bulkvision

Wir schützen Lebensmittel vor Allergenen, Salmonellen und anderen Verunreinigungen

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251.950 € investiert
84 Investoren
47 Tage übrig

bulkvision

Wir schützen Lebensmittel vor Allergenen, Salmonellen und anderen Verunreinigungen

45 - 51 %
angestrebte Rendite pro Jahr
6,05 - 7,53 x
angestrebter Multiple
31.01.2029
Laufzeit bis
Am Ende der Laufzeit
Datum Zinszahlungen
3.500.000 €
Unternehmens­bewertung
1.200.000 €
Fundingmaximum

Beschreibung

Beschreibung

Kurzbeschreibung

bulkvision revolutioniert die Sicherheit in der Rohstoffbeschaffung.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertung erkranken weltweit jährlich mehr als 600 Mio. Menschen an verunreinigten Lebensmitteln. Trotz höchster Hygienestandards in der Lebensmittelproduktion kommt es bei der Rohstoffbeschaffung immer wieder zu gefährlichen Kontaminationen durch z.B. Salmonellen, Allergene oder Kunststoffe. Das schädigt Verbraucher und kostet Konzerne Milliarden.

bulkvision löst das Problem, indem die beteiligten Parteien Transparenz über die einzelnen Schritte der Transportbehälter in der Lieferkette erhalten. Logistiker haben erstmals die Möglichkeit, aus dem reinen Preiswettbewerb auszutreten und durch ein besseres Serviceangebot zu überzeugen. Zusätzlich ermöglicht bulkvision die Digitalisierung vieler zurzeit manuell durchgeführter Arbeitsschritte, wie das Ausfüllen von Reinigungsaufträgen (Papierformulare), das manuelle Hinzufügen von Sicherheitsplomben in Reinigungsdokumenten, das Anmelden beim Check-in bei den Verladestellen, etc.

Und so funktioniert das Ganze: Jeder Transportbehälter erhält ein GID-Label (Global ITEM-ID) zur globalen Identifikation. Ausgewertet werden die Daten in der dazugehörigen bulkvision Software, die vorhandene Reinigungszertifikate, Vorladungen, Zustand des Transportbehälters und vieles mehr dokumentiert und allen Beteiligten transparent zur Verfügung stellt.

Wir bieten damit ein Produkt an, das einen wesentlichen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit für die Industrie und den Konsumenten gewährleistet. Es ist fälschungssicher, weltweit einsetzbar und reduziert umweltschädigende Schadstoffemissionen sowie Verwaltungsaufwand.

Seit zwei Jahren gewinnen wir Kunden und Kooperationspartner. Wir konnten schon 20 Reinigungsanlagen als zahlende Kunden gewinnen, sowie 10 Transportunternehmen. Zuletzt haben wir ein Pilotprojekt mit dem internationalen Lebensmittelkonzern Mondeléz mit weltweit über 100.000 Mitarbeitern gestartet.

Ziel ist es nun, mit der Investitionssumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro das Marketing, den Vertrieb und den Kundensupport auszubauen, um bulkvision breitflächig im internationalen Markt zu etablieren.

Über die bulkvision GmbH

Die bulkvision GmbH wurde in 2015 von Dipl.-Ing. Hans-Dieter Philipowski in Hamburg gegründet. Ziel war es erstmalig eine praxistaugliche Blockchain Cloud Technologie für mehr Sicherheit und Transparenz beim Transport unverpackter Lebensmittelrohstoffe, Lebensmittel, Futtermittel und Chemikalien zu entwickeln und in den Markt zu bringen.

Im Januar 2022 ist Anton Sevastyanenko, MBA, zunächst als Mitarbeiter gestartet und ist seit August 2022 Gesellschafter und Geschäftsführer der bulkvision GmbH. Beide kennen sich seit mehr als zwölf Jahren aus der geschäftlichen Zusammenarbeit im Bereich der Projektentwicklung und Anlagenbau für Kesselwagenreinigungsanlagen.

