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Der erste modulare E-Antrieb für die nächste Welle der Wassermobilität

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mo-jet 2

Der erste modulare E-Antrieb für die nächste Welle der Wassermobilität

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Wassermobilität am Wendepunkt

Der Markt für Wassermobilität ist im Umbruch – angetrieben von Dekarbonisierung, strengeren Umweltauflagen und technologischer Innovation. Bisherige elektrische Lösungen erfüllen die Kundenbedürfnisse nur unzureichend: Schwere, unhandliche Akkus, lange Ladezeiten, externe Kühlung und jede Menge Elektroschrott durch die Vielzahl unterschiedlicher Ladegeräte und Akkus. Nicht wirklich praxistauglich, und auch nicht nachhaltig.

Was der Markt braucht, ist eine elektrische Antriebseinheit mit einheitlichem Akkusystem, die modular an alle kleinen Wasserfahrzeuge passt. Sie müsste leicht sein, effizient gekühlt werden und viel schneller aufgeladen werden.

 

Unsere Innovation treibt die nächste Welle der Wassermobilität an

Wir haben ein hoch innovatives, einzigartiges, modulares System entwickelt und vielfach patentiert (10 Patente eingereicht, 7 erteilt): Unsere elektrische Antriebseinheit lässt sich mit nur einem Handgriff z.B. von einem Tenderboot zu einem Surfbrett zu einem Bodyboard umbauen: Ob Spaßgerät, Utility oder Rettungsfahrzeug - das spart unseren Kunden Kosten, Material, Energie und Lagerkapazität.

Zwei in Serie geschaltete 50‑V‑Akkus („Twin-Akku“ System) liefern nicht nur herausragende Produktsicherheit, sondern auch marktführende Leistung bei gleichzeitig halbierter Ladezeit.

 

 

Hier ist mo-jet – die eierlegende Wollmilchsau der nachhaltigen Wassermobilität

Das Highlight unserer Wasserfahrzeug-Produktpalette ist unser neues Tenderboot: Es ist mit nur 2,38 Metern Länge so kompakt, dass es zusammengefaltet auf nahezu jedem Segel- oder Motorboot Platz findet. Die Beschleunigung auf bis zu 50 km/h für die kleine Größe ist ein absolutes Alleinstellungsmerkmal.

 

Doch unser modulares Antriebssystem kann mehr als Spaß:  Mit der DLRG Halle Saale haben wir einen Prototyp eines idealen Wasser-Rettungsgerätes entwickelt, der nun für die Serienfertigung vorbereitet wird.

 

Nächster Schritt: von 500.000 € Umsatz zur Marktführerschaft

Mit den 1,8 Mio. € aus unserer letzten Finanzierungsrunde haben wir erfolgreich unser Teilelager aufgebaut und die Produktionsprozesse bis hin zur Qualitätskontrolle etabliert. Unsere Umsätze konnten wir in 2025 auf 493.161 € steigern. Aktuell befinden sich rund 100 Jetboards und Boote im Markt.

Unsere Vision: Wir wollen DER Anbieter für alle kleinen Wassersportgeräte werden und den weltweiten Markt der Wassermobilität nachhaltig verändern. Mit ökologischer Nachhaltigkeit mit einem ökonomischen Mehrwert, der auf dem globalen Bootsmarkt einzigartig ist.

Steigen Sie jetzt ein und surfen Sie mit uns auf der nächsten Welle der E‑Wassermobilität.

Team

Martin Köhnsen

CEO

Martin Köhnsen ist Geschäftsführer der Jetworx GmbH und steht für Qualität, Verlässlichkeit und eine klare unternehmerische Vision. Für ihn hat die konsequente Qualitätskontrolle in der Produktion oberste Priorität – jedes Produkt muss höchsten Ansprüchen gerecht werden und die Erwartungen der Kunden übertreffen. Gleichzeitig ist ihm ein starkes, vertrauensvolles Teamfundament ebenso wichtig wie technische Präzision. Martin setzt auf Zuverlässigkeit, Transparenz und eine enge Zusammenarbeit, denn er ist überzeugt: Nachhaltiger Erfolg entsteht dort, wo Qualität und Teamgeist Hand in Hand gehen.

Benjamin Köhnsen

CTO

Vor der Gründung von Jetworx war Benjamin für den Aufbau, den Verkauf und das allgemeine Management bei verschiedenen Jetboard-Unternehmen verantwortlich. Der studierte Diplom-Kaufmann mit Erfahrung im Bereich Investment-Banking und Kapitalmarkt war 4 Jahre lang CEO bei Sashay, wo er innerhalb kurzer Zeit die Serienproduktion von Jet-Boards aufzog. Zuvor war er als Senior Analyst bei CatCap (jetzt Carlsquare Corporate Finance) tätig. Bei der Jetworx GmbH ist Benjamin im kaufmännischen und strategischen Bereich beschäftigt. Als CTO richtet er sein Augenmerk bei der Entwicklung des Produktes auf die wirtschaftliche Produzierbarkeit. Zudem hat Benjamin mit seinem Daniel Düsentrieb-Gen an zahlreichen Patentanmeldungen mitgewirkt.

