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Investieren im Netz – Die Crowd schafft Erfolgsgeschichten

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Crowdinvesting bietet Unternehmen eine attraktive Finanzierungsalternative und hat sich bei Gründern und KMU’s etabliert. Seit 2012 konnte sich das Finanzierungsmodell auch in Deutschland entwickeln und wird zunehmend beliebter. Das bestätigt auch der Marktreport 2016, der eine Verzwölffachung der Finanzierungssumme von 2012 bis 2016 aufzeigt.

Neue Studie des Max-Planck Instituts

Im Rahmen der durch die Bundesregierung durchgeführten Evaluierung des Kleinanlegerschutzgesetzes wurde nun die Ausfallhäufigkeit von crowdfinanzierten Start-ups durch das Max-Planck-Institut für Investitionen und Wettbewerb untersucht. Dabei haben die Wissenschaftler festgestellt, dass crowdfinanzierte Unternehmen durchschnittlich seltener Insolvenz beantragen als andere Startups in Deutschland. Entsprechend der Studienergebnisse beträgt die Ausfallrate 19% und liegt damit deutlich unter der Ausfallquote von 30% für deutsche Start-Ups insgesamt. Vergleicht man diese beiden Werte mit den von der Ratingagentur Fitch berechneten Ausfallwahrscheinlichkeiten von Hochzinsanleihen, steigt die Bonität crowdfinanzierter deutscher Start-ups von „CCC“ auf die bessere Stufe „B“ auf (siehe Die Crowd hat die besseren Start-ups).

Qualitätsstandards machen sich positiv bemerkbar – die Mitgliedsplattformen des Bundesverband Crowdfunding e.V. können eine noch geringere Ausfallquote aufgewiesen als der Markt insgesamt: ein Investor, der in jedes Crowdinvesting Projekt auf jeder Mitgliedsplattform des Verbandes jeweils 100 Euro investiert hätte (seit Gründung der jeweiligen Plattform), hätte heute eine Ausfallquote von 6,4% in seinem Gesamtportfolio zu verzeichnen.

Höhere Erfolgschancen durch Risikostreuung

Unabhängig von allen Maßnahmen zur Risikominimierung: Unternehmensfinanzierungen unterliegen immer unternehmerischen Risiken. Unabhängig davon, ob die Finanzierung durch die Crowd oder institutionelle Investoren erfolgt. Für alle Investoren ist daher die Risikostreuung eine wesentliche Maßnahme, um das Gesamtausfallrisiko möglichst gering zu halten. Es gilt also, ein Portfolio an verschiedenen Beteiligungen aufzubauen und Ihre Investitionssumme auf mehrere Unternehmen zu verteilen.

Crowdfunding und das Kleinanlegerschutzgesetz

Bundestag VersammlungDie Diskussion über das Kleinanlegerschutzgesetz reißt nicht ab. Klar ist, dass das Gesetz kommen wird, wann und in welcher Form ist zurzeit noch offen. Prinzipiell ist der Schutz der Investoren wichtig und wünschenswert, da Crowdfunding und Crowdinvesting nur dann nachhaltig sein können, wenn die Interessen der Investoren ausreichend bedacht und berücksichtigt werden. In seiner vorliegenden Form beinhaltet der veröffentlichte Referentenentwurf der Bundesregierung, jedoch noch viele Aspekte, die der jungen Crowdinvesting Industrie in Deutschland und den interessierten Investoren mehr schaden als helfen. Das German Crowdfunding (www.germancrowdfunding.net) identifiziert fünf Punkte im jetzigen Entwurf, die verbessrungsbedürftig sind:

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VELOSPEEDER macht richtig Spaß!

Fahrrad Werkstatt Die Gründer von VELOGICAL haben Fahrrad-Begeisterte in die Domstadt eingeladen. Im Ambiente einer gemütlichen kleinen Fahrradwerkstatt, der Veloküche, schauten die Gäste den Erfindern beim Montieren des VELOSPEEDERS zu.

Neben dem technischen Know-How hatte der Tag auch ein schönes Wetter zu bieten, weswegen jeder das frisch elektrifizierte Bike gleich probefahren durfte. Das hat so manches Gesicht zum Strahlen gebracht: „Das macht richtig Spaß“ war an diesem Tag das meistgehörte Feedback.

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