Unsere Vision ist, mit Hilfe der digitalen Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Prozessschritts in den Lieferketten und durch Verwendung standardisierter Reinigungsverfahren unsere nachhaltige Innovation in der globalen Logistik zum Vorteil der Konsumenten und Industrie einzubringen.

Team

Dipl.-Ing. Hans-Dieter Philipowski

Gründer, Gesellschafter und Geschäftsführer

Produkt- und Softwareentwicklung, Diplom-Ingenieur Verfahrenstechnik, HAW Hamburg. 35 Jahre Erfahrung als Gründer und Unternehmer. Entwicklung und Fertigung von Sonderanlagen und Reinigungsanlagen für die Tank- und Behälterreinigung. Gründer und Präsident des internationalen Verban-des ENFIT e.V. Supply Chain Safety. Initiator und Autor internationaler Guidelines und Zertifizierungsstandards.

Anton Sevastyanenko, MBA

Gesellschafter und Geschäftsführer

Finanzen, Personal, Strategieplanung. Weltwirtschaftsstudium, MBA., 15 Jahre Erfahrung in der Unternehmensgründung, dem Rechts- und Finanzwesen und in der internationalen Projektentwicklung. Erfahrung in der Entwicklung eines internationalen Projektes für Transportsicherheitslösungen. Gründer der ProPotato, landwirtschaftliche Innovationen in der Lebensmittelproduktion – Schwerpunkt: Restrukturierung und Marktpositionierung. Erfahrener Geschäftsführer, Teamleiter und Strategieentwickler.

 

TEAM

Das internationale bulkvision Team setzt sich aus erfahrenen Experten zusammen, die bereits viele Jahre in den Bereichen Transport, Logistik, Reinigungs-stationen und Lebensmittelindustrie Erfahrungen gesammelt haben. Mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement leisten sie einen wesentlichen Beitrag, um bulkvision als neues und innovatives Produkt in den Markt zu bringen. Die Softwareentwicklung erfolgt konzeptionell im Kernteam. Die Umsetzung der Programmierung erfolgt durch externe Dienstleister.

Marcin Stelmach. Vertrieb, Training, Support. Marcin ist seit mehr als einem Jahr für den Vertrieb in Polen und den umliegenden Ländern Tschechien, Slowakei und Slowenien verantwortlich.

Dipl.- Ing. Vladimir Surcinski. Internationaler Vertrieb, Training, Zertifizierung. Vladimir ist seit dem 1.2.2024 im bulkvision Team und hat mehr als 10 Jahre Erfahrungen als Lead-Auditor in der Lebensmittelindustrie gesammelt und ist seit 2 Jahren ehrenamtliches Vorstandsmitglied des Verbandes ENFIT e.V.

Christoph Skirde. Vertrieb, Training, E-Learning. Lead-Auditor in der Lebensmittelindustrie Zertifiziert seit 3 Jahren Reinigungsstationen nach dem ENFIT-Standard..

Julien Heinen. Innovation und Softwareentwicklung. Julien ist Juniorchef in der ASRO CLEAN AG einer Reinigungsstation in Eupen, Belgien und im Transportunternehmen RHT-Roger Heinen Transport und arbeitet beratend für bulkvision.

Uve Hilgendorf. Vertrieb, Training, Support. Uve war viele Jahre Betriebsleiter in einer Reinigungsstation und wird seiner Erfahrungen in Teilzeit in bulkvision einbringen.

Innovation

bulkvision ermöglicht erstmalig den digitalen Datentransfer zwischen den ständig wechselnden Teilnehmern der Supply Chain. Also zwischen der Industrie, Belader und Entlader, den  Logistikdienstleistern und  Reinigungsstationen. Bislang gibt es im Markt lediglich partielle Insellösungen, die eine direkte und unverfälschte Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Stakeholdern nicht zulassen. Mit bulkvision wird sichergestellt, dass zum Beispiel Informationen zum transportierten Produkt manipulationsfrei vom Belader zum Entlader transferiert werden und der Entlader diese Daten verifiziert. Dem Transportunternehmen ist es im Nachhinein nicht möglich, diese Daten zu ändern oder zu verfälschen, da sie manipulationsfrei in der Blockchain gesichert sind. Auf Basis dieser Produktdaten werden der Reinigungsstation standardisierte Reinigungsverfahren empfohlen. Die angewandten Reinigungsverfahren werden im Anschluss der Reinigung manipulationsfrei dokumentiert, so dass der nächste Belader in der Kette gesicherte Daten erhält und die Lieferkette damit sicherer wird.