Markus Zey

Entwicklung und Produktion

Markus verantwortet die Entwicklung und Produktion der gesamten mo-jet Produktpalette und ist Erfinder des Patents Nr. 7 (Adapter für Tenderboote). Als Enkel von Soichiro Honda, dem Gründer der Honda Motor Company, wurde ihm Innovationsgeist im Bereich moderner Mobilität gewissermaßen in die Wiege gelegt. Mit seinem ausgeprägten Ideenreichtum und seiner technischen Expertise hat er zahlreiche konstruktive Lösungen entwickelt und maßgeblich zur Innovationskraft von mo-jet beigetragen.

Florian Seyer

Ausbau und Optimierung der Produktion

Florian Seyer verantwortet den Ausbau sowie die Optimierung der Produktionsstrukturen. Unter seiner Leitung wurde die neue Produktionshalle in Schleswig-Holstein effizient aufgebaut und nachhaltig in die bestehenden Abläufe integriert. Er bringt umfassende Erfahrung in der Integration und Optimierung neuer Prozesse mit und schafft damit die Grundlage für skalierbares Wachstum und operative Exzellenz. Sein betriebswirtschaftlicher Hintergrund mit Schwerpunkt Sport sowie seine persönliche Affinität zum Wassersport runden sein Profil ideal für mo-jet ab. Gemeinsam treiben wir seit September die nächste Wachstumsphase konsequent voran.

Katja von Brauck

Assistenz der Geschäftsleitung

Katja ist eine sehr zuverlässige und erfahrene Assistenz der Geschäftsführung mit langjähriger Berufserfahrung. Sie unterstützt die Geschäftsführung professionell im Tagesgeschäft und Marketing. bei organisatorischen und administrativen Aufgaben sowie in der internen und externen Kommunikation. Durch ihre strukturierte Arbeitsweise, Diskretion und ihr ausgeprägtes Organisationstalent sorgt sie für reibungslose Abläufe und ist eine zentrale Stütze des Unternehmens.

Keno Schimmelpfennig

Entwicklungsingenieur

Keno Schimmelpfennig arbeitet seit Oktober 2025 bei uns. Er ist ein äußerst begabter Entwicklungsingenieur im Bereich Konstruktion und überzeugt durch seine analytische Stärke sowie sein praxisorientiertes Entwicklungs-denken. Als akademisch ausgebildeter Sportgeräteingenieur ist er ideal dafür gerüstet, komplexe technische Herausforderungen nicht nur funktional zu lösen, sondern diese zugleich so zu gestalten, dass sie effizient und verhältnismäßig kostengünstig produziert werden können. Keno verbindet technisches Know-how mit einem ausgeprägten Verständnis für industrielle Fertigung und entwickelt Produkte stets mit Blick auf maximalen Kundennutzen. Dabei legt er besonderen Wert auf eine einfache, zuverlässige und intuitive Bedienbarkeit, wodurch seine Lösungen sowohl technisch hochwertig als auch anwender-freundlich und alltagstauglich sind.

 

Produkt und Kundennutzen

Kern unserer Produktpalette ist unser innovativer mo-jet Antrieb mit patentgeschützter Bauweise, der modular im Handumdrehen an verschiedene Aufsätze montiert werden und damit zu verschiedenen Wassersportgeräten zusammengebaut werden kann. Kunden sparen dadurch Kosten und Lagerplatz.

 

Unser Highlight: Tender 238

Ein Tender Boot mit Jetantrieb für unter 20.000€? Und dann auch noch teilbar und somit leicht zu verstauen? Unser System macht es möglich.

Das Tender 238 ist ein Schlauchboot mit Jetantrieb, das in wenigen Handgriffen mittels der entsprechenden Module z.B. zum Jetboard oder Bodyboard umgebaut werden kann. Dank 100 kg Schubkraft sind Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h (bei einer Person) oder 35 km/h (für zwei Personen) möglich. Man sitzt bequem auf einer Bank, die Fernsteuerung wird in die Halterung am Lenkrad gesteckt und los geht’s. Mit dem Umkehrschubhebel ist Rangieren und Rückwärtsfahren problemlos möglich. Die Fahrzeit liegt bei 20 Minuten bis ca. 1 Stunde, die Reichweite bei bis zu 15 km.

Nach einer langen Entwicklungsphase haben wir das Tender 238 auf der „boot“ Messe in der finalen Version präsentiert. Dort hat sich bestätigt, dass wir damit eine echte Marktlücke geschlossen haben.

 

 

Ein Antrieb, zahlreiche Wasserfahrzeuge: Die „Spaß“-Module

Neben dem Tender 238 sind verschiedene Module erhältlich, wodurch unser Antrieb in wenigen Handgriffen zu einer Vielzahl elektrischer Wasserfahrzeuge umgebaut werden kann. Folgende Module sind bereits am Markt und z.B. in unserem Online-Shop erhältlich:

  • mo-jet Body: Ein Elektro-Bodyboard. Gemeinsam mit Renault Twingo haben wir eine Sonderedition entwickelt, die ab September 2026 auf der Webseite von Renault und mo-jet erhältlich sein wird.
  • mo-jet Surf: Ein Elektro-Jetboard. Es kann durch das mo-jet Wake Modul außerdem zu einem Tow Boogie umgebaut werden: Dadurch kann ein Wakeboarder autonom gezogen werden.
  • mo-jet Surf Air: Ein aufblasbares Elektro-Surfbrett

 

 

Unsere Rettungs-Produktpalette

mo-jet steht nicht ausschließlich für Freizeit- und Wassersportanwendungen. In Zusammenarbeit mit der DLRG Halle-Saale wurde ein speziell auf den Einsatz im Wasserrettungsdienst ausgelegtes Rettungsfahrzeug entwickelt. Der Prototyp eines für Strandeinsätze optimierten Rettungsgeräts ist bereits fertiggestellt. Im nächsten Schritt ist die Überführung in die Serienproduktion vorgesehen.

