügt über eine weltweit exklusive Lizenzvereinbarung mit dem GEOMAR und plant den Erwerb der bestehenden Patente. Zusätzlich werden weitere Schutzrechte, unter anderem im Bereich Probenvorbereitung und zukünftiger Anwendungen, geprüft bzw. vorbereitet.
Welche regulatorischen Risiken bestehen?
Wie bei allen Diagnostikunternehmen bestehen regulatorische Anforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit der IVDR. osteolabs plant die Überführung bestehender und zukünftiger Testformate in die IVDR-Anforderungen aktiv ein und berücksichtigt regulatorische Themen frühzeitig in Entwicklungs-, Finanzierungs- und Kommerzialisierungsplanung.
Wie skalierbar ist das Geschäftsmodell?
Das aktuelle zentrale Labormodell ermöglicht attraktive Bruttomargen und eine kontrollierte Qualitätssicherung. Mit wachsendem Probenvolumen können weitere Länder zunächst über Vertriebspartner erschlossen werden. Langfristig ist ein Lizenz- und Technologietransfermodell geplant, bei dem ausgewählte Partner Analysen lokal durchführen und osteolabs über Lizenzen und Reagenzienumsätze partizipiert.
Welche Rolle spielt die Erstattung durch Krankenkassen?
Eine Erstattung durch Krankenkassen kann die Marktdurchdringung deutlich beschleunigen, ist aber nicht die alleinige Voraussetzung für erste Umsätze. osteolabs erzielt bereits heute Umsätze über Selbstzahler, Ärzte, Privatkliniken, Labore und Partner. Parallel ist geplant mit zunehmender klinischer Evidenz und Marktnutzung Erstattungsoptionen zu prüfen und aktiv zu verfolgen.
Was sind die nächsten wichtigsten Meilensteine?
Zu den nächsten Meilensteinen zählen der Ausbau des Vertriebs in Deutschland, die weitere Internationalisierung über Partner, die IVDR-Überführung des OsteoTests, der Ausbau klinischer Evidenz, die Entwicklung zusätzlicher Testformate und perspektivisch die Einführung erster Anwendungen im Bereich Knochenmetastasen.
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