Produkt

bulkvision Software und GID-Label

Mit bulkvision heben wir Transparenz und Sicherheit in allen Lieferketten auf ein bisher nicht gekanntes Niveau. Die Digitalisierung bringt Vernetzung, Dezentralisierung, Echtzeitfähigkeit und Serviceorientierung.

Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten, um die Material- und Informationsströme zwischen Unternehmen und ihrem Umfeld zu optimieren und effizienter zu gestalten. Mit der Blockchain-Cloud-Technologie schafft bulkvision einzigartige Vorteile: Die an der Supply Chain beteiligten Nutzer bekommen Zugriff auf genau die Transportinformationen - und Daten, die sie für ihre Prozesse brauchen. Downstream und Upstream. In Echtzeit.

Die bulkvision Software (SaaS) wird von den beteiligten Stakeholdern der Supply Chain in Kombination mit der GID (Global ITEM-ID) genutzt. Die Nutzer/Kunden sind:

  • Industrie (Lebensmittel, Futtermittel und Chemie)

  • Transportunternehmen und Logistik

  • Reinigungsstationen und Depots

Jeder Transportbehälter wird vom Eigentümer mit einer GID gekennzeichnet. Das Transportunternehmen richtet einen digitalen Zwilling ein und ermöglicht damit Industrie und Reinigungsstationen Zugang zu den für sie auf einer unabhängigen Plattform gespeicherten relevanten Transportdaten- und Informationen.

Das System bulkvision ist nutzerfreundlich aufgebaut, verringert den Administrations- und Personalaufwand, ist fälschungssicher, transparent, ökologisch verwertbar, manipulationsgeschützt und in Echtzeit global einsetzbar.

Das Anbringen der GID ist Voraussetzung für eine sichere, unverwechselbare Identifikation jeder Transporteinheit und der Schlüssel für eine transparente Rückverfolgung aller Prozesse des Transports durch bulkvision. Von der Produktion bis zum Konsumenten.

Mit der GID erhalten Industrie und Reinigungsstationen direkten Zugriff auf alle technischen Details sowie den Zustand des Transportbehälters, die Vorladungen, vorhandene Reinigungszertifikate, die Sicherung durch digitale Plomben und die Dokumentation der Plomben Pläne (Stichwort: Food Defense - Schutz vor Kontamination, Manipulation und Sabotage).

Verbesserte Datentransparenz und Datenintegrität
Die Kombination von GID und der bulkvision Blockchain-Cloud-Technologie sichert die Datenintegrität und fördert die Transparenz der einzelnen Prozessschritte.

Als wesentliche bulkvision Software-Tools sind zu nennen:

  • Digitaler Zwilling der Transportbehälter mit technischen Details

  • Direkte Kommunikation zwischen den Beteiligten der Supply-Chain (Pier-to-Pier)

  • Datentransfer in Echtzeit

  • Track & Trace (POI)

  • Digitaler Check-In und Check-Out

  • Fahrer- und Behälter- Identifikation (Food-Feed- und Chemical- Defense)

  • Unverfälschte Historie der Vorladung (Allergene, GMO´s)