Das System umfasst mehrere Komponenten:
Mit dem Rescue Air wurde ein spezieller Aufsatz entwickelt, der das mo-jet gezielt für Rettungseinsätze erweitert. Ergänzend dazu wurde das Rescue Tow konzipiert – ein Board, das hinter dem mo-jet Surf montiert wird und dazu dient, verunfallte Personen sicher und effizient an Land zu ziehen. Darüber hinaus ist ein eigenständiges Rescue Board vorgesehen, das das Rettungsportfolio komplettiert.

Mit dieser Entwicklung erschließt mo-jet neben dem Freizeitmarkt zusätzlich den professionellen Rettungssektor und erweitert das Anwendungsspektrum der bestehenden Plattform gezielt um sicherheitsrelevante Einsatzbereiche.

 

 

mo-jet Divingjet Beast

Zusätzlich zum modularen Antrieb haben wir auf Basis unserer Technologie ein einzigartiges Premium Produkt entwickelt: Das optisch ansprechende und margenträchtige Divingjet Beast ist das einzige Produkt weltweit, das über Wasser gleiten und unter Wasser tauchen kann. Damit besetzt es eine technologische Alleinstellung im Markt. Das Divingjet Beast kostet 27.500 € netto.

Mit einer enormen Schubkraft von ca. 120 kg liefert es brachiale Beschleunigung und absolute Kontrolle – sowohl an der Oberfläche als auch unter Wasser. Das Beast erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 58 km/h im Gleiten. Der leichte, luftgefüllte Vollcarbon-Shape sorgt für hervorragende Stabilität, höchstmögliche Agilität und ein bisher unerreicht direktes Fahrgefühl. Reduziert man über Wasser die Geschwindigkeit und verlagert das Gewicht nach unten, füllt sich der Shape innerhalb weniger Sekunden mit Wasser und ermöglicht schnelle und zugleich sanft schwebende, stabile Tauchfahrten. Im Tauchmodus sind Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h möglich. Ein absoluter Spitzenwert.

 

Innovation und Technologie

Wir haben eine modulare, elektrische Antriebstechnologie entwickelt, die den Einsatzbereich kleiner Wasserfahrzeuge grundlegend neu definiert. Herzstück unserer Innovation ist eine kompakte, vielfach patentierte Antriebseinheit, die sich flexibel mit unterschiedlichen Wasserfahrzeugen kombinieren lässt. Eine einzige Antriebseinheit ersetzt damit mehrere spezialisierte Systeme – effizient, nachhaltig und ohne Leistungseinbußen.

Mit rund 5 Jahren Entwicklungsvorsprung sowie 10 angemeldeten Patenten, von denen 7 bereits erteilt und international erweitert wurden, haben wir unsere Technologie langfristig abgesichert.

 

Marktführer in Sachen Leistung – dank unseres eigens entwickelten, selbstkühlenden Twin-Akku-Systems

Ein zentrales technologisches Alleinstellungsmerkmal ist unser selbst entwickeltes, selbstkühlendes Twin-Akku-System. 2 in Serie geschaltete Akkus ermöglichen eine besonders hohe Systemspannung und damit eine überdurchschnittliche Leistungsdichte bei gleichzeitig minimaler Baugröße. Dadurch erreicht mo-jet eine der höchsten Leistungsstufen im Marktsegment, kann sogar kleine Boote antreiben und ermöglicht gleichzeitig extrem kompakte Produkte – etwa ein elektrisches Surfbrett, das in einen Kofferraum passt. Die kompakte Bauweise vereinfacht Transport, Lagerung und Einsatz erheblich.

Gleichzeitig sorgt die intelligente Akku- und Kühlarchitektur für besonders kurze Ladezeiten: Während Wettbewerbsprodukte häufig bis zu 2,5 Stunden benötigen, ist mo-jet bereits nach rund 45 Minuten wieder einsatzbereit. Die integrierte Kühlung während des Betriebs stabilisiert die Leistung und reduziert zusätzliche Standzeiten – ein entscheidender Vorteil insbesondere im Vermietgeschäft.

Dabei werden alle Sicherheitsnormen erfüllt. Wir sind stolz auf unsere sehr niedrige Ausfallquote des Produktes im Markt. Besonders wichtig ist, dass der mo-jet Akku nicht zu brennen beginnt, auch dann nicht, wenn er beschädigt wird. Das liegt an der Konstruktion und der Anordnung der Zellen und an der verhältnismäßig kleinen Kapazität.

Die technologische Entwicklung wird von CTO Benjamin Köhnsen geleitet, der über mehr als 15 Jahre Erfahrung in der Konstruktion manntragender Wassersportgeräte verfügt. Gemeinsam mit einem erfahrenen Konstruktionsteam sowie projektbezogen eingebundenen Spezialisten für Strömungsanalyse und Produktdesign treiben wir die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Plattform voran.

Unsere Innovationsarbeit wird unter anderem durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert. Ergänzend haben wir strategische Partnerschaften, etwa mit Dexlit im Bereich innovativer Yacht-Decklösungen: Wir haben das Exklusivrecht für den Bezug von illuminierten Standflächen für Jetboards, Bodyboards, Tauchscooter und Tenderboote.

