Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist trotz Gesetze und Vereinbarungen auf Bundesebene seit Jahren unverändert niedrig. Die Rolle der Frau in Führungsebenen ist dabei schon lange keine moralische Frage mehr, sondern eine Volkswirtschaftliche:  zukünftig wird es sich kaum ein Land leisten können, auf 50 Prozent seiner Workforce zu verzichten. Insbesondere  im Hinblick auf die immer höheren Bildungsabschlüsse und der Fachkräftemangel können die enormen Potenziale weiblicher Nachwuchskräfte nicht länger vernachlässigt werden (siehe „Womanomics – Frauen erobern die Arbeitswelt“, Zukunftsinstitut).

Eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt außerdem: Frauen sind die besseren Chefs. Von Frauen geführte Unternehmen gehen seltener pleite. Chefinnen agieren vorsichtiger und defensiver, was kurzfristig zwar Wachstum kosten kann, sich mittel- und langfristig aber auszahlt. Die Studie untersuchte die Lage von Unternehmerinnen in Deutschland, Frankreich, Schweden, Österreich, Italien, Polen und Großbritannien. Herausgekommen ist, dass die Unternehmerinnen in allen Ländern Erfolg eher aus einer ganzheitlichen Perspektive definieren als Männer. Im Ergebnis bescheren Unternehmerinnen ihren Investoren vergleichsweise zuverlässig Renditen mit weniger Risiko.

Bei FunderNation liegt übrigens der Anteil an Frauen bei 50%, sowohl auf Geschäftsführer- als auch Managementebene. Lesen Sie außerdem im früheren Blog-Beitrag Noch 80 Jahre bis zur Gleichberechtigung?“ warum die Geschlechterfrage am Arbeitsplatz aus gesellschaftlicher und volkswirtschaftlicher Hinsicht so wichtig ist.

Frauen in Führungspositionen