  • Kosher und Halal-Anforderungen

  • Digitaler und sprachenunabhängiger Reinigungsauftrag

  • Digitale und manipulationsfreie Sicherheits-Plomben

  • Digitale Auftragsbearbeitung in der Reinigung

  • Digitales “ECC” ENFIT CLEANING CERTIFICATE “ENFIT-Reinigungszertifikat

  • Digitale Dokumentation

Alleinstellungsmerkmale

Mit bulkvision ist erstmalig die direkte „Pier-to-Pier Kommunikation“ zwischen ständig wechselnden Stakeholdern in der Supply Chain möglich. bulkvision ist nicht nur eine „Software“ oder „Cloud-Plattform“, über die Daten und Informationen ausgetauscht werden können, sondern ein in sich geschlossenes Sicherheitssystem, das Know-how aus der Reinigungsbranche und der Produktion von Lebensmittel, Futtermittel und Chemikalien mit dem Know-How in Transport und Logistik vereint.

Nur das spezielle Fachwissen um die wirklichen Probleme und Auswirkungen in der Supply Chain und deren Auswirkungen auf die beteiligten Industrieunternehmen bis hin zu den Verbrauchern haben die ganzheitliche Entwicklung der bulkvision Software und deren Funktionalität ermöglicht.

Am Markt gibt es bislang keine vergleichbaren Lösungen. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist die benutzerfreundliche Bedienung auf Smartphone, Tablet und Desktop und das einfache Onboarding der Nutzer. Auch die Kombination der Software mit dem „ECC-ENFIT INTERNATIONAL CLEANING CERTIFICATE®“ (exklusive Nutzung des ENFIT Reinigungszertifikates) ist einzigartig. Des Weiteren nutzt bulkvision als einzige Software die besonderen KOSHER und HALAL Standards, die einen zunehmenden Einfluss auf die Lebensmittelindustrie haben. 

Mehrere Jahre Programmierentwicklung der Software inkl. Blockchain-Technologie.

10-15 x günstiger als GPS-Tracker. Zusätzlich keine Wartung und keine SIM-Karte benötigt.

Wettbewerbsprodukte, wie z.B. Yard- oder Assetmanagement, können lediglich als Insellösungen betrieben werden.  Das heißt, dass es zwar einige Anbieter für die Software zur Verwaltung von Transportbehältern (Assets) gibt, diese jedoch nur vom Eigentümer in seinem eigenen Betrieb und eigenem IT-Betriebssystem genutzt werden kann. Die Einbindung anderer, also betriebsfremder Nutzer, wie Belader, Entlader und Reinigungsstationen, ist ein Zugang zu diesen Systemen nicht möglich. Das gleiche gilt auch für das Besuchermanagement in der Industrie. Die täglich in der Industrie ein- und ausfahrenden LKWs, bzw. deren Fahrer, müssen sich in jedem Unternehmen einer individuellen Ein- und Ausscheck-Prozedur unterziehen. Mit bulkvision können der Fahrer, sein Unternehmen und der Transportbehälter per Scan direkt identifiziert und registriert werden. Das vereinfacht die Prozeduren und erhöht die Sicherheit der Industrieunternehmen, sodass nur Personen ein- und ausfahren können, die ein konkretes Anliegen (Beladung, Entladung) haben. 

Geschäftsmodell und Vertrieb

Geschäftsmodell:

Das bulkvision Geschäftsmodell zeichnet sich dadurch aus, dass einmalige und wiederkehrende Umsätze generiert werden. Die bulkvision SaaS-Software wird pro Standort (Produktionsstätte, Reinigungsstationen, Transport- oder Logistik-Niederlassungen) zu einem Grundpreis für 1.200 €/ Jahr verrechnet. Derzeit sind weitere Entwicklungstools in der Bearbeitung die Zusatzleistungen, wie die SAP-Anbindung, Erstellung von Lieferscheinen und Rechnungen ermöglichen. Weiter arbeiten wir an der Entwicklung des Check-ins und Check-out in Industrieunternehmen und Reinigungsstationen mit Touchscreens. Zukünftig wird bulkvision auch die dazugehörige Hardware an Kunden verkaufen. 

Die GIDs werden als Grundausstattung einmalig zu einem Stückpreis zwischen 18,00 – 25,00 € (je nach Abnahmemenge) verkauft und zusätzlich mit einer täglichen Lizenzgebühr in Höhe von 2 Cent pro Behälter und pro Tag berechnet.