Markt und Zielgruppe

Wir adressieren mehrere große und wachstumsstarke Märkte im Bereich maritimer Mobilität und Wassersport. Dazu zählen der Bootsmarkt (Tenderboote, Angelboote, Rettungsboote u. a.), der Markt für Jetboards und Wasserspielzeuge im Yachtsegment, Anwendungen im Bereich Rettung und Militär sowie der globale Vermietungsmarkt für Wassersportaktivitäten in Ferienanlagen. Vor allem Betreiber mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz profitieren von unserem Konzept.

Der adressierte Bootsmarkt umfasst ein jährliches Volumen von rund 5 Mrd. Euro. Der Markt für Jetboards, Bodyboards und Wasserspielzeuge im Yachtumfeld liegt zwischen 200 Mio. Euro und 1 Mrd. Euro jährlich. Der globale Markt für Vermietung und Wassersportaktivitäten in Ferienanlagen beträgt rund 1,5 Mrd. Euro. Im Bereich Rettung und Militär – insbesondere mit dem Divingjet Beast – erschließen wir zusätzlich einen strategisch relevanten Markt mit bislang nicht abschließend quantifizierter Größe.

Das Marktwachstum wird stark durch den Trend zu nachhaltigen, emissionsfreien Antriebslösungen sowie durch steigende Umweltauflagen in sensiblen Küsten- und Ferienregionen beeinflusst. Gleichzeitig wächst der Markt für hochwertige Wassersporterlebnisse im Tourismus- und Yachtsegment. Betreiber suchen zunehmend nach wirtschaftlich effizienten, wartungsarmen und skalierbaren Lösungen.

Unsere zentrale Zielgruppe sind B2B-Kunden, insbesondere Vermietstationen, Resorts und Betreiber von Wassersportangeboten. Ergänzend adressieren wir B2C-Kunden, die nachhaltigen, emissionsfreien Wassersport erleben möchten und Wert auf flexible Nutzung, einfache Lagerung und Transportfähigkeit legen. Kunden erhalten eine leistungsstarke, aber bedarfsgerechte Lösung, die sich ideal für kurze Transferstrecken oder sportliche Freizeitnutzung eignet, ohne die Nachteile klassischer Verbrennertechnologie.

 

Unsere Produkte werden bereits in Europa, Thailand und Saudi-Arabien über etablierte Handelspartner wie E-Surfer (Berlin), Puerto Cervo Luxury Sport (Italien), Naviaitic (Kroatien), Siam Seaplane (Thailand) und Red Sea Global (Saudi-Arabien) vertrieben.

Ab Oktober 2026 planen wir den Markteintritt in die USA, unter anderem gemeinsam mit unserem Technologiepartner Dexlit. Die Internationalisierung erfolgt über strategische Vertriebspartnerschaften, starke lokale Netzwerke und skalierbare Produktionsstrukturen.

Wettbewerb und Alleinstellungsmerkmale

Die mo-jet-Wasserfahrzeuge überzeugen durch sieben Alleinstellungsmerkmale. Sie haben und sind:

  1. Kompaktes Format: Durch die kleinen Packmaße und den modularen Aufbau ermöglichen wir z.B. ein elektrisches Surfbrett, das in einen Kofferraum passt und ein Tenderboot, das zusammengefaltet auf nahezu jedem Segel- oder Motorboot Platz findet.
  2. Nachhaltigkeit: Die Rümpfe aus Polyethylen sind vollständig recyclefähig. Der Jetantrieb ist schonend für die Unterwasserwelt und dabei leise.
  3. Modularität: Unser Jetboard kann binnen Sekunden in eine Vielzahl von Produkten umgebaut werden. Dabei sind für die jeweils einzelnen Produkte die Fahreigenschaften und der Spaßfaktor die Messlatte im Markt.
  4. Driving Performance: mo-jet verwendet zwei Batterien mit je 50 V. Diese sind elektrisch in Serie zu 100 V geschaltet. Je höher die Spannung, desto höher die Leistung. Dies bedeutet, dass mo-jet die höchste Leistung auf dem Markt hat.
  5. Charging Performance: Die zum Aufladen der Batterien verwendeten Steckdosen haben eine begrenzte Leistung. Aufgrund der zwei Akkus verwendet mo-jet zwei Steckdosen gleichzeitig, wodurch die Ladeleistung verdoppelt und daher die Ladezeit halbiert wird. Die Zeit für den Ladevorgang beträgt 45 Minuten.
  6. Cooling-System: Durch das eigens entwickelte Kühlsystem in den Batterien ist das direkte Laden nach der Nutzung möglich – die Batterien müssen so auch in warmen Gewässern nicht extra abkühlen. Die Akkus werden während der Fahrt aktiv gekühlt, wodurch eine konstante Leistungsfähigkeit gewährleistet wird. Dadurch ist mo-jet derzeit das einzige elektrisch angetriebene, manntragende Wasserfahrzeug, das technisch für einen durchgehenden 24/7-Betrieb ausgelegt ist.
  7. Geringe Tiefe: Die mo-jet-Module – insbesondere das Rettungsboot – sind perfekt für flache Gewässer geeignet und damit schonend für die Umwelt. Beim Zuwasserlassen muss keine Rampe benutzt werden, und durch den Jetantrieb mit Eingriffschutz wird das Verletzungsrisiko minimiert. 

 

Unser Wettbewerb

Im Tenderboot-Segment ist „Williams Tender“ ein relevanter Wettbewerber im Premiumbereich. Die Boote sind qualitativ hochwertig, bewegen sich jedoch in einem Preissegment von 40.000 € bis über 100.000 € und verfügen häufig über Motorisierungen von rund 100 PS, die für typische Kurzstrecken zwischen Yacht und Strand überdimensioniert sind. mo-jet bietet hier eine bedarfsgerechte, kompaktere und wirtschaftlich attraktivere Lösung mit elektrischem Jetantrieb.

Im Markt für elektrisch angetriebene Jetboards gilt „Awake“ aus Schweden als relevanter Anbieter. Awake nutzt einen einheitlichen, großen Akku für Jetboards und Foils, was insbesondere bei Foils zu Gewichtsnachteilen führt. mo-jet setzt hingegen auf ein modulares, anwendungsspezifisch optimiertes Systemkonzept.

 

Unser Wettbewerbsvorteil

Unser modulares System ermöglicht es, eine zentrale Antriebseinheit flexibel für unterschiedliche Wassersportgeräte einzusetzen. Dadurch reduzieren sich Anschaffungskosten, Lagerbedarf und Wartungsaufwand erheblich. Insbesondere im B2B-Segment – etwa bei Vermietstationen oder Resorts – entsteht so ein klar skalierbares und wirtschaftlich attraktives Geschäftsmodell.


Unser elektrischer Jetantrieb arbeitet ohne freidrehenden Propeller und bietet dadurch Sicherheits- und Komfortvorteile. Er ist emissionsfrei, verursacht weder Benzingeruch noch Ölfilme auf dem Deck und ist wartungsärmer als klassische Außenbordmotoren. Zudem ermöglicht die modulare Architektur eine optimierte Gewichts- und Leistungsabstimmung je nach Anwendung.

Geschäftsmodell und Vertrieb

Unser Geschäftsmodell basiert auf drei Säulen: dem Verkauf modularer Produkte (Surfboard, Bodyboard, Tenderboot), dem Verkauf des Performance-Produkts Divingjet Beast sowie der Vermietung modularer Produkte im B2B-Segment.

Im B2B-Bereich arbeiten wir mit einem Revenue-Share-Modell. Wir stellen die Boards bereit und erhalten pro Vermietung einen prozentualen Umsatzanteil. Dadurch entstehen wiederkehrende, skalierbare Einnahmen bei minimaler Investitionshürde für unsere Partner.

Das Vermietmodell bietet ein besonders hohes Skalierungspotenzial. Wir gehen davon aus, dass dieses Modell weltweit ein Potenzial von rund 1.000 Boards hat. Bei einem erwarteten jährlichen Mietumsatz von 30.000 € pro Board erhält Jetworx einen Anteil von 15.000 € pro Jahr und Board. Diese Annahme ist konservativ kalkuliert.

Hierfür ist die Vermietung mit Umsatzteilung in Corralejo (Fuerteventura) mit Jetsurf Fuerteventura ein gutes Beispiel: Nach 3 Monaten fand die hundertste Vermietfahrt mit einem Board statt. Jetworx hat hierdurch 3.900€ Umsatz generiert. Ab April 2026 ist die Amortisierung komplett abgeschlossen. Dabei befindet sich das Board zu 100 % im Eigentum der Jetworx GmbH. Dieses Konzept kann weltweit ausgerollt werden.

Im B2C-Segment erfolgt der Vertrieb direkt über unseren Onlineshop. Unsere Produkte sind preislich wettbewerbsfähig positioniert und bieten eine wirtschaftlich attraktive Alternative zu bestehenden Lösungen im Markt. Die Preisgestaltung variiert je nach Produktkategorie und Ausstattung und ist sowohl für gewerbliche Betreiber als auch für Endkunden zugänglich.

 

Unser Marketing und Vertrieb

Wir verfolgen ein hybrides Vertriebsmodell aus internationalen Handelspartnern, Distributoren, direkten B2B-Kooperationen mit Vermietstationen und Resorts sowie dem Direktvertrieb über unseren Onlineshop. Neue Märkte erschließen wir über etablierte lokale Partner mit bestehender Marktkenntnis. Messeauftritte und gezielte Kooperationen unterstützen den schnellen Aufbau von Sichtbarkeit und Vertrauen.

 

Unsere Vertriebspartner sind unter anderem E-Surfer (Berlin), Puerto Cervo Luxury Sport (Italien), Naviaitic (Kroatien), Siam Seaplane (Thailand) und Red Sea Global (Saudi-Arabien).

Die Kooperation mit Renault im Rahmen der „Twingo mo-jet“-Edition stellt zusätzlich einen strategischen Hebel zur internationalen Marken- und Vertriebsstärkung dar.

 

Abbildung: Twingo mo-jet aus Kooperation mit Renault

Unser Marketing kombiniert internationale Boatshows, gezielte Branchenpräsenz und strategische Markenkooperationen. Ein zentrales Element ist die gemeinsame Kampagne mit Renault: Die limitierte Sonderedition „Twingo mo-jet“ wird ab dem 01.09.2026 über die Renault-Website vertrieben und stärkt unsere Markenbekanntheit auch außerhalb der klassischen Wassersportbranche.

Auch After-Sales spielt bei uns eine große Rolle: Wir setzen auf hohe Produktqualität, direkte Erreichbarkeit und schnelle Serviceprozesse. Technische Unterstützung und zügige Problemlösungen sichern die Einsatzbereitschaft der Produkte und fördern langfristige Kundenbeziehungen.