Durch unser Abo-Modell ist die Geschäftsentwicklung hoch skalierbar. Zusätzlich werden digitale Sicherheitsplomben (Food Defense), die mit der bulkvision Software fehler- und manipulationsfrei über Smartphone scannbar sind, an Reinigungsstationen und die Belader der Transportbehälter verkauft.

Da die Plomben nur einmal benutzt werden können und pro Transport und Transportbehälter im Schnitt 15 Plomben benötigt werden, ergeben sich auch hieraus gute Geschäftsmöglichkeiten.

Vertrieb:

Der Verkauf der GIDs und Software erfolgt über den direkten Kontakt zu den potentiellen Kunden, wie den Reinigungsstationen, Transport- und Logistikunternehmen und der Industrie. Der Gründer ist seit Jahren persönlich in den genannten Branchen über die Verbandsarbeit und über die Arbeit in und mit bulkvision bekannt. Denn in der Regel sind die bulkvision Kunden bereits Mitglieder des von Hans-Dieter Philipowski gegründeten Verbandes ENFIT. Reinigungsstationen sind in der Regel vor der Nutzung von bulkvision nach den ENFIT Verbandsstandards zertifiziert. Einen weiteren positiven Einfluss auf den Vertriebserfolg hat die Vernetzung des Gründers über seine Verbandsarbeit mit den nationalen und internationalen Organisationen wie z.B. der Europäischen Kommission (DG-Sante), BfR-Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin, dem BVLK-Bundesverband der Lebensmittelkontrolle in Deutschland, FDA-Food and Drug Administration USA, sowie den jüdischen und muslimischen Organisationen für KOSHER und HALAL Standards.   

Treiber im Vertrieb sind vor allem die Lebensmittelproduzenten, wie Mondelez, Nestle, Ferrero und andere, die aufgrund der milliardenschweren Produktrückrufe den Zusammenhang zwischen Produktsicherheit und unzureichender Transporthygiene erkannt haben. Die Lebensmittelproduzenten stellen nach den jüngsten milliardenschweren Produktrückrufen erhöhte Anforderungen an die Rohstoffbeschaffung und damit an die Rohstoffproduzenten. Das führt dazu, dass diese erhöhten Qualitäts- Sicherheits- und Transparenzanforderungen von oben, vom Lebensmittelproduzent, nach unten, über die Rohstofflieferanten auf die von denen mit dem Transport beauftragten Transport- und Logistikunternehmen, bis hin zu den Reinigungsstationen weitergegeben werden. 

Mondeléz führt in Zusammenarbeit mit bulkvision und ENFIT bei deren Rohstofflieferanten, wie z.B. Barry Callebaut, Cargill, Nordzucker und anderen Unternehmen, Risk-Assessments durch, um die Schwachstellen beim Transport und der Reinigung aufzudecken. Danach wird Mondeléz seine Rohstofflieferanten verpflichten nur noch Transportdienstleister einzusetzen die ihre Transportbehälter mit der GID ausrüsten und die Reinigung der Transportbehälter nur noch nach den ENFIT-Reinigungsstandards durchführen lassen. 

Aus diesem Grund ist es im Vertrieb erforderlich, sinnvoll und nützlich über unterschiedliche Kanäle Einfluss auf die Player im System und damit potentiellen Kunden zu nehmen.

Geschäftsmodell/ Vertrieb am Beispiel Mondelez:

 

Markt und Zielgruppe

bulkvision hebt sich in einem diversifizierten Markt mit zahlreichen Branchen, von Logistikern bis zu Lebensmittelherstellern durch seine effizienten global einsetzbaren Tracking- und Sicherheitslösungen ab. Die große Marktnachfrage nach verbesserten Logistikprozessen und erhöhter Lebensmittelsicherheit bietet eine ideale Plattform für die innovative bulkvision-Technologie. Die nachfolgenden Zahlen stellen das weltweite Potential dar.