Bisherige Erfolge

Wir haben bereits erfolgreich den Proof of Concept sowie Proof of Product erbracht.

Das modulare Produktkonzept für Surfboard, Bodyboard und Boot haben wir entwickelt und technologisch abgesichert. Insgesamt wurden bisher sieben Patente erteilt. Seit Gründung konnte ein kumulierter Umsatz von über einer Million Euro erzielt werden.

 

Im Jahr 2023 erzielte das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 165 T€ und begann mit der systematischen internationalen Markterschließung.

2024 erfolgte der Verkauf von Boards in zahlreiche internationale Märkte, darunter Jamaika, Saudi-Arabien, Abu Dhabi, Türkei, Thailand, Hongkong, Florida, Kalifornien, Kanada sowie verschiedene europäische Länder. Zudem wurde das schnellste Bodyboard der Welt entwickelt. Ein weiterer wichtiger Meilenstein war der erfolgreiche Proof of Concept des Vermietmodells in Corralejo (Fuerteventura).

Im Jahr 2025 stieg der Umsatz auf 493 T€. Mit dem Aufbau und der Optimierung der Produktionsstruktur wurde die Grundlage für eine kontinuierliche Skalierung geschaffen.

mo-jet konnte internationale Händler in strategisch ausgewählten Regionen gewinnen. Dazu zählt unter anderem Puerto Cervo Luxury Sport in Sardinien. Dieser Händler arbeitet mit einer sehr selektiven Produktauswahl und bietet insbesondere im Superyacht-Umfeld nur technologisch führende Lösungen an.Ab Juni wird dort das neue Produkt Divingjet Beast angeboten: Das weltweit einzige Wasserfahrzeug, das sowohl tauchen als auch über Wasser gleiten kann.

Ein bedeutendes Referenzprojekt ist Red Sea Global in Saudi-Arabien. Dabei handelt es sich um ein nachhaltiges Großprojekt mit Inseln, auf denen ausschließlich elektrisch angetriebene Fahrzeuge zugelassen sind und die Natur weitgehend unberührt bleibt. mo-jet wurde als Lieferant ausgewählt, da der Jetantrieb ohne freidrehenden Propeller die Unterwasserwelt deutlich weniger beeinträchtigt und das Risiko von Grundkontakt reduziert.

Mit Renault besteht eine Marketing- und Vertriebszusammenarbeit, die uns Zugang zu neuen Zielgruppen außerhalb der klassischen Wassersportmärkte schafft und die internationale Markenwahrnehmung stärkt.

mo-jet erhielt eine ZIM-Förderung in Höhe von 230 T€. Diese staatliche Innovationsförderung bestätigt die technologische Relevanz und das Entwicklungspotenzial des Unternehmens.

Ziele und Kapitalverwendung

Die Finanzierung ermöglicht mo-jet, das Unternehmen ganzjährig zu betreiben und kontinuierlich zu produzieren und zu verkaufen. Bisher konzentriert sich das Geschäft im Wesentlichen auf wenige Sommermonate. Durch den Ausbau der Produktion sowie die internationale Markterschließung soll eine stabile, durchgehende Geschäftsentwicklung erreicht werden. Kurzfristig soll das Unternehmen im zweiten Halbjahr durchgehend profitabel arbeiten.

Ein wesentlicher Teil der Mittel soll für den Markteintritt in den USA, insbesondere in Florida, eingesetzt werden. Dieser Schritt soll über die Gründung einer 100%igen Tochtergesellschaft erfolgen. Die Saison in Florida kompensiert die schwächeren Wintermonate in Europa und ermöglicht dadurch eine ganzjährige Geschäftstätigkeit. Entsprechend ist eine rechtzeitige Produktion und Verschiffung der Ware vorgesehen.

Zum Start unterstützt uns ein Händler für Superyacht-Toys beim Vertrieb des Divingjet Beast. Die modularen Produkte sollen hingegen direkt durch Jetworx verkauft werden.

Zudem soll Anfang April 2026 die Serienfertigung bei unserem Produktionspartner in Polen starten, der die Rümpfe der modularen Boote fertigt. Damit wird die Grundlage für eine kontinuierliche Produktion geschaffen.

Top Gründe für eine Investition

  • Modulares Produktkonzept mit Skalierungspotenzial
    Eine zentrale Antriebseinheit für mehrere Produkte (Surfboard, Bodyboard, Boot) ist nachhaltiger, reduziert Kosten, erhöht Flexibilität und schafft klare Wettbewerbsvorteile.
  • Skalierbares Revenue-Share-Vermietmodell
    Wiederkehrende Einnahmen mit attraktiver Marge; konservativ kalkuliertes Potenzial von 1.000 Boards weltweit mit 15.000 € jährlichem Anteil pro Board allein für diese Säule unseres Geschäftsmodells.
  • Technologischer Vorsprung und Schutzrechte
    7 erteilte Patente (insgesamt 10 angemeldet) sowie kontinuierlicher Ausbau der Patentfamilie sichern die technologische Positionierung. Außerdem rund 5 Jahre Entwicklungsvorsprung .
  • Internationale Marktvalidierung
    Verkäufe in Europa, Nahost, Asien und Nordamerika sowie Referenzprojekte wie Red Sea Global belegen die internationale Nachfrage.
  • Klare Internationalisierungsstrategie
    Geplanter Markteintritt in den USA (Florida) mit eigener Tochtergesellschaft zur Ganzjahresauslastung sowie strukturierter Ausbau des Asiengeschäfts über Händler.