  • 100 Millionen Transportbehälter

  • 4 Millionen Lebensmittelproduzenten

  • 1 Millionen Chemie- und Futtermittelproduzenten

  • 3 Millionen Transportunternehmen

Ziele und Kapitalverwendung

Der überwiegende Anteil des eingesetzten Kapitals ist für die Personalentwicklung im Bereich Vertrieb und Marketing geplant. Unser Ziel ist es die Markenpräsenz von bulkvision signifikant zu erhöhen und dadurch neue Kunden zu gewinnen. Ausgebaut werden sollen weiters die europäischen und internationalen Netzwerke und Partnerschaften durch Eigenveranstaltungen- und Präsentationen.

Ohne Frage wird ein wesentlicher Anteil der Mittel in die Softwareentwicklung fließen. Unser Ansporn lautet, den technologischen Vorsprung von bulkvision weiter auszubauen. Wir stellen einen eindeutigen Führungsanspruch im Bereich der Digitalisierung unserer Kundengruppen.

Diese strategische Aufteilung des Kapitals zielt darauf ab, bulkvision in seiner Marktposition zu stärken und langfristiges Wachstum nachhaltig zu generieren.

Bisherige Erfolge

  • 5 Jahre Softwareentwicklung mit Implementierung von Prototypen und Entwicklung der heutigen im Markt benutzten bulkvision SaaS-Software

  • Einbindung von internationalen Reinigungsstandards, in Kooperation mit dem Verband ENFIT, und lizenzfreie Einbindung des internationalen Reinigungszertifikats (ECC-ENFIT CLEANING CERTIFICATE®)

  • Einbindung von mehr als 5.000 Reinigungsverfahren. Jedes transportierte Produkt hat sein spezifisches Reinigungsverfahren. Wird ein Transportbehälter gereinigt, so erhält die Reinigungsstation das passende und verifizierte Reinigungsverfahren vorgeschlagen

  • Zusammenarbeit mit der jüdischen Organisation für KOSHER Reinigungsstandards und der islamischen Organisation für HALAL Reinigungsstandards mit Zertifizierungsrechte

  • 20 Reinigungsanlagen als zahlende Kunden

  • Zehn Transportunternehmen als Kunden

  • Mondelez mit 180 Standorten weltweit, ist bereits Partner im Pilotprojekt und bindet Rohstofflieferanten wie Barry Callebaut, Cargill, AAK und andere in das bulkvision System ein. Mit Mondeléz, dessen Rohstofflieferanten, deren Transportdienstleistern und Transportbehälter und die, darüber eingebundenen Reinigungsstationen, rechnen wir mit einem Potenzial für Nutzungsgebühren, verkauften und lizensierten GIDs, in Höhe von ca. 2-3 Millionen €/Jahr

  • Steinkühler – Vorbereitung zur Implementierung der erweiterten Touchscreen-Technologie für Reinigungsanlagen

  • Vorbereitung zur Gewinnung der Steinkühler-Kunden (> 450 Reinigungskunden) als bulkvision Kunden

  • Durchführung des ersten Pilotprojektes im Bereich Wiederverwendbare Verpackungen (Kennzeichnung der Sekundärverpackungen mit GID`s und Verwendung digitaler Plomben)

Top Gründe für eine Investition

  • Digitalisierung einer bisher unterdigitalisierten Branche ist überfällig

    • Digitalisierungsdruck in der Transportbranche nimmt zu, auf Grund des Fahrermangels und mangelnder Qualifikation der Fahrer

  • Relevanz von Lieferketten in Bezug auf Hygienesicherheit rückt immer weiter in den Vordergrund

  • Software ist bereits entwickelt und finanziert

  • Erste Kundenprojekte in der Umsetzung:

    • In den letzten 12 Monaten 20 Reinigungsunternehmen als zahlende Kunden gewonnen