Risikomanagement

Saisonalität des Geschäfts

  • Risiko: Umsatzkonzentration auf Sommermonate in Europa.
  • Gegenmaßnahme: Markteintritt in Florida zur saisonalen Gegensteuerung und Etablierung einer ganzjährigen Produktion.

Nachahmung durch Wettbewerber

  • Risiko: Technologische Kopien.
  • Gegenmaßnahme : Sieben erteilte Patente, Ausbau der Patentfamilie und Anmeldung weiterer Schutzrechte, außerdem Technologievorsprung.

Kapitalbindung durch Wareneinkauf und Produktion

  • Risiko: Hoher Vorfinanzierungsbedarf.
  • Gegenmaßnahme : Geplante Finanzierung zur Sicherstellung von Wareneinkauf und Serienfertigung sowie Aufbau einer kontinuierlichen Produktionsstruktur.

Markteintrittsrisiken in neuen Regionen

  • Risiko: Verzögerungen oder geringe Marktakzeptanz.
  • Gegenmaßnahme : Zusammenarbeit mit etablierten Händlern und lokalen Partnern in USA und Asien.

Abhängigkeit von Produktionspartnern

  • Risiko: Verzögerungen in der Fertigung.
  • Gegenmaßnahme : Serienfertigung mit definiertem Produktionspartner in Polen sowie frühzeitige Produktionsplanung.

Regulatorische Risiken

  • Risiko: Einschränkungen oder zusätzliche Anforderungen beim internationalen Transport von Lithium-Akkus.
  • Gegenmaßnahme : Einhaltung der geltenden Transportvorschriften, Zusammenarbeit mit erfahrenen Logistikpartnern und frühzeitige Planung der Versandprozesse

Schwankende Rohstoffpreise und Wechselkursrisiken

  • Risiko: Der Materialaufwand ist abhängig von international gehandelten Rohstoffen und kann durch Preissteigerungen oder Wechselkursschwankungen beeinflusst werden.
  • Gegenmaßnahme : mo-jet verfügt über einen vergleichsweise niedrigen Materialaufwand im Verhältnis zum Verkaufspreis und damit über einen hohen Deckungsbeitrag. Im Vergleich zu anderen Jetboard-Herstellern besteht dadurch ein größerer Spielraum bei Einkaufspreisen, sodass Preisschwankungen besser abgefedert werden können.

Lieferantenrisiko

  • Risiko: Der Ausfall eines zentralen Lieferanten könnte die Produktion verzögern oder vorübergehend zum Stillstand bringen.
  • Gegenmaßnahme : Kritische Komponenten werden in ausreichender Menge auf Lager gehalten, um kurzfristige Engpässe zu überbrücken. Zusätzlich werden alternative Lieferanten aufgebaut und qualifiziert, um die Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten und Abhängigkeiten zu reduzieren.

Über die Jetworx GmbH

mo-jet wurde im November 2019 von Carsten Höltig, Holger Daum und Benjamin Köhnsen gegründet. Der Gründungsimpuls entstand aus der Identifikation eines klaren Marktbedarfs: dem Fehlen eines modularen Antriebssystems für unterschiedliche Wasserfahrzeugtypen. Ausgangspunkt war die Analyse einer mit Einzelprodukten überfüllten Bootsgarage – ein strukturelles Effizienzproblem, das durch ein modulares Konzept gelöst werden kann.

Das Gründerteam kombiniert technisches Konstruktions-Know-how und physikalisches Fachwissen im Bereich wasserbetriebener Antriebe mit fundierter kaufmännischer Expertise, unter anderem aus der M&A-Beratung. Ergänzt wird dies durch ein ausgeprägtes Markt- und Kundenverständnis.

Strategisch verfolgt mo-jet drei Stoßrichtungen:

  1. Etablierung im Markt für kleine Tenderboote,
  2. Positionierung als maßgeblicher Anbieter für schnelle Tauchscooter und motorangetriebene Rettungsgeräte,
  3. Aufbau eines skalierbaren Vermietnetzwerks auf Revenue-Share-Basis.

Technologisch baut das Unternehmen auf Erfahrung seit 2009 in der Entwicklung elektrisch angetriebener Wasserfahrzeuge auf. Proof of Concept und Proof of Product wurden erfolgreich umgesetzt. Aktuell befinden sich rund 100 Jetboards und Boote im Markt. Derzeit ist kein Board mit einem Defekt im Einsatz.

Mittelfristiges Ziel ist profitables, eigenständiges Wachstum. Langfristig ist eine Venture-Capital-Finanzierung in einer Größenordnung ab 10 Mio. € vorgesehen, um Skalierung und Internationalisierung weiter zu beschleunigen.

FAQ

Ihr habt ein großes Produktportfolio, birgt das kein Risiko der Verzettelung?

Das technologische Herzstück ist die zentrale Antriebseinheit „mo-jet“ sowie die darin enthaltene Kerntechnologie. Alle Produkte basieren auf diesem modularen System. Durch die standardisierte Plattform ist die technische Komplexität trotz mehrerer Anwendungsbereiche deutlich reduziert. Die Module sind klar strukturiert und bauen auf derselben technologischen Basis auf. Die Jetbox, das Kernstück der Powereinheit ist bei allen Produkten immer gleich. Nur beim Beast wird ein anderer Motor verwendet, der nochmals mehr Leistung generiert.

 

Eure Produkte sind zwar innovativ, dadurch aber für den Kunden erklärungsbedürftig, könnte das die Skalierung beeinträchtigen?

Die Technologie weist naturgemäß eine gewisse Komplexität auf. Für gewerbliche Kunden – insbesondere Vermieter – werden jedoch zentrale Problemstellungen wie schnelle Wiederaufladung, einfache Wartung und Modularität gelöst. Für Endnutzer reduziert sich die Komplexität auf ein intuitiv nutzbares Produkt, das keine tiefgehende technische Erklärung erfordert.

 

Führt die aktuelle wirtschaftliche Lage nicht zu geringerer Kaufkraft in einem „Freizeitsegment“?

Jetworx verfügt über ein schlankes Team und eine geringe Fixkostenstruktur. Dadurch kann das Unternehmen bereits bei vergleichsweise niedrigen Stückzahlen profitabel arbeiten und ist weniger abhängig von hohen Absatzvolumina als größere Wettbewerber.

Der Weltmarkt mit 20.000 Yachten über 20 Meter Länge ist für unser Geschäftsmodell so groß, dass Rückgänge in der allgemeinen Nachfrage kein Problem darstellen.

Außerdem steht mo-jet nicht ausschließlich für Freizeit- und Wassersportanwendungen. In Zusammenarbeit mit der DLRG Halle-Saale wurde auf Basis unserer Technologie ein speziell auf den Einsatz im Wasserrettungsdienst ausgelegtes Rettungsfahrzeug entwickelt.

 

Ist das Material Polyethylen, aus dem die Boards gefertigt werden, , nicht gegenüber Carbonboards unterlegen?

Polyethylen bietet klare Vorteile hinsichtlich Kostenstruktur und Recycelbarkeit. Dadurch kann ein attraktiver Endkunden- bzw. Vermietpreis realisiert werden. Für anspruchsvollere Anwendungen wird das Portfolio um ein Carbonprodukt – den Tauchscooter „Beast“ – ergänzt, sodass unterschiedliche Marktsegmente adressiert werden.

 

Jetboards anderer Anbieter hatten in der Vergangenheit häufig technische Defekte, ist das bei euch nicht der Fall?

Wir haben den Umsatz zunächst überschaubar schnell ausgebaut und genau die Zuverlässigkeit des Produktes im Auge gehabt. Klar gab es am Anfang Kinderkrankheiten, die wir beseitigt haben.

Technische Probleme, wie sie bei anderen Herstellern aufgetreten sind, bestehen bei Jetworx daher derzeit nicht. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualität, Zuverlässigkeit und intensive Tests. Insbesondere der Einsatz im Vermietmodell dient als kontinuierlicher Praxistest unter realen Bedingungen und bestätigt die Produktstabilität. Wir sind stolz auf unsere sehr niedrige Ausfallquote des Produktes im Markt.

 

Lithium-Ionen-Akkus gelten als Gefahrgut – wie robust sind die Systeme?

Jetworx legt besonderen Fokus auf die Robustheit der Akkus. Ein zentrales Element ist das Kühlsystem, bei dem die Akkus während der Fahrt durch Umgebungswasser gekühlt werden. Dadurch wird die thermische Belastung reduziert und die Langlebigkeit der Batterien erhöht.

Besonders wichtig ist auch, dass der mo-jet Akku nicht anfängt zu brennen, auch dann nicht, wenn er beschädigt wird. Das liegt an der Konstruktion, dem unbrennbaren Aluminiumgehäuse und der Anordnung der Zellen sowie an der verhältnismäßig kleinen Kapazität des jeweiligen Packs.

 

Das Board wiegt 50 kg – wie erfolgt der Transport?

Das Gesamtgewicht liegt bei rund 50 kg und bewegt sich damit im marktüblichen Bereich. Durch den modularen Aufbau kann das System jedoch in mehrere deutlich leichtere Einzelkomponenten zerlegt und separat transportiert werden. Dies stellt einen klaren praktischen Vorteil gegenüber nicht modular aufgebauten Wettbewerbsprodukten dar.

 

Seit 2022 ist der Markt für Wassersportgeräte rückläufig – wie wirkt sich das auf mo-jet aus?

Trotz der angespannten Marktlage konnten die Verkaufszahlen in den letzten zwei Jahren jeweils verdoppelt werden. mo-jet entwickelt sich damit entgegen dem allgemeinen Markttrend. Zudem zeigen bestehende Kundenanfragen ein weiterhin hohes Interesse an den Produkten.

 

Zu hohe Unternehmensbewertung

Die vorherige Finanzierungsrunde im Jahr 2024 erfolgte zu einer Post-Money-Bewertung von rund 10,77 Mio. €. Zudem ist aus dem bestehenden Gesellschafterkreis substanzielle Beteiligung zu der aktuellen Bewertung vorgesehen, was die Angemessenheit der Bewertung unterstreicht.

 

Imageproblem aufgrund eines vergangenen Rechtsstreits mit Lampuga

Es bestehen keine offenen Rechtsstreitigkeiten. Das Thema ist für Jetworx abgeschlossen. Ein Großteil der Investoren – einschließlich der MBG Schleswig-Holstein – hat das Unternehmen weiterhin unterstützt und in die neue Gesellschaft investiert. Der Wettbewerber Lampuga GmbH aus Rastatt hat den Verkauf der Lampuga Jetboards eingestellt

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