    • Erster großer Kunde aus dem Lebensmittelbereich (Mondelez) ist in einer Pilotphase. Implementierung bei bis zu 100 Werken (Mondelez und Rohstoffzulieferer), bis zu 50 Logistikunternehmen und bis zu 150 Reinigungsunternehmen für 2024 geplant

    • Weiteres Projekt für Steinkühler (Transport/Logistikunternehmen inkl. 4 Reinigungsstationen mit 350 Transportfahrzeugen, die bereits mit der GID (Das Label von bulkvision) ausgerüstet sind) 

    • Pilotprojekte in den Städten Mainz und Wiesbaden für das Labeling von Mehrwegverpackungen (zur Zeit werden 3.500 Plastikboxen mit der GID ausgerüstet)

  • Verpackungsgesetz seit 01.01.2023 in Kraft: Tankstellen, Kiosks, Systemgastronomie und Gastronomie müssen Mehrwegalternativen anbieten. Das ist ein Treiber für Reinigungslösungen

  • Erste Schritte des Markteintritts in Polen bereits erfolgt

FAQ

Könnten Logistikunternehmen eine transparente Supply Chain ablehnen?

Durch die milliardenschweren Produktrückrufe wird allen Beteiligten bewusst, wie wichtig die Transparenz ist. Mit bulkvision können Logistikunternehmen erstmalig Transparenz und Sicherheit als zusätzlichen Kundenvorteil nutzen und sich so mit ihrem Angebot von „intransparenten“ Anbietern abheben. Durch die erhöhte Transparenz lassen sich höhere Preise erzielen.

Kann der derzeitige wirtschaftliche Druck auf die Logistikbranche dazu führen, das bulkvision abgelehnt wird?

Gerade der aktuelle wirtschaftliche Druck auf die Logistikbranche macht den Einsatz der bulkvision Software noch sinnvoller. Manuelle und fehlerbehaftete Prozesse werden automatisiert und damit fehlerfrei. Wartezeiten beim Check-in werden reduziert und Energie und CO2 eingespart. Die Digitalisierung wirkt zusätzlich dem Fahrermangel entgegen, weil auch weniger gut ausgebildete Fahrer die Arbeit übernehmen können.

Das Unternehmen existiert seit mehreren Jahren, ohne dass die Skalierung geschafft wurde. Warum soll das gerade jetzt möglich sein?

Bei der bulkvision Software handelt es sich nicht nur um eine Software, sondern um ein gesamtes Sicherheitssystem. Lebensmittelsicherheit, Transporthygiene, Food Defense, Reinigung, etc. Dazu brauchte es parallel die Erarbeitung internationaler Reinigungsstandards und deren Akzeptanz (Verbandsarbeit) und das Bewusstsein in der Industrie. Genau das ist dem Gründer in den letzten 3 Jahren gelungen. Seither wurden erste Kunden gewonnen und neue Kunden kommen aktuell hinzu. Genau das zeigt uns, dass die Zeit jetzt reif für die Implementierung und Skalierung ist. Das zeigt auch die Entwicklung mit dem Konzern Mondeléz.

Wie geht bulkvision mit den langen Sales Zyklen bei den Großkunden um?

Die langen Sales Zyklen haben dazu geführt, dass es Jahre brauchte um bulkvision und das damit verbundene „Sicherheitssystem“ bekannt zu machen. Nach der erfolgreichen Akquisition des Konzerns Mondeléz werden sich die Sales Zyklen aufgrund der Notwendigkeit der globalen Vernetzung der Konzerne erheblich einfacher öffnen lassen.

Bei bulkvision handelt es sich um ein recht kompliziertes Geschäftsmodell. Welche Hemmnisse ergeben sich daraus?

Diese Hemmnisse haben wir am Anfang sehr deutlich wahrgenommen. Nachdem die Notwendigkeit in der Industrie erkannt wurde, öffnen sich die Unternehmen für das Produkt. Die Komplexität der Software und des dahinterstehenden „Sicherheitssystems“ führen dazu, dass bulkvision nicht einfach zu kopieren ist. Was einen enormen Vorteil darstellt.

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